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Nachdenkliche Macher

imageJeder Entscheider kennt die Situation. Wir stehen vor einer unerwarteten Situation und müssen eine Entscheidung treffen. Aber wir haben keine Meinung dazu.

“… Die Banken soll am besten der Richter bearbeiten. Das lief in der Vergangenheit immer bestens.”

“Ach, wissen Sie das nicht …?”

“Was soll ich wissen?”

“Alex Richter hat sich für die nächsten drei Monate krank gemeldet. Burnout heißt es. Wer soll jetzt die Gespräche mit den Banken übernehmen?”

Die falsche Frage

Viele Entscheider fragen dann gerne ihre Mitarbeiter, was sie denn darüber denken. Das kann allerdings gefährlich sein. Denn zum einen wissen wir nicht auf welcher Grundlage der andere seine Meinung gebildet hat. Zum anderen könnte es sein, dass sich der Mitarbeiter schnell eine Meinung zulegt, um bei uns zu punkten.

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Schau Dir in die Augen Kleines!

Augen

Seit Jahren leben Sie in derselben Stadt. Sie kennen jede Ecke und wissen, wo Sie was bekommen, kennen die Geheimtipps. Sie sind also ein Ortskundiger. Interessant wird es, wenn Sie Besuch bekommen. Denn der “sieht” die Stadt mit ganz anderen Augen: “Toll, schau mal der Schlossturm leuchtet ja richtig in der Sonne” und “das ist ja mal eine einmalige Fußgängerzone!”

Kleine Augenoperation

Plötzlich sehen auch wir unsere Stadt mit den Augen des Ortfremden und entdecken sie neu. Ich finde solche Momente immer spannend. Denn wir “sehen” ja das Offensichtliche, das die ganze Zeit vor unserer Nase stand. Aber das Gewohnte kann ja nicht besonders sein, oder?

Sichtung der eigenen Mission

Genau so ist es auch wenn wir unsere eigene Mission entdecken wollen; unsere Aufgabe im Leben. Wer seine Mission kennt, wird alle Herausforderungen auf der Grundlage seiner Talente, Fähigkeiten und Interessen, also seiner Stärken angehen.

Gestern telefonierte ich mit einem Leser meiner Entscheider-Bibel. Er tat sich schwer damit, den roten Faden in seinem Leben zu finden, der die Kernidee für die Mission liefert.

Mit neuen Augen

Sein Problem: Er ist der “Ortskundige” und alles was ihn ausmacht ist selbstverständlich für ihn. So sucht er nach dem Neuen, nach dem Besonderen und kann es nicht finden, obwohl es vermutlich direkt vor seiner Nase ist.

Was kann er also tun, um sich mit den Augen eines Anderen zu sehen?

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