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Meisterwerk oder Mittelmaß

image Unser Leben ist immer das, was wir daraus machen. Eine einfache Wahrheit, aber oft vergessen.

Ein Maler, der vor einer weißen Leinwand steht, könnte einfach mit ein paar Farbspritzern an­fan­gen und diese dann wild ver­schmie­ren. Möglicherweise fir­miert das auch unter “Mo­der­ner Kunst”, aber ein Mei­ster­werk wird daraus nie.

Ein echter Meister hat eine klare Vorstellung davon, was er malen will. Er arbeitet vielleicht mit einem Modell und skizziert sein Motiv mit etwas Kohle, um später mit den selbstgemischten Ölfarben seinem Bild Leben einzuhauchen.

Eine weiße Leinwand

Unser Leben vor uns ist auch wie so eine weiße Leinwand. Die Frage ist nur, ob wir “Moderne Kunst” fabrizieren oder ob wir es zu einem Meisterwerk machen wollen.

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Das Puzzle unseres Lebens

image Die meisten Menschen haben keine klare Vorstellung davon, was sie erreichen wollen und wo sie beispielsweise in zehn Jahren stehen wollen.

Allerdings müssten wir das wissen, wenn wir gute Entscheidungen treffen wollen. Denn mit unseren Entscheidungen geben wir unse­rem Handeln eine Richtung. Dazu sollten wir wissen, wo wir hin wollen.

Also brauchen wir eine eigene Vision

Eine Metapher

In unserem Leben sind wir bereits einer ganzen Menge von Hinweisen begegnet, wie unsere Vision aussehen könnte. Allerdings fehlt uns oft der Blick fürs Ganze. Es ist als betrachteten wir ein Puzzleteil, ohne zu wissen, dass es Teil eines Ganzen ist. Es ist dann nur ein merk­wür­dig geformtes Bild ohne Aussage.

Stellen wir uns vor, wir wüssten, wie das Gesamtbild aussieht. Wir könnten dann einordnen, wohin der kleine Bildausschnitt gehört. Das Puzzle-Teil ergibt plötzlich einen Sinn.

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Last Lecture – eine Rezension

Randy Pausch war Professor an der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh, Pennsylvania. Am 18. September 2007 hielt er seine letzte Vorlesung, für die er weltweit bekannt wurde. Denn seine letzte Vorlesung war anders als alle anderen “last lectures” davor.

Last Lecture – Das Ereignis

In den USA ist es eine Tradition, dass Professoren eine “last lecture” halten, in der sie davon ausgehen, es wäre die letzte Vorlesung ihres Lebens.

Für Randy Pausch war es tatsächlich seine letzte Vorlesung. Denn er war zu diesem Zeitpunkt unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und hatte nur noch wenige Monate zu leben.

Was sagt so jemand in seiner wirklich letzten Vorlesung? Pausch sprach über das Leben. Darüber wie wir unsere Kindheitsträume wahr werden lassen können.

Nein, er verdrängte nicht die Wahrheit über sein baldiges Ableben. Es es bestärkte ihn vielmehr, der ganzen Welt mitzuteilen, dass wir nicht auf irgend etwas warten sollen, sondern die Zeit, die uns gegeben ist nutzen sollen. Denn keiner kann wissen, wie viel Zeit wir wirklich haben.

Hier das Video seiner Vorlesung:

http://www.youtube.com/watch?v=ji5_MqicxSo

The Last Lecture – das Buch

Randy Pauschs Vorlesung wurde auf Video aufgezeichnet, weil er sie als Vermächtnis an seine drei kleinen Kinder hinterlassen wollte. Viele Millionen Menschen weltweit sahen sich seinen mittreißenden Vortrag auf YouTube an.

Aufgrund dieses großen Erfolgs entstand zusammen mit dem Journalisten Jeffrey Zaslow ein Buch, das über die Vorlesung hinausgehen sollte.

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Das Leben ist jetzt – So setzen Sie Standards

 Fotolia_8258901_S_Aus der Reihe tanzen

Nicht erst seit Benjamin Franklin bewundern wir Menschen, die offensichtlich so viel mehr in ihrer Lebenszeit machen, als Lieschen und Hänschen Müller. Jedem ist klar, dass solche Erfolgsvorbilder ihre Abende nicht vor dem Fernseher verbringen.

“Das mache ich auch so, wenn ich es erst geschafft habe”, höre ich von vielen, die sich mehr vom Leben erhoffen.

Voll da sein, wenn es darauf ankommt

Zum Beispiel beim Thema Mentaltraining. Unser Erfolg ist direkt an die Momente gekoppelt, auf die es ankommt.

Wenn wir  nach monatelanger Arbeit endlich das Treffen mit dem wichtigen potentiellen Kunden bekommen und wir dann nicht so gut sind, wie wir es eigentlich könnten, war alles umsonst. Nicht ganz: So haben  wir wenigstens etwas, worüber wir uns ärgern können. 😮

Dabei hilft  Mentaltraining nachweislich, weil  wir uns wie ein Sportler auf seinen Wettkampf vorbereiten, um zum richtigen Zeitpunkt unsere beste Leistung abzurufen.

Aber Mentaltraining kostet Zeit. Stattdessen machen wir uns lieber wochenlang vorher schon Sorgen, dass wir vielleicht nicht überzeugend genug sein könnten. Das ist auch Mentaltraining, nur so, dass wir versagen müssen. 🙁

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Leben Ahoy, Kapitän!

Captain, crew, weekend

90 Prozent aller Menschen wissen nicht, was sie wirklich wollen. Sie glauben, dass sie viel zu verlieren haben und sind doch nicht glücklich. Wenn ich wegen eines Entscheidungsproblems angesprochen werde, könnte ich quasi blind sagen: “Ihr Problem ist, Sie wissen nicht, wo Sie in zehn Jahren stehen wollen” und hätte meistens recht damit.

Wer des Teufels Advokat spielen will, könnte einwenden: Aber diese Leute haben doch ein ganz erfolgreiches Leben geführt, sie haben einiges erreicht!

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