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Der kleinste grausame Nenner

böser Smiley In der Mathematik brauchen wir den klein­sten gemeinsamen Nenner, um einfacher mit Brüchen zu rechnen. In unseren Ent­scheidungen sieht die Bedeutung dage­gen ganz anders aus.

Wann immer wir uns mit anderen auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, treffen wir eine gemeinsame Entscheidung. Das Problem: Jeder Mensch hat andere Werte und Vorstellungen. Daher sind auch ihre Bedarfe unterschiedlich.

Einer mag vielleicht Pizza, der nächste einen serbokroatischen Reistopf und der Dritte liebt Sushi. Wo werden die drei gemeinsam Essen gehen?

Das Wichtige

Die Antwort darauf kann unterschiedlich ausfallen. Kommt es den dreien tatsächlich aufs Essen an, wird es schwer werden, sich zu einigen.

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Die Vorteil-Nachteil-Falle

image Wir arbeiten nichts ahnend vor uns hin, da ruft ein Per­so­nal­berater an. Schon der zweite in dieser Woche! Wie auch schon beim letzten Mal ver-spricht uns der Anrufer mehr Geld und einen baldigen Kar­rie­re­sprung.

Wir müssten lügen, wären wir nicht versucht. Doch so einfach ist es nicht. Denn der Job, den wir gerade machen ist nicht schlecht und war in der vergangenen Krise niemals gefährdet. Einige Freunde wünschten sich das von ihren Jobs auch.

Also Zeit für eine Entscheidung!

In der Schule habe ich gelernt, dass wir bei einer wichtigen Ent­schei­dung die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Alternativen ei­nan­der gegenüberstellen sollen. Diejenige Alternative mit dem besten Verhältnis an Vor- und Nachteilen würde auch am besten für uns sein.

Jeder kennt diese Vorgehensweise und ich treffe viele, die sie als die einzig Richtige verteidigen. Doch das hilft alles nichts. Gehen wir so vor, befinden wir uns mitten in einer saftigen Entscheidungsfalle.

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So machen wir die Störer zum Teil der Lösung

image Wichtige Angelegenheiten erfordern unsere ungeteilte Aufmerksam­keit. Das klingt toll, lässt sich aber in der Realität kaum durchhalten. Denn wir leben in einer Störer-Kultur. Egal was wir gerade machen, es gibt immer eine kleine oder größere Störung.

Flucht funktioniert nur bedingt

Entziehen wir uns dem ganz bewusst, indem wir uns beispielsweise in Klausur begeben, stört uns das Fehlen von Störungen. 😮

Manche von uns werden dann ganz kribbelig. Denn sie wissen, normalerweise hätte es bereits einige wichtige Störungen gegeben. Nur weil wir in Klausur sind, heißt das ja nicht, dass sich die Welt nicht weiter drehte.

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