Entscheider haben nichts zu bereuen
Hin und wieder bereuen wir eine Entscheidung. Sei es, dass wir die Zukunft nicht richtig eingeschätzt haben oder eine viel bessere Chance übersehen haben.
Wie sollen wir damit umgehen? Ich könnte es mir jetzt leicht machen. Wer genau weiß, wo er in zehn Jahren stehen will, wird solche Reue nicht kennen.
Die Mehrheit der Menschheit weiß das allerdings nicht. Daher findet die Reue reiche Beute.
Reue ist sinnlos
Reue ist vermutlich nicht die richtige Einstellung zu den eigenen Entscheidungen.
Katholiken mögen das bestreiten, doch im Grunde tun wir uns nur selbst leid, weil wir das Falsche gemacht haben. Tragen andere einen Schaden davon, hilft ihnen unsere Reue auch nichts.
Wiedergutmachung
Wir können allerdings versuchen, es wieder gut zu machen. Auch das ist meistens Quatsch. Denn wir steigen niemals in den selben Fluss.


Als Entscheider stehen wir oft vor unbekannten Herausforderungen. Dann bietet es sich an, jemanden zu fragen, der sich damit auskennt. Unternehmensberater wissen zwar nicht alles, haben aber schon Vieles gesehen. Daher stehen Beratungen hoch im Kurs.
Wenn ein großes Gebäude gebaut werden soll, gibt es eine feierliche Grundsteinlegung. Oft werden bekannte Persönlichkeiten gebeten, den ersten Spatenstich zu tun. Denn der Grundstein ist der erste Stein, an dem sich das ganze Gebäude ausrichtigen wird.
Jahrelang hat Gerd Becker im Konkurrenzkampf mit seinem größeren Konkurrenten gestanden. Heute ist sein ehemalige Widersacher Max Witzel sein Schwiegervater. Becker leitet inzwischen die gemeinsame Firma nach der privaten und geschäftlichen Fusion.