Das Warum ist entscheidend

Fotolia_76249_XS

Wer gute Entscheidungen treffen will, muss wissen wo er in einigen Jahren stehen will. Damit haben allerdings viele Menschen Probleme. Zum einen fällt es ihnen schwer, ein langfristiges Bild Ihrer Zukunft zu entwerfen, zum anderen ist eine neue erschaffene Vision nicht automatisch die richtige.

Der unbeteiligte Visionär

Es ist frustrierend. Da hat es jemand geschafft, eine Vision für sich zu entwerfen und müsste jetzt mit voller Motivation in die Zukunft steuern. Er hat alles klar ausgearbeitet. Die neue Vision ist so toll, dass ihn viele andere darum beneiden und sich wünschen, sie könnten auch so eine Vision entwerfen.

Weiterlesen

Auf Erfolgskurs gehen

In diesem Beitrag lesen Sie, was wie tun müssen, damit Ihnen Ihre Vision fast wie von selbst zufliegt.

Kontrolle Menschen mit einer starken Vision ziehen an allen anderen vorbei.

Leider tun wir uns oft schwer, ein motivierendes Zukunftsbild für uns zu schaffen.

Die Gründe dafür habe ich hier beleuchtet.

Einer dieser Gründe liegt darin, dass wir in unserem Zukunftbild oft nur unsere Gegenwart fortschreiben.

Weiterlesen

Ihre persönliche Überholspur

iStock_000009821826XSmall Wer kein klares Bild von seiner langfristen Zukunft hat, schwimmt in der Masse der anderen Menschen mit. Er leidet dann vor sich hin, weil ihm das Leben verweigert, was er seiner Ansicht nach verdient hätte.

Dabei ist es ganz einfach. Wenn wir das Bild unserer Zukunft nicht selbst prägen, macht das unsere Umgebung. Wir laufen in denselben Pfaden, wie alle anderen und wir bekommen dasselbe wie alle anderen. Ich nenne das den unwiderstehlichen Sog des Mittelmaßes.

Mehr ist nicht genug

Denn tatsächlich hat eine große Mehrheit unserer Mitmenschen keinen blassen Schimmer davon, wo sie in zehn Jahren stehen wollen. Fragen wir einen beliebigen Zeitgenossen, erhalten wir Antworten wie: “Mehr Geld, besser Job, größere Wohnung, Kinder, mehr Zeit für mich selbst …” Doch das alles ist nicht konkret. Wir arbeiten nur mit dem Status quo und schreiben ihn fort.

Weiterlesen

Ein Mensch der niemals Danke sagt

ArtRage-Illustration

Haben Sie schon einmal mit ein einem Menschen zusammen-gearbeitet, der niemals “Danke” sagt? Dabei denken Sie ständig darüber nach, wie sie das Leben für ihn besser machen können.

Er verdankt Ihnen ALLES

Sie arbeiten rund um die Uhr mit ihm zusammen. Sie machen sich Gedanken, wie er neue Kunden bekommt, sie haben ihm zu seiner Frau verholfen und halten ihn gesund und fit. Sie begleiten ihn zum Arzt. Sie machen jede Diät mit und laufen jeden Morgen mit ihm eine Runde.

24 Stunden am Tag – 7 Tage die Woche – 365 Tage im Jahr

Bei allen wichtigen Gesprächen sind Sie dabei, selbst bei den ganz schwierigen. Überhaupt haben Sie  immer Zeit für ihn. Wenn er nachts nicht schlafen kann oder wenn er den Flieger verpasst hat und 8 Stunden auf den nächsten warten muss. Sie sind immer für ihn da.

Von Anfang an

Sie haben ihm durch seinen ersten Job geholfen und erfolgreich gemacht. Sie haben dafür gesorgt, dass er sich mit dem Internet beschäftigt, dass er sich geschäftlich richtig positioniert.

Unglaublich

Und trotzdem sagt, dieser jemand niemals Danke. Jeden anderen hätten sie nach so vielen Jahren vermutlich auf den Mond geschossen.

Thanksgiving

Nun, heute ist Thanksgiving in den USA. Also Erntedankfest. Dieser Tag gilt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten als die größte Fressorgie. Sein Ursprung allerdings ist das Danke sagen.  In Deutschland haben wir natürlich auch Erntedank, aber die Termine variieren regional. Wir danken an diesem Tag Gott für alles, was er uns Gutes hat zukommen lassen. Allerdings dürfen Sie sich auch bei den anderen Menschen in Ihrem Leben bedanken.

Zeit für ein Dankeschön

Wie dem auch sei. Heute ist der Tag an dem Ihnen mal jemand Danke sagt, der das sonst niemals macht. Danken Sie sich heute einmal ausnahmsweise selbst für all das, was Sie sich in all den Jahren Gutes getan haben.

Last Lecture – eine Rezension

Randy Pausch war Professor an der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh, Pennsylvania. Am 18. September 2007 hielt er seine letzte Vorlesung, für die er weltweit bekannt wurde. Denn seine letzte Vorlesung war anders als alle anderen “last lectures” davor.

Last Lecture – Das Ereignis

In den USA ist es eine Tradition, dass Professoren eine “last lecture” halten, in der sie davon ausgehen, es wäre die letzte Vorlesung ihres Lebens.

Für Randy Pausch war es tatsächlich seine letzte Vorlesung. Denn er war zu diesem Zeitpunkt unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und hatte nur noch wenige Monate zu leben.

Was sagt so jemand in seiner wirklich letzten Vorlesung? Pausch sprach über das Leben. Darüber wie wir unsere Kindheitsträume wahr werden lassen können.

Nein, er verdrängte nicht die Wahrheit über sein baldiges Ableben. Es es bestärkte ihn vielmehr, der ganzen Welt mitzuteilen, dass wir nicht auf irgend etwas warten sollen, sondern die Zeit, die uns gegeben ist nutzen sollen. Denn keiner kann wissen, wie viel Zeit wir wirklich haben.

Hier das Video seiner Vorlesung:

http://www.youtube.com/watch?v=ji5_MqicxSo

The Last Lecture – das Buch

Randy Pauschs Vorlesung wurde auf Video aufgezeichnet, weil er sie als Vermächtnis an seine drei kleinen Kinder hinterlassen wollte. Viele Millionen Menschen weltweit sahen sich seinen mittreißenden Vortrag auf YouTube an.

Aufgrund dieses großen Erfolgs entstand zusammen mit dem Journalisten Jeffrey Zaslow ein Buch, das über die Vorlesung hinausgehen sollte.

Weiterlesen

Die Ich-Sender – eine Rezension

Das erste Buch über Social Media war 1997 noch kostenfrei aus dem Internet herunter zu laden. Von Zeit zu Zeit lese ich aktuelle Bücher zum Thema, um meinen eigenen Wissensstand zu testen.

Wolfgang Hünnekens ist Public Relations Profi bei Publicis Berlin und verkauft sich als Vorreiter in Sachen digitaler Kommunikation.

Sein Buch “Die Ich-Sender – das Social Media-Prinzip” richtet sich laut Klappentext an Kenner und Novizen. Für den Novizen hält das Buch viele interessante Einblicke parat.

Viele andere Bücher überfordern den social media unerfahrenen Leser. Das macht Hünnekens nicht. Die andere Seite der Medaille: Der “Kenner” findet wenig Neues.

Trotzdem gibt es gute Gründe, warum auch Letzterer dieses Buch im Regal hat. Doch dazu später mehr.

Weiterlesen

Eine Lösung für die Armut

image

Wir in Deutschland arbeiten seit über einem Jahrhundert an unserem Sozialstaat mit seinen Versicherungen und Hilfestellungen. Wenngleich es uns gelungen ist, Armut wie in Südafrika zu besiegen, so muss unser System doch für einige Bevölkerungsgruppen über Jahrzehnte Transfers leisten.

Umverteilung nennt es sich, aber im Grunde werden damit nur die Verhältnisse zementiert, ohne etwas an deren Ursache zu verändern.

Die Ursache für Ungleichheit

Die Ursache in Südafrika für die Ungleichheit der Menschen ist heute nicht mehr die Hautfarbe, sondern ganz eindeutig der dramatische Unterschied im Bereich der Bildung. Wer weder Lesen noch Schreiben kann, wird niemals so viel verdienen können, wie z.B. ein Herzchirurg.

Obwohl Südafrika gute Lehrer und Schulen hat, ist der Analphabetismus weit verbreitet. Gerade Kinder aus ärmeren Schichten schaffen es selten bis zum Schulabschluss. Beides ist nicht mehr nur eine Hypothek des Apartheit Regimes.

Dies produziert einen Unterschied zwischen Arm und Reich, den kein Sozialsystem dieser Erde abfangen könnte.

Das Feigenblatt

Wie bei uns auch, gibt es natürlich auch Abendschulen, in denen Erwachsene sich fortbilden können. Doch genauso wie bei uns auch, nehmen ehemalige Bildungsversager diese Angebote nur selten wahr.

Bildung in unserer Kultur funktioniert meistens nach einem ganz klaren Lebensplan. Am Anfang des Lebens gehen alle zur Schule, in die Lehre oder zur Universität. Danach arbeiten wir und verdienen Geld. Ja nach Unternehmen bekommen wir dazu noch arbeitsspezifische Fortbildungen, aber viel mehr Bildung kommt nicht dazu.

Das Wissen in der Welt verdoppelt sich alle 5 Jahre

Wenn wir davon ausgehen, dass sich das Wissen in der Welt alle 5 Jahre verdoppelt, ist dieser Zeitplan für den Bildungserwerb nicht mehr zeitgemäß.

Einmal gescheitert, arm bis zum Lebensende

In Südafrika zementiert diese Lebensplanung die massive Ungleichheit. Wer es aufgrund seines armen Elternhauses nicht geschafft hat, die Schule zuende zu führen, hat für den Rest seines Leben verloren. Hier in Deutschland geschieht das Gleiche nur auf höherem Niveau. Dazu kommt aber noch, dass die Risiken für eine unverhoffte Armut mit dem Alter steigen.

Denn Menschen, die heute ihren Job verlieren, werden nicht nur wegen ihres Alters diskriminiert, sondern auch, weil der Rest der Welt sie vom Wissen oft genug überholt hat.

Das falsche System

Während das passiert, diskutieren unsere Politiker darüber, wie schlecht die Qualität unserer Schulen ist. Wer hier allerdings optimieren will, investiert in ein zum Scheitern verurteiltes System.

Besser ist lebenslanges Lernen

Denn was wir brauchen ist tatsächlich ein lebenslanges Lernen. Quasi eine lebenslange Schulplicht. Damit gäbe es auch keine Schulabgänger mehr. Wer etwas als Jugendlicher nicht  gelernt hat, wird es dann eben als junger Mann oder noch später im Leben lernen. Wichtig ist nur, dass die Chancen dazu nicht aufhören.

Wer erfolgreich im Bildungssystem ist und einen Universitätsabschluss erwirbt, wird in regelmäßigen Abständen über Online-Kurse sein Wissen auf den neuesten Stand bringen und dies nachweisen.

Sollte er dann aus welchen Gründen auch immer seine Arbeitsstelle verlieren, ist sein Wissen auf einem topaktuellen Niveau, nicht nur in den Bereichen, die für seine bisherige Tätigkeit wichtig waren.

Kosten und Rendite

Ein solches System des kontinuierlichen Lernens wird sehr viel Geld kosten. Das ist richtig. Allerdings kosten unsere Sozialsysteme heute schon so viel, dass wir uns das auf die Dauer ohnehin nicht leisten können.

Lebenslanges Lernen würde die Sozialsysteme so nachhaltig entlasten, dass sich das neue Bildungssystem von selbst finanziert und darüber hinaus.

Denn unser Kapital und Rohstoff sind die Köpfe unserer Menschen. Wenn wir ihr Potential auch endlich einmal ausreizen würden, dann gäbe es ein Wachstum, wie wir es seit dem Wirtschaftswunder nicht mehr erlebt haben.

Müssen wir denn handeln?

Können wir es uns wirklich erlauben, auf all die Menschen zu verzichten, die heute keinen Bildungsabschluss schaffen? Können wir es uns auch weiterhin erlauben, dass unsere Leistungsträger mit der Zeit ihr Leistungsvermögen verlieren, weil ein Teil ihres Wissens veraltet?

Ich denke nicht. Irgendwann müssen wir ohnehin unser Bildungssystem umstellen. Warum machen wir es nicht, solange wir damit noch gegenüber anderen Volkswirtschaften einen Vorteil erzielen können?

Was denken Sie?

So fahren Sie gut in Südafrika

Rhodes Südafrika ist ein riesiges Land. Wie in Amerika ist Schusters Rappen hier völlig unbrauchbar. Wer es sich nur irgendwie leisten kann, fährt daher mit dem Auto. Die Benzinpreise sind fabelhaft niedrig. Vor einer Woche habe ich für den Liter Normalbenzin nur rund 70 Eurocent bezahlt.

Apropos Bezahlen. Am Kap gibt es den guten alten Tankwart noch, der ihnen den Tank auffüllt. Für diesen Zweck sollte man Bargeld bereit haben. An einigen Stationen wird zwar auch Ihre Kreditkarte akzeptiert, es könnte aber riskant sein.

Negatives habe ich bisher allerdings noch nicht darüber gehört. Das mag auch daran liegen, dass in meinem Familien- und Bekanntenkreis alle mit Cash bezahlen. 🙂

Weiterlesen

Konsumfest der Südafrikaner

Tafelberg

Die Südafrikaner, die ich seit meiner Hochzeit vor 12 Jahren kennen gelernt habe, sprühten vor Lebensfreude. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich vor allen Dingen mit Capetonians zu tun hatte. Also den Bewohnern Kapstadts.

Essen ist für den durchschnittlichen Südafrikaner eine Lebenseinstellung. Daher geht man dort auch liebend gerne Essen. Die Mischung ist eklektisch. Vom indischen Curry über Französische Küche und holländische Hausmannskost bis zu englischen Fish and Chips ist alles vertreten.

Für den ganz Konservativen gibt es natürlich auch deutsche und italienische Restaurants. Für den Experimentellen sogar Sushi.

Weiterlesen

Schriftliches Denken

Es gibt wohl keine Woche, in der ich nicht betone, wie wichtig schriftliches Denken für den Erfolg unserer Entscheidungen ist. Andere sehen das ebenso. Zum Beispiel Jürgen Gräbel in seinem neuen „Erfolgreicheslebens’s Blog„. Ich finde seine beiden Beispiele sehr anschaulich und für jeden nachvollziehbar. Doch schauen Sie selbst.

Normalerweise orientiere ich mich auch daran, wie professionell so ein Blog aufgezogen ist. Denn was nutzt der beste Inhalt, wenn der Autor nicht durchhält? In diesem Fall glaube ich aber an seine Beständigkeit, denn ich folge Herrn Gräbel schon längere Zeit über Twitter @JuergenGraebel