Doppeltes Jubiläum und Perlen vor die Ohren
In diesem Februar gibt es den Entscheiderblog 4 Jahre. Vier Jahre, in denen viel passiert ist. Ich denke, dass ich einen Großteil meines Erfolgs meinem Blog verdanke.
Das hat mich immer wieder motiviert, neue (hoffentlich) interessante Beiträge über besseres Entscheiden zu schreiben. Daher feiere ich auch ein doppeltes Jubiläum. Am letzten Freitag schrieb ich meinen 600. Beitrag.
Verborgene Schätze
Hin und wieder schaue ich durch bereits ältere Beiträge und bin dann regelmäßig begeistert. Denn es gibt wahre Schätze darunter. Nur verschwinden sie schnell außer Sichtweite, wenn der Autor jeden Werktag einen neuen Beitrag veröffentlicht.
Daher gibt es auch einen alphabetischen Index und eine zufallsgesteuerte Liste von Artikeln unter ihren jeweiligen Kategorien bei “Rezept für glückliche Entscheider” auf der rechten Seitenleiste.
Entscheiderblog zum Hören
Dieses Jubiläum will ich allerdings nutzen, um etwas Neues in meinem Blog einzuführen. Viele von uns haben ja wenig Zeit und können daher nicht mehr jeden interessanten Blog im Internet lesen. Daher gibt es ab heute auch den Entscheiderblog zum Hören.
Allerdings vertone ich nicht jeden Beitrag, sondern nur die Besten. In der Blogossphäere heißt das “Blogperlen”.
Sie haben die Wahl
Wenn Sie einmal müde Augen haben, dann hören Sie meinen Blog einfach. Haben Sie keine Zeit, dann laden Sie sich den Beitrag herunter und hören ihn unterwegs auf ihrem Mp3-Player.
Wie auch immer, ab jetzt haben Sie eine Wahlmöglichkeit mehr. Das nenne ich Gestaltungsspielräume erweitern. 🙂

Entscheider sind Menschen mit Überblick. So eines unser gängigen Vorurteile. Allerdings kennt auch jeder von uns die Situation, in der eine einzelne Entscheidung im Mittelpunkt unserer Betrachtung steht und nicht das große Ganze.
Von einem Tag auf den anderen ist die Katastrophe da. Vor 1 Jahr hatte Bernd Friedrich* sein Unternehmen in die Hände seines Sohnes übergeben. Friedrich hatte den Metallbetrieb eigenhändig aufgebaut und wähnte sein Lebenswerk in sicheren Händen.
Eine Entscheidung ist wie der gelöste Schuss einer Pistole. Letzteren bekommt man nicht mehr in den Lauf zurück und zum Entscheidungszeitpunkt können wir auch nicht mehr zurückkehren.
Hin und wieder gelangen wir immer wieder in dieselben Situationen. Wenn wir gut sind, sehen wir unsere eigenen Fehler, die uns dorthin geführt haben. Wenn nicht, machen wir unsere Umwelt dafür verantwortlich. 
Über lange Zeit waren japanische Unternehmen und ihre Produktions- und Managementmethoden das Maß aller Dinge. In den letzten Jahren hat sich das relativiert. Wir können trotzdem von ihnen lernen, wie wir Konflikte für unsere Entscheidungen vermeiden.
Entscheidungen treffen ist eine Grundfertigkeit aller Menschen. Jeder kann es, jeder tut es und manche sind mit den Ergebnissen zufrieden. 🙂