Der Mut zur Lücke
Als Coach muss man die 150%-tigen Menschen einfach lieben. Sie wollen alles perfekt machen und sind sich dabei auch für nichts zu schade.
Allerdings kommen wir irgendwann an den Punkt, wo dieser Vorteil sich in einen Nachteil verwandelt. Zum Beispiel bei der Entwicklung einer Vision.
Vielfalt
Die Welt ist so vielfältig, dass wir nicht für alle Aspekte unseres Lebens unsere Vision auf dem Reißbrett entwickeln können. Es wird Bereiche geben, an die wir zunächst nicht gedacht haben.
Das Leben als Qualitätskontrolle
Irgendwann holt uns das ein und wir merken, dass unsere Vision in einem Bereich noch nicht entwickelt ist. Zum Beispiel hat ein Mitarbeiter das Vertrauen des Unternehmers Harald Fritzen* missbraucht und die Pläne für ein neues Produkt an einen Konkurrenten verkauft, bevor Patente angemeldet werden konnten.
“Mein Leben kommt mir gerade vor, wie in einem dieser billigen Thriller. Gleichzeitig merke ich, dass ich für dieses Szenario kein Zukunftsbild habe. Stattdessen möchte ich, dass es nie passiert wäre”. So der erfolgreiche Unternehmer.

Visionen sind der Treibstoff mit dem sich unsere Welt fortent-wickelt. Ohne Vision würden wir vielleicht alle noch in Dörfern leben und unser Obst und Gemüse selbst anbauen.
Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika zieht viele von uns in ihren Bann. Wir leiden mit unseren Mannschaften, wir schimpfen über die Schiedsrichter und wir schenken unser Mitgefühl verhinderten Helden, wie Roony, Messi oder Mario Gomez.
Jeder von uns hat Engpässe. Bei dem einen sind sie sehr störend und verhindern den Erfolg, bei anderen ist es nur ärgerlich, wie viel Potential verloren geht.