Das Motiv

Sinn »Das Leben ist so unfair! Wenn ich auch solche Chancen bekä­me, würde ich mich mehr an­strengen!«

Gestaltungsspielraum ist das  Er­gebnis unserer vergangenen Entscheidungen. Das ist trivial, wird aber von vielen schnell ver­gessen.

Ein motivierter Mitarbeiter bekommt mehr interessante Aufgaben als einer, der nur Dienst nach Vorschrift verrichtet.

Motivation nach Vorschrift

Mit der Motivation ist das allerdings so eine Sache. Denn viele glauben, das habe etwas mit dem eigenen Chef zu tun. Also ist der Chef in Ordnung, dann sind die Mitarbeiter motiviert.

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Absolut wertfrei

Sorge »… und dann habe ich den größten Schwachsinn überhaupt gemacht! Können Sie sich vorstellen, dass ich den Mann gefeuert habe?«

Realität ist so eine Sache. Aufgrund der Art, wie wir Informationen verar­beiten, sehen wir nur das was wir sehen wollen bzw. was Teil unserer Erfahrungswelt ist.

Allerdings bewerten wir viele Dinge, die zunächst einfache Fakten sind. Im Beispiel könnte der Unternehmer auch einfach sagen, » … daraufhin habe ich ihm gekündigt. Jetzt be­reue ich das …«

Wer entscheidet, bewertet seine Handlungsalternativen. Dabei spielt das Selbstbild eine große Rolle. Unser Unterbewusstsein nimmt alles für bare Münze, egal ob wir nur »Drama« machen oder sogar bewusst unser Licht unter den Scheffel stellen.

Achten Sie in den nächsten Tagen einmal darauf, wie oft sie die Dinge unnötig einfärben und welche Konsequenzen das für Ihre Entschei­dungen haben könnte.

Rezension: PowerPoint. Der Ratgeber für bessere Präsentationen

image Die meisten Präsentationen und Vor­träge basieren heute mit einem Pro­gramm: PowerPoint. Jeder scheint damit umge­hen zu können und es gibt nicht wenige, die dieses Werkzeug verteufeln.

Wer hat nicht schon Präsentationen erduldet, in denen gekonnt eng be­schriebene Aufzählungsfolien mit ent­setzlicher Langeweile kombiniert wer­den.

Das liegt allerdings nicht am Programm. Denn mit PowerPoint können wir natür­lich auch unsere Zuschauer verzaubern. Der Präsentationsprofi Matthias Garten hat daher selbst ein Buch über dieses mächtige Werkzeug von Microsoft geschrieben.

Powerpoint. Der Ratgeber für bessere Präsentationen

Auf 376 Seiten in Farbe erklärt Herr Garten uns, wie wir Schritt für Schritt die wirklich guten Funktionen nutzen.

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Der kleinste grausame Nenner

böser Smiley In der Mathematik brauchen wir den klein­sten gemeinsamen Nenner, um einfacher mit Brüchen zu rechnen. In unseren Ent­scheidungen sieht die Bedeutung dage­gen ganz anders aus.

Wann immer wir uns mit anderen auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, treffen wir eine gemeinsame Entscheidung. Das Problem: Jeder Mensch hat andere Werte und Vorstellungen. Daher sind auch ihre Bedarfe unterschiedlich.

Einer mag vielleicht Pizza, der nächste einen serbokroatischen Reistopf und der Dritte liebt Sushi. Wo werden die drei gemeinsam Essen gehen?

Das Wichtige

Die Antwort darauf kann unterschiedlich ausfallen. Kommt es den dreien tatsächlich aufs Essen an, wird es schwer werden, sich zu einigen.

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Die 5 besten Entscheiderwerkzeuge

Die Atomentscheidung kommt

schwache Atomkraft Während in Japan eine der schlimmsten Katastrophen der Menschheitsgeschichte ihren Lauf nimmt, werden andernorts hektisch Entscheidungen ge-troffen.

Quer durch alle politischen Parteien herrscht jetzt der Konsens, dass mit Atomkraft zukünftig kein Staat mehr zu machen ist. Der schnelle Aus-stieg aus dieser Form der Energieerzeugung ist damit faktisch beschlossen, ohne dass es jemand gesagt hätte.

Freaks united

Ein Erdbeben der Stärke 9.0 auf der Richterskala, ein verheerender Tsunami und der Ausfall von drei Notfallsystemen bei der Kühlung ei-nes Reaktors, der im März diesen Jahres stillgelegt werden sollte ha-ben das bewirkt. Die Angelsachsen würden das einen »freak accident« nennen.

Fragt man einen Statistiker, wird er für das Zusammentreffen dieser Ereignisse eine verschwindend geringe Eintrittswahrscheinlichkeit angeben.

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Das Erfolgswerkzeug für Gestalter

Wasser bis zum Hals transparent Bestimmt kennen Sie das auch. Sie haben sich morgens kaum an Ihren Schreibtisch gesetzt, da kommen schon die ersten SMS und Anrufe übers Handy. In Ihrem Emailpostfach wartet schon ein ganzer Haufen Mails auf Sie. Na klar und antworten sollen Sie auch noch.

Wann sollten wir da Zeit für Entscheidungen finden? Von Entschei­dungsmethoden haben wir ja alle schon einmal gele­sen, aber das ist ja realitätsfremd! Wenn wir jedes Mal eine Matrix zeichnen würden, hätten wir in der Zwischenzeit fünf Anrufe ver­säumt!

Das Leben ist schon verdammt schnell und es erwartet von uns auch noch, dass wir Entscheidungen treffen. 😮

Es reicht!

So jetzt aber genug mit dem Opfergeschwätz. Wenn wir Gestalter sein wollen, dann seien wir es auch gefälligst. In unserem Leben pas­siert genau das, was wir passieren lassen.

Wenn ich Gestalter bin, dann lasse ich mich doch nicht von anderen terrorisieren, dann mach ich Terror  und zwar genau wann und wo ich es will. 😉

Ganz so martialisch brauchen wir es vermutlich nicht. Als Gestalter haben wir das Heft des Handelns in der Hand. Wir bestimmen, wie unser Tag verläuft und niemand sonst.

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Entscheidung auf Schalke – ein Eigentor

Schuss ins Tor Gestern stand für den FC Schal­ke 04 eines seiner wichtigsten Spiele an. Doch das war kei­nesfalls der Fokus des Tages. Denn am frühen morgen ließ die WAZ die Bombe platzten. Aus »gut unterrichteten Kreisen« hieß es, dass der Verein den Vertrag mit seinem Trainer zum Saisonende lösen würde.

Später konnten wir lesen, der Trainer Felix Magath habe im Verein ein Klima des Misstrauens geschaffen und bei der Menschenführung ver­sagt.

Der Trainer weiß von nichts

Das mag so sein, oder auch nicht. Allerdings gibt einem die Art und Weise, wie das Ganze gerade abläuft einen ganz anderen Eindruck. Denn gegenüber den Medien versicherte der Trainer gestern, dass er von nichts wisse und davon ausgehe, bis 2013 seinen Vertrag zu erfüllen.

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Die Macht der ANDEREN nutzen

telefon »Was ist der häufigste Grund, warum Entscheidungen nicht zum Ergebnis führen?

Ich sag’s Ihnen: Die ANDEREN. Genau! Die Faulen, Unwilligen, Dum­men, die sonst nichts an-deres zu tun haben als auf ihren Händen zu sitzen. Sie werden immer dann aktiv, wenn jemand Brillantes wie wir eine tolle Idee umsetzen will und machen alles kaputt

So das Originalzitat eines Unternehmers, der damit jetzt nicht mehr zitiert werden möchte.

Die ANDEREN sind wichtig

Ich schmunzle immer ein wenig, wenn ich solche Aussagen höre. Denn die ANDEREN gehören zu unserem Gestaltungsspielraum. Wenn wir allerdings schon so negativ anfangen, verstellen wir uns diesen Raum und das Ergebnis steht schon fest, bevor wir überhaupt richtig an­gefangen haben.

Bei Entscheidungen ist unser gesamtes Umfeld Teil unseres Gestal­tungsspielraums. Das wird schnell klar, wenn wir uns die Rollen anse­hen, die dabei wichtig werden.

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Zufrieden geben und souverän Handeln

wert kravatte»Das ist nicht das, was ich mir vom Leben erwarte!«

Nicht selten kommt diese Er­kenntnis spät im Leben. Sie ge­hört in den Instrumente-Kas­ten der Midlife-Crisis und tut be­sonders weh. Denn alle Ver­dien­ste, alles wofür wir ge­kämpft haben; alle Schmerzen und Entbehrungen, die wir auf uns genommen haben – sie fal­len in ein tiefes Loch des Selbst­mitleids.

So seltsam es klingen mag, sie ist aber auch Ausdruck unseres Selbstwertgefühls. »Ich bin mir mehr wert, als das!« Ist die Essenz.

Wenn wir uns von unserem Opfermonolog ein Stück weit distanzieren, erkennen wir auch, dass wir uns damit gegen unsere eigenen Entscheidungen auflehnen.

Rebell wider Willen

Denn Entscheidungen geben unserem Handeln eine Richtung. Eine Entscheidung, die wir oft treffen: Wir geben uns zufrieden.

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