Entscheidercoach in Wirtschaft & Weiterbildung

Das Magazin Wirtschaft und Weiterbildung hat in der kommenden Ausgabe einen Schwerpunkt zum Thema „Entscheiden“ und empfiehlt auch mein Buch „Das Entscheider-Buch – 15 Entscheidungsfallen und wie man sie vermeidet“.

Im Premium-Bereich des Online-Auftritts des Magazins können noch bis Ende April Arbeitshilfen von den verschiedenen Autoren kostenfrei heruntergeladen werden. Hier kommen Sie zu den Beiträgen.

Vision vs. Entschuldigung: Seien Sie ein Macher!

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Mein verehrter Blogger Kollege Roland Kopp-Wichmann schreibt in seinem Blog über sieben Gründe, warum Menschen nicht entscheiden.

So sehr ich mich freue, dass dieses Thema auch in anderen Blogs aufgegriffen wird, bleibt bei mir doch ein schaler Geschmack zurück. Denn Herr Kopp-Wichmann ist ja auch ein Leser meines Blogs und ich wünschte mir, ich könnte mit meiner Arbeit das Fehlbild korrigieren, dass die Bedeutung von Enscheidungen sein soll, vor einer Anzahl von Wahlmöglichkeiten zu stehen, ohne jede Vorgeschichte. 😮

Entscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln und wo die Richtung nicht da ist, macht alles Handeln keinen Sinn. Wer jetzt also ohne Richtung vor einer Anzahl von Wahlmöglichkeiten steht, hat besser einen Würfel zur Hand. 😉

Denn die Gründe, die Kopp-Wichmann anführt sind zwar nachvollziehbar, wenn auch mitunter recht philosophisch, aber sie spielen meiner Erfahrung nach keine Rolle, wenn ein Mensch eine klare Vision davon hat, wo er z.B. in zehn Jahren privat und beruflich stehen wird, was ihn stolz machen wird, woran er seine Freude haben wird, usw.

Heute schon eine Entschuldigung gehabt?

Im schlimmsten Fall dienen Gründe als Entschuldigungen.

Jede diese Entschuldigungen ist nachvollziehbar und wir können dann mitfühlend mit dem Kopf nicken. Nur bringt uns das kein Stück weiter. Denn egal wie gut jemandes Gründe/Entschuldigungen sein mögen, sie haben noch niemals Resultate erzielt.

Obwohl wir in einer Gesellschaft leben, die als hochindvidualisiert gilt, werden ihre Menschen in der Regel nicht ermutigt, eine eigene Vision von der Zukunft zu schaffen.

Die Konsequenz

Die Folge sind Antriebslosigkeit, Unzufriedenheit, Frustration und Unentschiedenheit.  Wem dann langsam das Alter bewußt wird, der erträgt die Konsequenzen seiner nach Laune getroffenen Entscheidungen nicht mehr und wirft erst einmal alles über den Haufen. Genialerweise wird das Negative, das wir vermeiden wollen zum Zielbild  und unser Entscheider findet sich wenig später wieder in der ähnlichen Situation wieder, wie vor seiner Midlife-Crisis. 🙂 Nach dem Motto: Vor der Krise das falsche Leben und nach der Krise auch das falsche Leben, aber man weiß, was man daran hat. 😐

„Es gibt keine schwachen Menschen, es gibt nur schwache Ziele“
(Tony Robbins)

Die glücklichen Macher mit Vision

Anders diejenigen, die an der Umsetzung Ihrer eigenen Vision arbeiten. Auch sie erleben ständig Herausforderungen und Rückschläge. Der Unterschied ist nur, sie handeln nicht nach Laune. Sie halten auf Dauer ihren Kurs und schöpfen Sinn und Erfüllung daraus. Es macht sie also bereits glücklich, ihren Weg zu gehen.

Ich habe so einen Menschen noch niemals eine Entschuldigung von sich geben hören, warum sie sich nicht entscheiden könnten. Denn Entscheidungen sind für Sie nur die allfälligen Kurskorrekturen auf ihrer langen Reise. Die Entscheidungs-Alternativen sind die Wege zum Ziel. Wenn wir dann einmal falsch abgebogen sind, wird uns die nächste Entscheidung wieder auf Zielkurs bringen.

Also, haben Sie schon eine Vision, wo Sie in zehn Jahren sein werden?

Der Entscheidercoach in der INSight

Copyright Technokontakte.atIn der aktuellen INSight, dem  best practice Magazin für Manager  in Österreich ist gerade aktuell einer meiner Artikel zum Thema Entscheidungsfallen erschienen. Viel Vergnügen bei der Lektüre! 🙂

Wenn Sie möchten, hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar, wie Ihnen der Artikel gefallen hat.

Unaufhaltsam

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Die letzten Tage haben mich dazu inspiriert, mir noch mehr Gedanken zum Thema „persönliche Mission“ zu machen. unserem persönlichen Auftrag auf der Basis unserer einzigartigen Fähigkeiten und Talente. Wer erfolgreich sein will, sollte sich auf seine Stärken besinnen.

Ich habe ein paar meiner früheren Beiträge hier im Blog für Sie herausgesucht:

Der Alleskönner: Der große Fluch

Die Vielzahl der Möglichkeiten

Das große Glück

In unfreiwillig geheimer Mission

Auf der Suche nach dem entscheidenden Sinn

Was hat das alles mit dem Thema Entscheidungen zu tun? Entscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln. Wer seine Mission kennt, kann auch seine Vision entwickeln. Gleichzeitig haben wir, solange wir im Rahmen unserer Mission handeln größere Gestaltungsspielräume, also bessere Handlungsoptionen.

Kennen Sie den Spruch: „Der Mann ist nicht aufzuhalten, der ist auf seiner persönlichen Mission!“

Genau! 🙂

So könnte es sein…

… das Cover eines Magazins zu schmücken. 🙂 Das Internet macht´s möglich. Da sieht mein Foto vom letzten Nordsee-Urlaub genau richtig aus.

Via Communitystammtisch

Der Entscheidercoach in der Hörzu

Gerade freue ich mich darüber, dass die Fernsehzeitschrift Hörzu mir und meinem Buch eine ganze Doppelseite in ihrer aktuellen Ausgabe 14/2008 vom 28.03. 2008 widmet. 🙂

Die Finanzkrise: Ein Bananenproblem

Copyright IstockphotoIn den Tagen der weltweiten Finanzkrise sind alle ein wenig vorsichtig mit ihrem Geld geworden. Wenn wir uns heute die Ursache für all das ansehen, dann schütteln alle nur den Kopf. Wie konnte es nur so weit kommen? Interessanterweise habe ich schon seit Jahren in diversen Börsenbriefen darüber gelesen, dass sich nach der Internetblase in den USA eine Immobilienblase bilden würde, denn die amerikanische Notenbank verfolge eine ungesunde Politik des billigen Geldes.

Trotzdem haben die Entscheider in den Banken rund um den Globus – man denke nur an die IKB Bank – nicht wiederstehen können und sich an dem großen Spiel beteiligt. Warum? Weil die individuellen Bonusregeln genau dieser Entscheider das Risiko belohnen und Sicherheitsbedenken bestrafen. Weiterlesen

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

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Seit Tagen sehen wir jeden Tag in den Nachrichten die Bilder aus Tibet. Wir schütteln den Kopf und wundern uns, wie der einfache chinesische Bürger das alles zulassen kann. Gut, China ist keine Demokratie und der einfache Bürger dürfte in der Sache etwa so viel zu sagen haben, wie vor ein paar Jahren in Peking auf dem Platz des Himmlischen Friedens. 🙁

Gestern hat das ZDF Bilder von einem typischen chinesischen Haushalt gezeigt. Im chinesischen staatlichen Fernsehen werden die Tibeter natürlich als Unruhestifter dargestellt, die mit absoluter Brutalität vorgehen. Der Witz dabei: Die Bilder, die gezeigt werden, entsprechen der Realität. Dem Zuschauer wird nur das brutale Vorgehen der Staatsmacht unterschlagen. Das nennt sich Propagana und es wirkt. Die Familie steht voll zu dem, wie China derzeit in Tibet durchgreift. Weiterlesen

Tod eines Machtmenschen

Copyright Istockphoto…Der Politiker betritt das Gebäude. Die Komplizen der Verschwörer verwickeln seinen Freund Marc draußen in ein Gespräch, damit er ihrem Plan nicht in die Quere kommen kann. Derweil bestürmt die Gruppe in der Halle den arglosen Mann mit ihrem Gnadengesuch.

Der fühlt sich bedrängt und wehrt ab. Die Sitzung hat doch noch gar nicht begonnen! Aber das Ganze ist nur ein Ablenkungsmanöver. Die Verschwörer trennen ihn so von den übrigen Senatoren. Sie reißen ihm die Kleidung vom Oberkörper. Das war das Zeichen, loszuschlagen. Der 56-Jährige ist zwar ein kampferprobter Mann, aber gegen die Übermacht der mit Leidenschaft und Messern bewaffneten Männer hatte der bis auf sein Schreibwerkzeug Unbewaffnete keine Chance. Hoffnungslosigkeit befällt ihn in seinen letzten Momenten. Von über 40 Stichen getroffen sinkt er ungläubig in sich zusammen. Weiterlesen

Dreh- und Angelpunkt: Hier und Jetzt

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Wir tendieren gerne dazu, unsere Vergangenheit anzusehen, um durch die Gegenwart eine Linie zu ziehen und so unserere Zukunft zu bestimmen. Bei erfolgreichen Entscheidern ist das eine beruhigende Sicherheit, die sich vielleicht als trügerisch erweist. Wenn wir dagegen in der Vergangenheit viele Fehler gemacht haben und mit unserem Erfolg heute nicht zufrieden sind, machen wir uns möglicherweise zu klein.

Selbst wenn wir dann Gestaltungsspielräume hätten, trauen wir uns nicht zu, sie zu nutzen. Wir selbst bestimmen dann, dass wir nicht gut genug für sie sind.

Wenn es so ist, denken Sie noch einmal nach. Denn das Hier und Jetzt ist der Drehpunkt, an dem sich alles entscheidet – an dem wir uns entscheiden. Der NLPler sagt zurecht, „Deine Vergangenheit ist nicht Deine Zukunft“.

Worauf es ankommt sind nicht die Mißerfolge der Vergangenheit, sondern das, was ich in der Zukunft erreichen will. An dieser Zukunft muss ich meine Handlungsoptionen festmachen. Auch ein Hartz IV Empfänger muss nicht immer ein Hartz IV Empfänger bleiben. Es kommt allein darauf an, wie ich mich jeden Tag entscheide. Gönne ich mir Gestaltungsspielräume oder sage ich mir, „das klappt ja eh nicht“?

Wo lassen Sie es zu, dass die Vergangenheit Ihre Chancen für die Zukunft beschneidet?