Die Freiheit zum "Nein-sagen"

Freitag und Samstag war Aufschwung-Messe in  Frankfurt. Die Messe wird von einem interessanten Kongress-Programm begleitet. Ich habe meinen Vortrag „Vorsicht Entscheidungsfalle! Unternehmer sind zu gut, um in diese Falle zu tappen“ an beiden Tagen gehalten und hatte jeweils ein tolles Publikum.

Ich finde es bei Vorträgen immer wieder spannend, welcher Dialog sich mit den Teilnehmern entwickelt. So meldete sich ein angehender Unternehmer bei dem Thema „Fehlentscheidung“ zu Wort. Manchmal würde sich eine schlechte Alternative später genau als die richtige Alternative erweisen, meinte er.

Das stimmt natürlich. Keiner kann in die Zukunft sehen und wissen, was noch alles passieren wird. So könnten wir einen unwirtschaftlichen Auftrag annehmen, ohne dass Kunde ein langfristiges Interesse an einer Zusammenarbeit hat.

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Ein Berg aus Gold

Sobald die Auslieferung an den Buchhandel begonnen hat, bekomme auch ich meine Belegexemplare. So als kleiner Stapel auf meinem Glastisch, machen die Bücher richtig was her. Und eine Pappfigur von Barack Obama scheint ganz gut zur Entscheider-Bibel zu passen. 🙂

 Sternstunde und Buch 112 Sternstunde und Buch 102

Machtlos und kein Raum zum Spielen

Die meisten Entscheider wissen, dass Gestaltungsspielräume Entscheidungen erleichtern.

Solche Räume tun sich auf, weil wir beispielsweise über die richtigen Kontakte verfügen, das nötige Kleingeld haben oder einfach den richtigen Pass. Weitaus weniger Menschen machen sich bewusst, dass unsere heutigen Entscheidungen die zukünftigen Gestaltungsspielräume schaffen.

Das durfte gestern auch meine Frau erleben. Sie ist „Director“ bei einer internationalen PR-Agentur in Frankfurt. Sie reist daher auch hin und wieder ins Ausland. Obwohl wir seit 12 Jahren verheiratet sind, hat sie ihre südafrikanische Staatsbürgerschaft behalten.

Im Schengen-Bereich der EU behindert sie das nicht, weil sie aufgrund ihrer permanenten Aufenthaltserlaubnis frei reisen kann. Für die USA braucht sie ein Visum, wie wir Deutsche ja auch. Also kein Thema.

Gestern wollte Sie zu einem Seminar nach London fliegen und stellte fest, wie klein Gestaltungsspielräume trotz Top-Kontakten werden können. Denn England nimmt nicht an Schengen teil. Bisher konnte sie dort ohne Probleme einreisen, weil Südafrika zum Commonwealth – dem Verbund der früheren Kolonien- gehört. Zum 3. März haben die Engländer das jedoch geändert. Südafrikaner brauchen jetzt ein Visum.

Also stand meine Frau am Frankfurter Flughafen und Lufthansa wollte sie nicht mitnehmen. In England bemühten sich viele nette Menschen, das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Am Ende blieben die Beamten von „Border Control“ völlig unbeeindruckt bei ihrem „no exceptions“ – keine Ausnahmen. Meine Frau hatte also keinen Spielraum, die Dinge in der Gegenwart zu verändern. Weiterlesen

Startschuss

Entscheider-BibelDer folgende Text ist schamlose Selbstpromotion. Schamlos deshalb, weil ich voll und ganz dazu stehe. 🙂

Letzte Woche war der offizielle Erscheinungstermin meines neuen Buches „Die Entscheider-Bibel„. In der Regel brauchen die Bücher dann noch immer eine Woche, bis sie auch im Handel auftauchen.

Ich habe hier ja schon einmal die Einleitung veröffentlicht.

Dieses Buch enthält alles, um Entscheider erfolgreich zu machen.

Wer braucht dieses Buch?

Dieses Buch lesen alle, die Erfolg zu ihren eigenen Bedingungen haben wollen und die die ständigen Kompromisse satt haben.

Denn dieses Buch lesen Sie nicht einfach nur durch. Für jeden wichtigen Bereich, wie etwa, die eigene Mission zu entdecken oder eine eigene Zehnjahres-Vision zu entwickeln, finden Sie Workshops, mit deren Hilfe Sie sich selbst weiterentwickeln.

Ein Buch für den zukünftigen Macher

Leser, die dieses Buch gründlich durchgearbeitet haben, könnten bald zur Liga der Macher gehören. Also der Menschen, die wirklich etwas bewegen.

Für die tägliche Entscheider-Praxis finden Sie Checklisten, mit deren Hilfe Sie auf einen Blick sehen, was Ihnen zu einer erfolgreichen Entscheidung noch fehlt.

Aber auch für die schnelle Hilfe in einer vielleicht vertrackten Situation finden Sie schnell Rat.

Denn den Teil  „Entscheider-ABC“ habe ich genau für diese Fälle geschrieben. Dort finden Sie zum Beispiel in „Entscheidungssituationen A-Z“ Entscheidungen wie etwa „Aufgeben“, Joint-Venture“, „Finanzierung“, „Entlassung“, „Karriere“ und viele andere mehr beschrieben.

Klare Querverweise lenken Sie dann zu den Einzelstellen im Buch, die Sie kennen müssen, um mit Ihrer Entscheidungssituation umgehen zu können.

Ich bin auf dieses Buch sehr stolz. Denn ich konnte in ihm das eine oder andere besser machen, was ich nach dem ersten Buch lieber anders gemacht hätte.

So kommen in diesem Buch auch intuitive Entscheider (Bauchentscheider) nicht zu kurz. Zum Beispiel erkläre ich mit der Risikobilanz eine visuelle Entscheidungsmethode für intuitive Entscheider. Ich räume zudem mit allerlei Halbgarem auf, was da in letzter Zeit über intuitives Entscheiden veröffentlicht wurde. Seien Sie gespannt!

Macht auch als Geschenk eine gute Figur

Die Entscheider-BibelDas Buch liest sich nicht nur gut, es ist auch eine Augenweide, wie ich bereits berichtet hatte. Daher eignet es sich auch als ein besonderes Geschenk für eine ganz besondere Person. 🙂

Also: Worauf warten Sie noch? Auf dieses Buch haben Sie vermutlich Ihr halbes Leben lang gewartet. Gehen Sie in die nächste Buchhandlung und kaufen Sie den Gold-Schatz für Macher oder klicken Sie hier für eine Amazon Bestellung.

Der Alltagsentscheider: Arbeitspausen

alltagentscheider_titelVor zwei Wochen haben wir uns im Alltagsentscheider mit Geschäftsreisen befasst. Diese Woche wollen wir uns ansehen, was wir tun, wenn wir „offiziell“ nichts tun: unsere Arbeitspausen.

Eine Studie hat 2007 herausgefunden, dass sich viele Mitarbeiter in Büros  neben der Mittagspause noch ca. 40 Minuten Extrapause gönnen.

Die Controller werden jetzt vermutlich gleich die Excel-Tabelle anwerfen und ausrechnen, wieviele Mitarbeiter sich ohne diese Zusatzpausen einsparen ließen. Weiterlesen

Ein Urteil mit Folgen

© dwphotos - FOTOLIAEin Urteil spaltet die Republik. Laut dem letztinstanzlichen Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg soll  die Kassiererin Barbara E. zwei Pfandbons im Wert von Euro 1,30 unterschlagen haben.

Viele regen sich darüber auf. Denn das Urteil gegen die Kassiererin erscheint maßlos hart, angesichts gierig verspekulierter Bankenmilliarden oder der zumwinkelschen Steuerhinterziehung, die nahezu straflos bleiben. 

Mit dem Finger zeigen: Der falsche Reflex

Man kann das so sehen. Letztlich müssten es die Aktionäre der Banken sein, die ihre Vorstände zur Rechenschaft ziehen oder dafür sorgen, dass riskante Geschäftsstrategien nicht durch hohe Boni goutiert werden. Das Problem ist hier doch vielmehr, dass der Staat den Dingen nicht ihren natürlichen Lauf lässt. Weil kein Politiker risikieren will, dass viele Tausend Arbeitsplätze verloren gehen, rettet er jede noch so verrottete Bank vor dem Bankrott. 😮 Denn die Kreditklemme würde möglicherweise schlimmere Folgen haben. Weiterlesen