Von Mitmachern, Mitdenkern und Querdenkern

image Als Unternehmer hoffen wir immer, dass unsere Mitarbeiter in unserem Sinne handeln. Dabei wissen wir, dass es Mitmacher, Mitdenker und Querdenker gibt. Mitmacher tun zwar, was wir ihnen sagen, aber sie überlegen sich selten eigene Wege, um unsere Ziele umzusetzen.

Mitmacher

Unternehmen, die nur aus Mitmachern bestehen haben in der Regel wenig Zukunft. Aber durch die richtige Führung werden aus Mitmachern schnell Mitdenker.

Mitdenker

Mitdenker stellen vieles in Frage, aber sie helfen uns dabei, unsere Ziele besser umzusetzen. Sie denken und arbeiten selbständig und finden neue Wege, die wir allein vielleicht nie gesehen hätten  Das macht sie zum Motor innovativer Unternehmen.

Querdenker

Viele Mitdenker bezeichnen sich als Querdenker. Doch jene sind eine Klasse für sich. Querdenker befinden sich häufig in einer Fun­da­mental­opposition. Sie sind fachlich allen anderen überlegen und zeigen das auch gerne.

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Fortschritt ist mehr als Veränderung

image Was haben wir nicht in den letzten Jahren an Ver­ände­run­gen erlebt? Eine Wirtschafts- und Finanzkrise hat eine ganze Kaste in die böse Ecke gestellt.

Nicht der Klimawandel sondern die Benzinpreisentwicklung mach­te Elektromobilität zum Trend.

Die USA haben nicht nur ihren ersten  Afro-Amerikaner zum Präsidenten, sondern auch einen, der bereits im ersten Amtsjahr zum Friedensnobelpreisträger wurde. 🙂

Ging es in meiner Jugend noch um den Volkszählungsboykott, so teilen heute Millionen junger Erwachsener ihre intimsten Informationen mit einem Millionenpublikum auf Facebook. 😯

Die Veränderung braucht uns nicht

Veränderungen finden ohne unser Zutun statt. Die meisten von uns reagieren darauf, ohne sich viel Gedanken darüber zu machen. Stellen wir hin und wieder Vergleiche mit der eigenen Vergangenheit an, können wir meist kaum glauben, wie viel wir uns selbst verändert haben.

Fortschritt fehlt

Insofern laufen die Standard-Aufforderungen zur Veränderung ins Leere. Denn daran gibt es keinen Mangel. Woran es mangelt ist Fortschritt.

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Erfolgreich durch Motivation und Stehvermögen

image Beinahe überall können wir lesen, wie wichtig Ziele sind. Wir nicken dann alle und freuen uns, dass wir unsere Ziele kennen. Mein Ziel ist es z.B. diesen Artikel zu ende zu schreiben. Ein anderer mag das Ziel haben, diesen Tag alle seine Aufgaben zu bewältigen.

An Zielen mangelt es daher nicht, aber vielleicht an der Qualität unserer Ziele. Je weiter in der Zukunft sie liegen, desto spärlicher werden sie. Viele wollen das nicht und viele glauben, sie könnten keine Ziele über das nächste Jahr hinaus setzen.

Qualitativ hochwertige Ziele

Dabei gibt es in der Psychologie kaum ein Phänomen, das mehr untersucht worden wäre als die positive Wirkung von Zielen.

So konnte in zahlreichen Studien nachgewiesen werden dass unsere Leistung durchschnittlich um 19 Prozent zunimmt, wenn wir klare Ziele entwickelt haben.

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Die Logik des Erfolgs

Wegweiser Erfolg Der Mensch ist das einzige Wesen auf diesem Planeten, das sich seine Lebensumstände nach seinen eigenen Ideen formt. Einige machen das ausgesprochen gut, andere dagegen sind Teil der Idee eines anderen.

Der gesellschaftliche und technische Fort­schritt bringt es mit sich, dass wir fast unabhängig von unserer Geburt alles erreichen können.

Selbstvertrauen

Dieses “Alles” bestimmen wir durch unserer Vertrauen in uns selbst. Wie vieles andere auch, lernen wir das schon in unserer Kindheit. Da unser Selbst die wichtigste Ressource ist, mit der wir arbeiten, bestimmt unser Vertrauen darin, das Maximum, was wir erreichen können.

Es ist wie mit einem Auto. Trauen wir ihm nicht zu, dass es schneller als 80 Km pro Stunde sicher fahren kann, werden wir auch auf der Autobahn selten schneller sein. Auch wenn der Hersteller es für 180 Stundenkilometer ausgelegt hat.

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Überzeugende Ziele

image “Die zerstören meinen Zeitplan. Und dafür zahle ich ihnen noch Geld”, bemerkte Unternehmer Bernd Heinrich* bitter. Er hatte sich das so schön vorgestellt: Mit Hilfe des Internets sollte sein Vertrieb moderner und kundenfreundlicher werden.

Doch seine Vertriebsberater pflegen ihre Daten nicht ins System ein. Daher gibt es nun eine teure, aber weitgehend nutzlose Software.

Wenn andere uns Knüppel zwischen die Beine werfen, ist das ärgerlich.

Nicht käuflich

Ärgerlich deshalb, weil wir einen schlechten Job gemacht haben. Denn niemand ist verpflichtet, uns zu unterstützen. Gerade Unternehmer fallen immer wieder auf die Illusion herein, dass sie Unterstützung und Loyalität kaufen könnten.

Für Loyalität mag das stimmen. Doch wie gut ist die Leistung von jemanden, der zwar loyal ist, aber gegen seine Überzeugung handelt? Und das ist das Problem.

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Fehlentscheidungen sind nützlich

image Martin Seeger schaut mit Grauen auf die vergangen Monate. “Alles nur Fehlentscheidungen”, fasst er sein Unglück zusammen. Sein Leben ist heute ein Chaos, seine finanziellen Aussichten grimmig und wenn es ganz schlecht läuft, könnte sich die Strafverfolgung für ihn interessieren.

Selbstmitleid

Warum habe ich das alles nur gemacht? Seeger ist verzweifelt. Doch diese Frage ist müßig. Sie ist Teil seines Selbstmitleids. Doch genau das kann er jetzt nicht gebrauchen.

Eine lange Gerade

Natürlich möchte jeder Fehlentscheidungen vermeiden. Denn wir alle wollen ja von Anfang bis Ende unseres Lebens erfolgreich sein. Doch das ist blödsinn. Denn aus unseren Fehlern können wir lernen.

Ich sage daher auch gerne: “Fehlentscheidungen sind nützlich”. Denn hin und wieder fehlt es uns an Erfahrung, um zu wissen, was wir wollen und was nicht.

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Cäsars Hehlerware

image Gib dem Cäsar, was des Cäsars ist, sagte Jesus zu seinen Jüngern auf die Frage, wie er es mit den Steuern halte. Ich sehe das genauso. Der Staat sollte denen auf die Finger klopfen, die die Annehmlichkeiten unseres Landes wahrnehmen, ohne ihren Beitrag dafür leisten zu wollen.

Die Steuerbehörden in NRW stehen vor einer schweren Entscheidung. Ein Datendieb hat ihnen die Daten einer großen Anzahl deutscher Kunden eines schweizerischen Bankinstituts angeboten.

Die Daten-CD soll 2 Millionen Euro kosten und rund gut 100 Millionen Euro bisher vorenthaltene Steuern ins ewig leere Staatsäckel spülen.

Wie sollen sich die Verantwortlichen entscheiden?

Rein wirtschaftlich liegt die Antwort auf der Hand. Gäbe es solche Investitionsprojekte, würde vermutlich keiner von uns zögern, dort einzusteigen.

Die Ware ist jedoch gestohlen. Und damit ist die Entscheidung heikel.

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Von Neid-Hammeln und -Zibben

image Neid ist ein Charakterzug, mit dem keiner von uns gerne in Zusammenhang gebracht wird. Wenn wir einem Freund sagen, dass wir ihn beneiden, dann ist das in Wirklichkeit nicht so gemeint.

Denn echter Neid sagt aus, dass wir den Gegenstand des Neids gerne für uns hätten und der andere gefälligst leer ausgehen soll.

Wenn wir also davon sprechen, dass wir den Freund um sein tolles Haus beneiden, dann ist das Höflichkeit. Aber davon soll in diesem Beitrag nicht die Rede sein.

Neid – das Original

Echter Neid macht uns klein. Denn wir denken in dem Fall, dass es nur einen kleinen Kuchen zu verteilen gibt und niemand anderes den Kuchen verdient als wir selbst.

Neid ist es, wenn uns ein anderer bei der Beförderung vorgezogen wird und wir “es” einfach nicht verstehen können, wie der Chef sich so täuschen konnte. “Die Flitzpipe” von Kollege hat sich nur immer in den Vordergrund gedrängt und daher die besten Aufgaben abgesahnt, um sich zu profilieren.  😮

Wahrscheinlich gibt es viele Auslöser für Neid. Vor Kurzem bin ich allerdings auf einen Zusammenhang gestoßen, der mir selbst neu war.

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Blickweite

imageWer ein Bild seiner Zukunft hat, gewinnt diese für sich. Wem es fehlt, stolpert  in sie hinein.

Das ist nicht neu. Schon in den 50er Jahre des letzten Jahrhunderts begannen Langfrist-Studien.

Deren Ergebnisse sind eindeutig. So zeigt eine 1953 initiierte Studie mit Yale-Absolventen, dass lediglich eine Minderheit von 3 Prozent  seine Ziele fixierte.

Zwanzig Jahre später stellte sich heraus, dass diese kleine Minderheit  finanziell erfolgreicher abgeschnitten hatte als die restlichen 97 Prozent der Absolventen zusammengenommen. 😮 Auch bei den nichtmessbaren Faktoren, wie subjektiv wahrgenommenem Glück stand die Minderheit an der Spitze.

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Ziele schlagen Chancen – immer!

Fotolia_9567330_XS_Domino_Steine fallend Gute Entscheider wissen genau was Sie wollen und schaffen sich auch die Alternativen, die sie brauchen. Wenn wir dann noch die notwendige Unterstützung haben, kann nichts mehr schief gehen, oder?

Auch wenn wir uns mit PC und Internet oft so fühlen, allwissend sind wir nicht.

  • Vielleicht rechnen wir damit, dass unser Konkurrent um eine Immobilie das nötige Geld nicht zusammen bekommt. Plötzlich findet sich doch noch ein Investor, der sich von schlechten Bilanzzahlen nicht abschrecken lässt und wir ziehen den Kürzeren.
  • Oder unser Handy macht einen Kurztrip zur Müllentsorgung, obwohl wir mit dem Neukauf noch warten wollten.
  • Ein Mitarbeiter, dem wir vertraut haben, versemmelt ein wichtiges Projekt und wir verlieren den Kunden, auf den wir so viel Hoffnung für die Zukunft gesetzt haben.

Das alles kann passieren. Von klein und ärgerlich bis groß und niederschmetternd ist alles dabei. Es passiert guten wie schlechten Entscheidern und solchen, die gar nicht bewusst entschieden haben.

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