Absolut unerwartet
Von einem Tag auf den anderen ist die Katastrophe da. Vor 1 Jahr hatte Bernd Friedrich* sein Unternehmen in die Hände seines Sohnes übergeben. Friedrich hatte den Metallbetrieb eigenhändig aufgebaut und wähnte sein Lebenswerk in sicheren Händen.
Sein Sohn allerdings verkaufte das Unternehmen mitsamt den Forderungen des Vaters und macht sich jetzt ein schönes Leben.
Blind
“Ich habe das nicht kommen sehen”, flüstert der Familienpatriarch von Enttäuschung gezeichnet. “Heinz (der Sohn) hat immer alles gemacht, was ich ihm gesagt habe. Ja! Er hat sich nie darum gerissen, das Unternehmen zu übernehmen. Aber das habe ich immer als einen Vorteil angesehen”.

Eine Entscheidung ist wie der gelöste Schuss einer Pistole. Letzteren bekommt man nicht mehr in den Lauf zurück und zum Entscheidungszeitpunkt können wir auch nicht mehr zurückkehren.
Hin und wieder gelangen wir immer wieder in dieselben Situationen. Wenn wir gut sind, sehen wir unsere eigenen Fehler, die uns dorthin geführt haben. Wenn nicht, machen wir unsere Umwelt dafür verantwortlich. 
Über lange Zeit waren japanische Unternehmen und ihre Produktions- und Managementmethoden das Maß aller Dinge. In den letzten Jahren hat sich das relativiert. Wir können trotzdem von ihnen lernen, wie wir Konflikte für unsere Entscheidungen vermeiden.
Entscheidungen treffen ist eine Grundfertigkeit aller Menschen. Jeder kann es, jeder tut es und manche sind mit den Ergebnissen zufrieden. 🙂

Das Thema Storytelling ist gerade sehr aktuell. Sogar die Neurowissenschaften beschäftigen sich damit. Obwohl Gehirnforschung zur Zeit kein Fokusthema bräuchte. So viel Begeisterung wie den Gehirnforschern entgegenschlägt, möchte man meinen, der Stein der Weisen sei nun endlich gefunden.