So sichern Sie sich Gestaltungsspielräume für die Zukunft

© Tracy Martinez - Fotolia.com “Verdammt! Ich kann nichts mehr daran ändern! Morgen darf ich Insolvenz anmelden.” So oder so ähnlich erleben viele Entscheider einen besonders traurigen Moment.

Wenn wir keine Wahl mehr haben, sind wir auch keine Entscheider mehr. Wir sind dann nur noch Akteur auf einem vorgezeichnetem Weg. Die alten Germanen glaubten daran, dass die Nornen in Nürnberg ihren Schicksalsfaden spinnen und das Schicksal daher unausweichlich sei.

Heute sitzt dort die Bundesagentur für Arbeit und bestimmt das Schicksal Millionen Arbeitsloser. Es scheint also etwas dran zu sein mit den Schicksalsgöttinnen.

Der Raum in dem gespielt wird

Aber zurück zum Thema. Was öffnet uns denn Gestaltungsspielräume? Geld mag uns als erstes in den Sinn kommen. Da jeder Geld haben will, können wir es einsetzen, um neue Handlungsoptionen zu bekommen.

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Der frühe Vogel hat die Kontrolle, der späte das Nachsehen

© alexvs - Fotolia.com Entscheidungen geben unserem Leben Richtung. Wir sind dann an einem Punkt, an dem wir die Kontrolle haben. Allerdings stellt sich das nicht für jeden so dar. Denn häufig sollen wir Entscheidungen unter Druck treffen. Wir haben nicht alle Informationen, die wichtig für uns wären und die verfügbaren Alternativen liegen vor unseren Füßen wie dort hingekippt.

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Mit allen Sinnen entscheiden

© jeff Metzger - Fotolia.com

Wie fällen Sie Entscheidungen?

Schauen Sie sich die Situation an und suchen eine faktengetragene Lösung? Oder lassen Sie sich von Ihrer Intuition leiten? Das sind zwei völlig unterschiedliche Wege zum Ergebnis.

Ähnliches kennen wir bei der Diskussion über die rechte und linke Gehirnhälfte. Letztere soll vornehmlich zahlen- und faktenorientiert funktionieren, während die rechte Gehirnhälfte für räumliches Denken, Formen und alles Künstlerische und Kreative zuständig ist.

Damit wir bei unseren Denkprozessen beide Gehirnhälften einsetzen können, hat der Gehirnforscher Tony Buzan schon vor vielen Jahren das Mindmapping entwickelt. Mit Mindmapping sprechen wir beide Gehirnhälften an, weil wie eben nicht nur Fakten sammeln, sondern sie auch im Raum anordnen, sie malen und mit Farben versehen und durch Bilder unterstützen.

Entscheiden mit der linken Gehirnhälfte

Beim Entscheiden können wir Ähnliches machen.

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Gründe liefern keine Resultate

Wann immer wir etwas tun oder nicht tun. Es gibt dafür einen Grund.

Eine TV-Reportage: Weil das Geld sehr knapp ist kauft die  Mutter einer vierköpfigen Familie vorwiegend Dosen und abgepackte Lebensmittel beim Discounter ein. Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe Fehlanzeige. Die Ernährung der Familie ist daher weder abwechslungsreich noch besonders ausgewogen.

Kein Geld

Der Grund dafür ist klar für die Mutter und Arzthelferin: Wenn sie mehr Geld zu Verfügung hätte, dann könnte sie ihre Familie auch gesünder ernähren.

Daraufhin macht das Fernsehteam ein Experiment mit der Familie. Ihr Lebensmittelbudget wird von 90 Euro auf 180 Euro verdoppelt. Das Ergebnis: Nach einer Woche hat die Familie viele teure Fertigpizzen und Süßigkeiten vertilgt. Frisches Obst und Gemüse dagegen blieben Mangelware.

Keine Zeit

“Das ist ja auch gar kein Wunder”, meint die Mutter und Arzthelferin. Frisches Gemüse schneiden und gesunde Mahlzeiten zuzubereiten kostet Zeit, die sie einfach nicht habe.

 

Keine Frage, es gibt wohl wichtige Gründe, warum die Mutter ihre Familie nicht gesund ernähren kann.

Keine Resultate

Allerdings werden diese Gründe die Kinder nicht gesünder machen und die Eltern werden dadurch nicht die gleiche Energie haben, die sie mit der richtigen Ernährung hätten.

Denn Gründe mögen immer gut sein, aber sie liefern keine Resultate.

Ohne Resultate brauchen wir Ablenkungen

Jeder von uns hat Gründe, warum er Lebensqualität nicht von sich selbst einfordert. “Keine Zeit” ist einer der am häufigsten und auch am besten akzeptierten Gründe.

Dabei wissen wir, dass nichts so gleich verteilt ist auf dieser Erde wie unsere Zeit. Jeder von uns hat jeden Tag 24 Stunden. Der Unterschied ist lediglich, wie wir sie investieren. Genau genommen, erklärt das alle Unterschiede zwischen den Menschen.

Es ist kein Zufall, dass diejenigen, die es bereits geschafft haben, z.B. kaum TV schauen oder sinnlos im Internet surfen. Viel zu schön ist das Leben, das sie heute leben. Sie müssen sich nicht ablenken.

“Das würde ich auch so machen, hätte ich ein Leben in Reichtum und Anerkennung”, mag der eine oder andere von uns denken. “Derweil brauche ich noch meine Ablenklungen vom trostlosen Alltag.” Gute Gründe möchte man denken

Gründe für herausragende Resultate und Erfolg

Leider funktioniert es genau anders herum. Nicht weil Erfolgreiche Geld haben, gibt es Qualität in ihren Leben. Sondern weil sie Qualität in ihrem Leben haben, erleben sie Reichtum und Erfolg.

Wir werden immer Gründe finden, warum wir dies oder jenes nicht tun können. Es liegt an uns, stattdessen Resultate zu liefern.

Was denken Sie?

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Das macht Entscheider erfolgreich

© Irochka - Fotolia.com

Jeder Mensch ist darauf aus, Erfolg zu haben. Allerdings ist Erfolg für jeden etwas anderes. Ich habe vor einiger Zeit einmal gelesen: “Erfolg ist all das Gute, das aus unseren Handlungen erfolgt.”

Ohne entschlossenes Handeln – kein Erfolg

Ohne unser Handeln gibt es also keinen Erfolg, egal ob sich dieser in Karriere, Familie, Spiritualität, Prominenz oder anderem äußert.

Ohne Entscheidung – kein Erfolg

Der regelmäßige Leser dieses Blogs kennt es: “Entscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln”. Ohne Entscheidungen handeln wir nicht. Weiterlesen

Wer ist ein Experte über sich selbst?

SpiegelEin neues Auto steht an, eine neue Anlage, ein neues Laptop oder manchmal nur ein neuer Staubsauger. Je größer die Investition, desto intensiver investieren sich Entscheider in das ihnen fremde Thema.

Richtig so! Möchte man meinen. Tatsächlich beschäftigen sie sich aber mit dem falschen Thema.

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Polaroid oder Panorama? Deshalb brauchen Sie Ihre eigene Vision!

Helmut Schmidt soll einmal gesagt haben, “wer eine Vision hat, sollte zum Arzt gehen”. Dieses Zitat nutzt dann der eine oder andere auch gerne, um nicht zugeben zu müssen, dass er keinen blassen Schimmer hat, wo er in zehn Jahren stehen wird.

Ganz ohne Scheuklappen

Vielleicht sollten wir uns dem Thema ohne jede Scheuklappen nähern. Es kostet natürlich Arbeit, ein Bild der eigenen Zukunft zu entwerfen und es kostet auch Mut sich dazu zu bekennen. Viele fürchten das Verdikt ihrer Umgebung, sollten sie ihre Vision nicht umsetzen können.

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Vertrauen – Ein universeller Engpass

Unternehmen wie Arcandor, Schaeffler und Porsche zeigen uns gerade eindrucksvoll, was es heißt, geringe Gestaltungsspielräume zu haben. Allerdings geht es dem Einzelnen nicht anders, wenn er seinen Job verliert und gleichzeitig die Raten für sein Haus und die Leasingraten für das Auto bedient werden müssen.

Diese Situationen haben eines gemeinsam. Sie sind die Folge der vergangenen Entscheidungen. Sie lassen sich in der Regel nicht ungeschehen machen. So tragisch es für den Betroffenen ist, so anschaulich ist es für uns Außenstehende.

Denn meistens ist es ein einziger Engpass, der den Spielraum der Entscheider so dramatisch schrumpfen lässt. Oberflächlich heißt der Engpass “Geld”. Schauen wir jedoch tiefer, erkennen wir, dass es der Mangel an Vertrauen ist, der die Entscheider so einschränkt.

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Gewissensentscheidung

Ein Leser meines aktuellen Buches “Die Entscheider-Bibel” schreibt mir: “… Eine Frage blieb mir jedoch bei der Lektüre noch offen: Ich höre häufig von Gewissensentscheidungen. Darüber habe ich jetzt nichts gelesen – oder habe ich da etwas überlesen?”

Fotolia_10285498_S_Maßstab Gewissensentscheidungen führen uns in der Regel in ein Dilemma. Vielleicht sind Sie ihrem persönlichen Traum, an dessen Verwirklichung Sie schon viele Jahre arbeiten sehr nahe gekommen. Denn Ihr Chef ist in einen Bestechungsskandal verwirklicht. Der Mehrheitsgesellschafter hat Sie wissen lassen, dass Sie die logische Nachfolge sind. Durch Zufall finden Sie einen Beweis, dass Ihr Chef weder von der Bestechung wissen konnte, geschweige denn daran beteiligt war.

Auf der einen Seite ist das DIE Chance. Sie müssen lediglich warten und den Beweis erst dann “finden”, wenn Sie bereits den Platz Ihres Chefs eingenommen haben. Er würde Ihnen sogar dankbar sein, dass Sie seinen Namen reinwaschen. Gleichzeitig hätten Sie die Traumposition, auf die Sie seit Jahren scharf sind. Weiterlesen

Die Vergangenheit ist ein schlechter Lehrer

 

lonely wolfWie werden Sie ein besserer Entscheider?

“Ich lerne aus meinen Entscheidungen” Das würden vermutlich die Meisten sagen. Das klingt vernünftig. Denn im am Ende sind wir ja alle schlauer. Was einst Zukunft war und im Nebel lag, ist jetzt für alle offen zu sehen.

Wirklich?

In der Gegenwart sind wir mit zahlreichen Ereignissen konfrontiert. Wer kann da schon sagen, das ist auf die Entscheidung X zurückzuführen? Selbst wenn wir spezifisch danach schauen, ist es bestenfalls schwierig. Wir könnten zum Beispiel im Rahmen einer Entscheidung planen: In einem halben Jahr sehen wir nach, wie sich unsere Marketing-Maßnahme ausgewirkt hat.

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