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Geschichten machen Entscheidungen erst richtig gut

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Beim Entscheiden ist der Druck aus einer aktuellen Situation der größte Hemmschuh für gutes Entscheiden. Stellen Sie sich vor, Ihre fast perfekte Sekretärin kehrt aus ihrem Amerika-Urlaub nicht zurück, weil sie da die große Liebe gefunden hat. 😯

Die Herausforderung 

Das Problem in dieser Situation: Ihre Assistentin hat Ihnen in jeder Hinsicht den Rücken frei gehalten, das fällt jetzt weg. Plötzlich finden Sie Termine in Ihrem Kalender, die so wichtig und aufregend sind, wie der Sack Reis in China, während Sie händeringend wichtige Geschäftspartner darum bitten, sich in Geduld zu üben. Ihre Freude darüber, dass Ihre Assistentin das große Glück gefunden hat, hält sich daher in Grenzen. 😮 Weiterlesen

Entscheidungserfolg – Seien sie kritisch!


Teil V meiner Beitragsserie über erfolgreiches Entscheiden

UV Brille Transparent ohne Schrift 20131016Nach den Teilen I – IV dieser Serie wissen wir jetzt erheblich mehr über unseren Bedarf als es dem einen oder anderen Manipulator auf dieser Welt recht sein kann. Denn deren Tricks funktionieren oft nur, weil wir nicht exakt sagen können, was wir wollen. Aber mit den drei Kontrollelementen – der DNS unserer Entscheidung – geht das nicht mehr so einfach. 😎

Allerdings gibt es noch einen Wermutstropfen. Die drei Kontrollelemente bilden zwar unseren Bedarf ganz gut ab, aber Sie sagen nichts über unsere Prioriäten aus und sie beinhalten oft Überlappungen, die eine Alternativenbewertung ungenau werden lassen. Daher ist das Thema dieser Beitragsfolge der Bildung von Entscheidungskriterien gewidmet. Weiterlesen

Mehr als eine halbe Million Entscheider…

…haben sich inzwischen die Zeit genommen, den Entscheider-Test zu machen, den manager-magazin.de zusammen mit mir entwickelt hat. Ich bin selbst ein wenig beeindruckt. 😮 Ich danke allen, die sich die Freude gemacht haben. 🙂

Das zeigt wieder, wie aktuell das Thema ist. Damit Sie, meine lieben Leser den Test in ihrem Bekanntenkreis besser weiter empfehlen können, habe ich jetzt eine sprechende Internetadresse dafür reserviert: http://www.entscheidertest.de.

Treffen Sie mich auf der Buchmesse!

© Klementiev - FOTOLIAKennen Sie das auch? Jahrelang durfte ich nur an den Publikumstagen auf die Frankfurter Buchmesse. Das heißt, elend lange Schlangen  und Sardinenfeeling in den Gängen.

Doch diesmal nicht. Der Hanser Verlag war so freundlich, mir als Autor eine Fachbesucher-Karte zu schicken. Daher darf ich morgen am Eröffnungstag die Buchmesse sehen, ohne Gedränge und in aller gebotener Muße. 🙂

Die Messe bietet die ideale Gelegenheit, mich persönlich zu treffen. Warum sollten Sie das tun?

  • Sie sind Journalist und ich kann Sie persönlich über das Entscheider-Buch und seine Hintergründe informieren
  • Sie sind auch Autor und möchten gerne bei der Sternstunde für Unternehmer hier im Rhein-Main-Gebiet ihr Buch vorstellen.
  • Sie sind zwar Autor, haben aber noch keinen Verlag. Dann stelle ich Ihnen gerne den Kontakt zu meiner Literaturagentin Frau Bettina Querfurth her.
  • Sie sind selbst Veranstalter (Kongress, Messe, Abendveranstaltung, etc.) und suchen einen spannenden Referenten zum Thema „Entscheidung“.
  • Sie haben das Entscheider-Buch bereits gelesen und möchten sich persönlich mit mir darüber unterhalten.
  • Nichts von alledem trifft auf Sie zu, sondern Sie möchten einfach eine Tasse Kaffee mit mir trinken 😉

Sie erreichen mich auf der Buchmesse am Stand von Hanser Fachbuch (Halle 3, Stand C126). Fragen Sie dort einfach nach mir. Entweder ich bin  gleich in der Nähe oder ich werde dann über Handy gerufen. 🙂

Entscheidungserfolg – Der Bedarf ist Ihr Schlüssel

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Teil IV meiner
Beitrags-Serie über erfolgreiches Entscheiden. 

Wenn wir mit unseren Erfolgen nicht zufrieden sind, wenn es nicht so läuft, wie wir es uns wünschen oder wenn wir einfach der Meinung sind, wir hätten besseres verdient, dann haben wir bei unseren Entscheidungen den eigenen Bedarf vernachlässigt. 😮

Ob das so ist, können Sie leicht herausfinden. Informieren Sie sich bei anstehenden Entscheidungen, wie z.B. dem Kauf eines neuen Autos zunächst über die verfügbaren Alternativen? Gehen Sie zum Autohändler und lassen sich alle neuen Extras erklären, die Sie noch nicht kennen? Weiterlesen

Der große Entscheider-Test

© imagepro - FOTOLIAWollten Sie immer schon einmal wissen, ob Sie den Entscheidungsfallen, die ich in meinem Buch bespreche ein Schnippchen schlagen?

Jetzt können Sie die Probe aufs Exempel machen, denn manager-magazin.de und der Entscheidungserfolg Coach (ich) haben in den letzten Wochen zusammen den ultimativen Entscheider-Test entwickelt. Hier geht´s zum Test!

Machen Sie sich keine Sorgen, das ist keine Schleichwerbung, sondern „wenn schon denn schon“, richtige Werbung für den Test. Ich habe Ihn heute morgen gemacht und freue mich, dass es endlich eine so intelligente Anwendung für mein Thema gibt 🙂

Vielleicht haben Sie ja auch ein paar Minuten Zeit, um Ihr Entscheidungsverhalten für immer zu verändern?

OK! Das ist ein wenig dick aufgetragen, aber vielleicht machen Sie den Test ja trotzdem und schreiben mir hier Ihre Meinung?

Update: Jetzt ist der Test auch auf Spiegel online 🙂  🙂  😛

SPD: Wenn eine Programmkommission entscheidet

© Vasiliy Yakobchuk - FOTOLIADemokratie hat immer mit sich bewegenden Massen zu tun und so versuchen die Parteien mit dem Wandel Schritt zu halten. Alle Parteien feilen derzeit an Ihren Programmen, weil sie feststellen, dass die Wähler sie nicht mehr so mögen wie früher. Für mich persönlich ist der politische Inhalt dieser Programme zumindest innerhalb dieses Blogs egal. Als guter Entscheider 🙂 weiß ich, was ich will und ich weiß auch, dass keine Partei dies auch nur annäherungsweise abdeckt 🙁

Wenn man sich die neue Programmatik ansieht, kommt man unweigerlich auf die Idee, dass dies eigentlich die alte Programmatik der Vor-Schröder-Ära ist. Etwas keck läßt die Partei den Begriff „demokratischer Sozialismus“ hoch leben und die Zielgruppe ist die „solidarische Mehrheit“. Das zeugt gelinde gesagt von Mut. Den braucht Deutschlands älteste Partei auch, denn sie bekennt, dass sie mit dem Schröder-Kurs der SPD als Partei der Mitte nicht zurecht gekommen ist. Schröder war innerhalb der SPD ein Revoluzzer und hat viele ihrer Wertvorstellungen auf den Kopf gestellt. Er hatte die SPD mit einem Ruck ein Stück weit in das bürgerliche Lager bewegt, mit dem Erfolg, dass CDU/CSU und FDP keine eigenen Mehrheiten mehr organisieren konnten.

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Entscheidungserfolg – sieben Schrauben musst Du drehen

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Teil I meiner Beitrags-Serie über erfolgreiches Entscheiden. 

40 Prozent aller Ehen werden geschieden, etwa genauso erfolgreich sind internationale Großfusionen und beinahe 70 Prozent der Menschen bereuen Ihre Berufswahl. 3000 Jahre nach König Salomon, der durch sein bekanntes Urteil immer noch in aller Munde (oder zumindest in der Bibel) ist, treffen wir Menschen immer noch Entscheidungen, deren Ergebnis wir im nachhinein nicht gewollt haben. Dabei lernen wir doch seit frühester Kindheit Entscheidungen zu treffen. Warum geht das so häufig völlig daneben?

Wenn wir heute über Entscheidungen sprechen, dann ist der Begriff so klar, dass sich niemand mehr Gedanken macht, was dahinter steckt. Denn jedes Kind weiß, was das Ergebnis ist: Meistens eine Maßnahme, die umgesetzt wird.

Fragt man Zeitgenossen, was denn bei einer Entscheidung passiert, so wird häufig eine Situation beschrieben, bei der wir unter verschiedenen Möglichkeiten eine Wahl treffen müssen. In der Tat würden die meisten Menschen das als die klassische Entscheidungssituation abnicken.

Will man jetzt also eine erfolgreiche Entscheidung treffen, muss man nur die beste Alternative wählen. Ein Kinderspiel also. Da kann man nicht viel falsch machen, oder? 🙂

Mir greift das etwas zu kurz. Denn der Entscheider hätte danach lediglich eine einzige Stellschraube mit der er den Erfolg seiner Entscheidungen beeinflussen kann, den Bewertungsmaßstab, den er auf die vorliegenden Alternativen anwendet. Das ist ein zu simples Bild, das gerade viele Betriebs- und Volkswirte aus den akademischen Modellen (Betrachtungen „unter ceteris paribus“) mitbringen.

Meines Erachtens ist die Aufgabe des Entscheiders etwas aufregender. Denn was ist der Auslöser für eine Entscheidung? Entweder handelt es sich um ein zu lösenden Problem, das den Weg zu einem Ziel versperrt oder eine zu nutzende Chance, um ein gesetztes Ziel schneller zu erreichen. Andere Gründe gibt es nicht.

Damit ist auch klar, dass jede Entscheidung ein übergeordnetes Ziel hat und daher auch immer richtungsbestimmend ist.

Wenn wir ein Problem lösen, stellen wir Anforderungen daran, die unserem eigenen Bedarf entsprechen. Der Fachmann nennt diese Anforderungen Entscheidungskriterien. Diese Bedarfsbezogenheit heißt letztlich auch, dass die zur Bewertung der Wahlmöglichkeiten herangezogenen Kriterien immer subjektiv sind und sich von Entscheider zu Entscheider unterscheiden werden. Da nicht jede Anforderung gleich wichtig ist, muss ich sie als Entscheider zudem gewichten.

Doch damit nicht genug. Denn es ist natürlich auch die Aufgabe des Entscheiders, geeignete Alternativen zu schaffen, aus denen er am Ende die relativ beste auswählt.

Das alles hilft wenig, wenn er nicht gleichzeitig darauf achtet, dass er bei der Umsetzung der Entscheidung auf die größtmögliche Unterstützung seiner Umgebung setzen kann.

Ein Entscheider hat also erheblich mehr Stellschrauben, die über seinen Erfolg oder Misserfolg entscheiden, als nur seinen Bewertungsmaßstab.

Hier noch einmal die Checkliste dazu:

  1. Klare Zielsetzung?
  2. Problem oder Chance als Entscheidungsauslöser erkannt?
  3. Eigener Bedarf geklärt?
  4. Praktikable Entscheidungskriterien entwickelt?
  5. Gewichtung entspricht der eigenen Nutzenvorstellung?
  6. Attraktive Alternativen entwickelt?
  7. Unterstützung für die Umsetzung?

Tun Sie sich einen Gefallen und aktzeptieren Sie meine sieben Stellschrauben für erfolgreiche Entscheidungen nicht einfach kritiklos. Probieren Sie sie an einer beliebigen Entscheidung aus. Würde das Ergebnis davon profitieren?

Ich weiß, Sie haben keine Zeit, das zu tun. Aber bedenken Sie, jede schlechte Entscheidung ist wie ein Bumerrang und wird uns in der Zukunft in der einen oder anderen Form Zeit kosten. Heute gut entschieden heißt, morgen mehr Zeit für die Familie oder was immer sie gerne machen zu haben. 🙂

Teil II der Serie wird sich intensiver mit der Frage der richtigen Zielsetzung in Entscheidungen beschäftigen.

Das Schicksal schmieden

© 3pod - FOTOLIA„Im Moment der Entscheidung schmieden wir unser Schicksal.“

Ein schönes Bonmot, das ich frei nach Tony Robbins übersetzt habe. Doch wie zutreffend ist das wirklich? Schließlich gibt es zahlreiche Einflüsse, die wir zum Zeitpunkt der Entscheidung vielleicht nicht kennen.

Bestes Beispiel ist die Wahl des Ehepartners. Menschen verändern sich mit der Zeit und plötzlich passt das Ganze nicht mehr. Vielleicht ist sie verschwendungssüchtig und er trinkt nach Feierabend über den Durst und ist ein Kandidat für einen Herzkasper bei nächster Gelegenheit. 😮

In Deutschland werden laut Statistik 40% aller geschlossenen Ehen wieder geschieden. Weil die Betroffenen feststellen, dass ihre einmal getroffene Entscheidung nicht dem entspricht, was sie eigentlich wollten. Das ist erstaunlich, da die wenigsten davon einen Ehevertrag aufweisen. Diese Entscheidung kostet den solventeren der beiden Partner doch viel Geld und den anderen zumindest Lebenszeit.

Wenn also über ein Drittel der Menschen in unserem Wirtschaftswunderland eine derart wichtige Entscheidung gerne mal in den Sand setzen, was sagt das wohl über Entscheider in Unternehmen aus? Das fragte ich letztens einen schwäbischen Unternehmer.

Der meinte mit einem feinen Lächeln (nach drei gescheiterten Ehen): „Was se Zhaus glernt han, des müsset se in der Firma nimmer versaubeutln“ – Was Sie Zuhause gelernt haben, das müssen Sie im Unternehmen nicht mehr falsch machen.

Wie aufmerksam von seinen Mitarbeitern! 🙂

Gut vorbereitet in den Klima-Wandel

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Seit Monaten überschlagen sich die Medien mit den Gefahren des Klima-Wandels. Eine Majorität prophezeit uns eine düstere Zukunft und es gibt natürlich auch noch eine Minderheit, die den Klima-Wandel als großen Schwindel bezeichnet.

Ganz unabhängig davon, ob er tatsächlich kommt, ist es natürlich ein Segen, dass inzwischen wohl die Ganze Welt das eine oder andere unternimmt, um die Umwelt zu entlasten.

Aber zurück zu den düsteren Prognosen. Durch die Erwärmung sollen demnach die Polkappen schmelzen und viel fruchtbares Land im Meer versinken, während der Klimawandel viele heute landwirtschaftlich genutzte Gebiete vesteppen läßt, weil sie buchstäblich austrocknen werden. 😮

Die Folge: Eine wachsende Weltbevölkerung sieht sich einem stetig schrumpfenden Nahrungsangebot gegenüber. Gleichzeitig schwinden auch Rohstoffe und fossile Energieträger (das ist allerdings keine Auswirkung des Klimawandels).

Bei funktionierenden Märkten führt das zu stark steigenden Preisen von Agrarprodukten (Hunger) und Rohstoffen (Arbeitslosigkeit). Wenn allerdings diese Güter gehortet werden aus Gründen einer Abschottungspolitik, kann das im schlimmsten Fall zu Kriegen führen. 😈

Ich bin kein Freund von Katastrophenszenarien, daher will ich nicht in das vielstimmige Konzert der Medien einstimmen. Allerdings stellt sich doch die Frage, wie wir als einzelne Entscheider mit dem potentiellen Risiko umgehen. Risiken enthalten auch immer Chancen, wenn wir rechtzeitig richtig investieren.

Wahrscheinlich haben Sie bereits über einschlägige Wertpapiere in Rohstoffe investiert und denken vielleich auch darüber nach, in sog. soft commodities (Agrarprodukte) zu investieren. Das mag in den auf uns zukommenden Szenarien vermögenssteigernd sein und ist sicher die richtige Strategie, wenn alle Märkte weiter funktionieren. Dann werden Sie keinen Hunger leiden, wenn die Preise steigen, denn Sie haben ja Geld. Anders sieht es aus, wenn es zu Rationierungen kommt. Dann hilft Ihnen Ihr Geld leider auch nichts mehr. Denn selbst ein Hunderteuroschein hat einen erschreckend geringen Nährwert. 😯

Nein, im Falle des Falles werden Bauern in fruchtbaren Gebieten wohlhabend, wenn nicht reich werden. Eigentümer von Schrebergärten, auf denen Sie ihren Eigenbedarf anbauen gehören zu den Glücklichen und wir Geistesarbeiter und Dienstleister schauen derweil in die Röhre! 😮

Gehe ich jetzt los, um mir einen Schrebergarten oder ein Bauerngut zu kaufen? Nö, warten wir mal ab, was die Zeit so bringt. 😉