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Der Mut zur Lücke

image Als Coach muss man die 150%-tigen Menschen einfach lieben. Sie wollen alles perfekt machen und sind sich dabei auch für nichts zu schade.

Allerdings kommen wir irgend­wann an den Punkt, wo dieser Vorteil sich in einen Nachteil verwandelt. Zum Beispiel bei der Entwicklung einer Vision.

Vielfalt

Die Welt ist so vielfältig, dass wir nicht für alle Aspekte unseres Lebens unsere Vision auf dem Reißbrett entwickeln können. Es wird Bereiche geben, an die wir zunächst nicht gedacht haben.

Das Leben als Qualitätskontrolle

Irgendwann holt uns das ein und wir merken, dass unsere Vision in einem Bereich noch nicht entwickelt ist. Zum Beispiel hat ein Mitarbeiter das Vertrauen des Unternehmers Harald Fritzen* missbraucht und die Pläne für ein neues Produkt an einen Konkurrenten verkauft, bevor Patente angemeldet werden konnten.

“Mein Leben kommt mir gerade vor, wie in einem dieser billigen Thriller. Gleichzeitig merke ich, dass ich für dieses Szenario kein Zukunftsbild habe. Stattdessen möchte ich, dass es nie passiert wäre”. So der erfolgreiche Unternehmer.

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Der Moment der Entscheidung

image Ich wundere mich immer wieder, wie viel Bedeutung wir dem Entscheidungsmoment geben. Es ist ja richtig, was Tony Robbins sagt, “im Moment der Entscheidung schmieden wir unser Schicksal”.

Dennoch kommt es selbst beim Schmied auf einiges mehr an, als den Moment des Schmiedens. Er muss wissen, was er will. Er wählt das dazu passende Material aus – ein Hufeisen verlangt nach einem anderen Stahl als ein Messer. Er muss für die richtige Temperatur sorgen und den Schmiedeprozess planen.

Stellt er sich dann mit dem Rohling ans Feuer, ist ein Hauptteil seiner Arbeit schon getan.

Der Ofen ist aus

Auch wir als Entscheider haben für unseren Erfolg bereits lange vor dem Entscheidungsmoment vorgesorgt. Wir haben eine klare Vorstellung von dem, was wir in der Zukunft erreichen wollen. Zwischenziele markieren den Weg dorthin. Wir wissen also um den Beitrag, den unsere Entscheidung im Rahmen des Weges leistet. Wir wissen genau, was wir in dieser Situation wollen. Kurz: wir kennen unseren Bedarf.

So wie Joachim Löw seinen Bedarf kannte. Er wollte eine Mannschaft schaffen, die durch Spielfreude und taktische Finesse jeden Gegner bezwingen kann. Doch das geht weit über die eigentliche Auswahl von Spielern bei den Vereinskadern hinaus.

  • Deutschland hat eine lang vernachlässigte Entwicklung junger Talente systematisiert.
  • Alle U-Mannschaften spielen heute das gleiche System wie die A-Mannschaft.
  • Regelmäßige Fitness-Tests sorgen dafür, dass niemand nach 60 Minuten schlapp macht.
  • Alle wichtigen Mannschaften werden über lange Zeit beobachtet und ihre Schwächen analysiert.

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Erfolgreich aus der Vergangenheit lernen

imageIn diesem Beitrag lesen Sie, wie Selbstvorwürfe ein Lernen aus der Vergangenheit verhindern. Eine Checkliste hilft dabei, das eigene Entscheidungs- und Um­set­zungs­ver­halten zu analysieren und daraus für die Zukunft das Richtige zu lernen.

Entscheider wollen aus der Ver­gangenheit lernen. Jede einzelne Entscheidung enthält un­ge­nutz­tes Potential. daher ist der Blick zurück gut, um die Zukunft zu gestalten.

So sollte es zumindest sein. Allerdings endet das häufig in Selbstvorwürfen. “Wie konnte ich nur so … sein?” Das ist zum Beispiel ein gängiger Vorwurf, den viele von uns sich gerne machen.

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Nachdenkliche Macher

imageJeder Entscheider kennt die Situation. Wir stehen vor einer unerwarteten Situation und müssen eine Entscheidung treffen. Aber wir haben keine Meinung dazu.

“… Die Banken soll am besten der Richter bearbeiten. Das lief in der Vergangenheit immer bestens.”

“Ach, wissen Sie das nicht …?”

“Was soll ich wissen?”

“Alex Richter hat sich für die nächsten drei Monate krank gemeldet. Burnout heißt es. Wer soll jetzt die Gespräche mit den Banken übernehmen?”

Die falsche Frage

Viele Entscheider fragen dann gerne ihre Mitarbeiter, was sie denn darüber denken. Das kann allerdings gefährlich sein. Denn zum einen wissen wir nicht auf welcher Grundlage der andere seine Meinung gebildet hat. Zum anderen könnte es sein, dass sich der Mitarbeiter schnell eine Meinung zulegt, um bei uns zu punkten.

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Google – Ihr persönlicher Sekretär

image Entscheidungen, die wir schon einmal getroffen haben, treffen wir normalerweise auch beim zweiten oder dritten Mal auf die gleiche Weise.

Es sei denn, wir haben uns beim ersten mal geirrt und wir haben es gemerkt. Von der Natur her ist das sinnvoll. Denn warum sollen wir ständig Energie verschwenden, wenn das Ergebnis doch das gleiche sein wird?

Veränderungsgeschwindigkeit

Allerdings haben wir heute dabei oft ein Problem. Denn Informationen sind im Internetzeitalter schneller verfügbar als wir das vielleicht realisieren und der technische Fortschritt schafft ständig neue Alternativen.

Daher verändern sich die Bedingungen für unsere Entscheidungen schneller als wir oft wahrnehmen. Denn natürlich können wir nicht auf Verdacht hin erneut viele Stunden Arbeit in die Suche nach möglichen Veränderungen investieren.

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Langsame Brüter in der Grübelfalle

image Die Natur hat uns dazu ausgelegt, Entscheidungen zu treffen. Die meisten von un­se­ren 20.000 Entscheidungen pro Tag treffen wir allerdings unbewusst. Daher machen wir auch keine große Sache daraus.

Allerdings gibt es einige Entscheidungen, die unsere Wahrnehmungsschwelle über­sprin­gen. Mit ihnen beschäf­tigen wir uns ganz bewusst. Und für einige von uns beginnt damit das Drama. Denn manchmal ist der Zeitpunkt in der Entscheidung, zu dem sie uns bewusst wird ungünstig.

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Mut der Entscheidung

image Ich höre und lese immer wieder, zum Entscheiden brauche es Mut. Denn man tauscht die sichere Gegenwart gegen eine unsichere Zukunft ein.

Mut ist sicher eine nützliche Eigenschaft. Wir können dann unsere Ängste überwinden und persönlich wachsen. Zum Beispiel wenn wir unserem Chef auf Augenhöhe entgegentreten und seine aggressive Art bei uns nur ein freundliches Lächeln auslöst.

Mut ist gut

Mut ist auch dann gut, wenn wir unseren eigenen Weg gegen den Widerstand der Umgebung gehen. So hat die FAZ zum Beispiel Jogi Löws Verzicht auf Kevin Kurányi bei der WM in Südafrika als “mutig” bezeichnet.

Tatsächlich hätte ich mich gefreut, wenn Kurányi für seine Entwicklung belohnt worden wäre. Denn ganz offensichtlich hat er eine Katharsis durchgemacht. Und hat jetzt die Freiheit, er selbst zu sein.

Entscheider brauchen Richtung

Doch zurück zum Mut der Entscheider. Mut kann nützlich sein, Voraussetzung ist es nicht.

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Eine selbstkritische Betrachtung der Selbstkritik

image Wenn sich die Dinge für uns in eine schlechte Richtung bewegen, gibt es zwei Möglichkeiten, wie wir damit umgehen können. Wir überlegen, was wir aus der selbst verschuldeten Situation machen oder wir singen den Selbstkritik-Blues.

Wir sehen Selbstkritik meistens als positiv. Tatsächlich ist sie in den meisten Fällen schädlich. Denn Selbstkritik kennt meistens kein Maß.

Haben wir sie für uns entdeckt, merken wir schnell, dass unsere Kritik unsere Persönlichkeit spaltet. Wir haben da das kleine Würstchen, das Fehler gemacht hat und wir haben unser “neues” Ich, dass sein Verhalten verurteilt.

Alles ist schlecht

Plötzlich ist alles schlecht, was wir in der Vergangenheit gemacht haben. Wir lassen kein gutes Haar an uns. Da wir jetzt unser neues Ich sind, fühlen wir uns sogar richtig gut dabei.

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Erfolgreiche setzen sich nie zur Ruhe

image “Meine Vision ist es, dass ich mich in 5 Jahren zur Ruhe setzen kann und nie mehr arbeiten muss”, so der Schweizer Unternehmer Frank Meyer.

Leider läuft es bei ihm nicht ganz so, als dass er darauf hoffen könnte, seine Vision tatsächlich umzusetzen. Das muss uns nicht wundern.

Denn was hat Meyer tatsächlich gesagt? Er will nie wieder arbeiten!

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Unser einzigartiger Auftrag

image Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Menschen und ihren Entscheidungen. Ich habe dabei kleine und große Menschen, dicke und dünne, extrovertierte und introvertierte Menschen kennengelernt. Menschen mit großem Ego und manche mit fast keinem.

Ein Sache war aber immer hervorstechend.

Einige sahen sich selbst als etwas Besonderes an. Sie trauten sich zu, ein besseres Leben zu haben und wussten nur noch nicht, wie dieses bessere Leben aussah.

Alles was sie anfingen wurde ein Erfolg. Sie fühlten sich davon zwar selten erfüllt, aber zumindest mussten sie sich um Geld keine Sorgen machen.

Viele andere aber waren mutlos, glaubten nicht an sich selbst und steckten irgendwie im Leben fest. Die persönlichen Pleiten wiederholten sich ständig und verschütteten damit das eigene Selbstwertgefühl immer tiefer.

So überzeugen wir jeden

Ganz egal, ob wir nun die eigene Vision umsetzen wollen oder an der Kopie eines Wohlstands im Mittelstand arbeiten. Wir brauchen Selbstvertrauen, um Erfolg zu haben.

Wir können niemandem etwas geben, was wir nicht haben. Daher können wir auch niemanden von uns selbst überzeugen,  wenn wir von uns selbst nicht überzeugt sind.

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