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Ohne Wiederkehr

image Eine Entscheidung ist wie der gelöste Schuss einer Pistole. Letzteren bekommt man nicht mehr in den Lauf zurück und zum Entscheidungszeitpunkt können wir auch nicht mehr zurückkehren.

Wie heißt es so schön? Wir steigen niemals in denselben Fluss.

Berufsrisiko

Mein Beruf bringt es so mit sich, dass ich immer wieder Menschen spreche, die liebend gern ihre Entscheidung rückgängig machen würden.

Zum Beispiel haben wir ohne es zu wissen den einzigen Know-How-Träger einer Arbeitsgruppe fristlos entlassen. Jetzt stümpert das Team vor sich hin und verärgert den Kunden.

Dumm nur, dass der wertvolle Mitarbeiter geopfert wurde, weil er sich respektlos über seinen Chef geäußert hatte, ohne zu wissen, dass dieser gerade hinter ihm steht und zuhört!

Was würde wohl passieren, machte dieser Chef seine Entscheidung nun rückgängig?

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Danach

image Jedes Wesen auf diesem Planeten lernt aus seinen Fehlern und aus dem was es richtig macht. Bei unseren Entscheidungen sollte es nicht anders sein.

In vielen Fällen funktioniert das auch. Wenn wir nach einer Entscheidung direkt ein auswertbares Ergebnis haben. Wie etwas die Wahl eines Mietwagens. Vermissen wir dann die Klimaanlage oder haben wir einen Unfall, ohne eine Zusatzversicherung abgeschlossen zu haben, werden wir es beim nächsten Mal bestimmt besser machen. Lektion gelernt!

Vor langer Zeit

Aber es gibt auch den anderen Fall. Da treffen wir eine Entscheidung und alle daraus erwachsenden Resultate realisieren sich vielleicht erst Monate später.

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Der Anfang von allem

image Entscheidungen treffen ist eine Grundfertigkeit aller Menschen. Jeder kann es, jeder tut es und manche sind mit den Ergebnissen zufrieden. 🙂

Da wir so natürlich entscheiden, machen wir uns bei Schwierigkeiten und Widerständen kaum Gedanken über deren Ursachen.

Wenn es klemmt

Ich kann mich nicht zwischen den verschiedenen Jobangeboten entscheiden? Na ja, das ist ja auch schwer.

Meine Handlungsoptionen sind alle nicht das gelbe vom Ei? Na ja, das Leben ist schließlich kein Ponyhof.

Meine Mitarbeiter sabotieren mein Reorganisationsprojekt? Na ja, das war ja auch nicht anders zu erwarten.

Gründe liefern keine Resultate

Bei diesen Begründungen handelt es sich um Geschichten, mit denen wir dem eigentlichen Problem ausweichen. Tony Robbins hat einmal sinngemäß gesagt: Deine Gründe mögen gut und berechtigt sein, aber sie liefern keine Resultate.

Resultate bekommen wir nur, wenn wir die Dinge richtig anpacken und uns nicht mit elaborierten Entschuldigungen aufhalten.

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Die Essenz unserer Entscheidungen

image Mahatma Gandhi ist für viele von uns ein Vorbild. Denn er hat die Weltmacht Großbritannien allein durch passiven Widerstand in die Knie gezwungen.

Nur wenige wissen, dass Gandhi lange Jahre unter extremer Schüchternheit litt. So bekam er als junger Anwalt vor Gericht kein Wort über die Lippen.

Gandhis Familie hatte sich verschuldet, damit er in England Rechtswissenschaften studieren konnte. Seine Schüchternheit machte es ihm unmöglich, die Kredite zurückzuzahlen oder gar seine Familie zu unterstützen.

Seinen Lebensunterhalt verdiente er mehr schlecht als recht durch Hilfsarbeiten für andere Anwälte.

Etwas fehlt

Geht es nicht vielen uns genauso? Bringen wir nicht auch oft unsere Talente nicht richtig zum Vorschein, weil wir uns selbst in Ketten gelegt haben? Oft fehlt uns der Mut, auf den Vorstandsvorsitzenden unseres Unternehmens zuzugehen und ihm unsere Idee zu unterbreiten oder wir bleiben bei der Kundenpräsentation weit unter unseren Möglichkeiten, weil wir so nervös sind.

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Zeitmangel – Frech in die Tasche gelogen

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“Zeit ist Mangelware. Wir können kaum Aufgaben delegieren, da niemand mehr da ist, der sie machen könnte. Ich kann mir den Luxus nicht leisten, Zeit für meine Entscheidungen zu nehmen.”

Ob Hochkonjunktur, Wirtschaftskrise oder Erholungsphase, diese Aussage können wir überall in der Republik täglich hören.

Spannend finde ich dabei den Bezug von Zeit und Entscheidungen. Denn diejenigen die so sprechen, sind sich oftmals nicht bewusst, was sie da sagen.

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Gefährliche Brandung der Konsequenzen

image Als Entscheider sind wir der Kapitän des Schiffs unseres Schicksals. Haben wir nicht weit vorausgedacht, steuern wir vielleicht ein gefährliches Riff an. Ragen dann die mordgierigen Felszähne vor uns aus dem Wasser während von hinten die Brandung schiebt. Wird es schnell hektisch.

Ausguck: Riffe voraus, kommen mit 15 Knoten schnell näher!

Kapitän: Mist! Ich Armleuchter! Ich habe den falschen Kurs gesetzt. Steuermann, drehen Sie mal wild am Steuer!

Steuermann: Was soll das denn für ein Kurs sein?

Kapitän: Na gut! Dann eben hart Backbord! Volle Fahrt zurück!

Ausguck: Wir sind jetzt im Riff!

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Ausguck: Wir sind durch die Riffe durch! Wir haben ernsthafte Schäden! An eine Weiterfahrt ist nicht zu denken.

Kapitän: Ich wusste doch, dass es geht! Ich habe nie daran gezweifelt. Setzt das Schiff auf Grund. Wir bleiben erst einmal hier! Das war ja mein Ziel!

Steuermann: Wirklich? Hier? Was gibt’s hier denn?

Kapitän: Nichts! Aber wenn es so schwer war, hier her zu kommen, dann ist das ein Erfolg. Und ich wüsste nicht, wo wir sonst sein sollten. Also ist es hier so gut wie sonst wo.

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Die Erfolgsgeschichte einer Verlegenheitslösung

Die Entwicklung der Sternstunde für Unternehmer

image “Was würden Sie uns denn zahlen, wenn Sie Ihren Vortrag bei uns halten?” Mit dieser Frage war ich 2005 konfrontiert, als ich einen meiner Vorträge in einer kleinen Gemeinde nahe Mainz platzieren wollte.

Der Fragesteller war Wirtschaftsförderer und aus seiner Sicht machte sie Sinn. Denn er hätte seine Unternehmer und Selbständigen in den Gemeindesaal einladen müssen und das Gebäude an dem Abend länger offen halten müssen. Zu seinen Aufgaben gehörte es, das örtliche Gewerbegebiet zu vermarkten, aber Vorträge für die örtliche Wirtschaft hatte er nicht in seinem Programm. Die Kosten sollte daher der Referent tragen.

Aller Anfang ist schwer

2005 hatte ich mich gerade vor einem Jahr selbständig gemacht und hatte weder diesen Blog noch Bücher veröffentlicht. Auch wenn ich für meine Vorträge kein Geld verlangte, waren sie schwer zu platzieren.

Ich war zu unbekannt und die Veranstalter konnten nicht kalkulieren, wie gut meine Veranstaltungen besucht sein würden. Tatsächlich waren sie immer proppenvoll mit einer einzigen Ausnahme.

Einmal hielt ich meinen Vortrag “Entscheiden ohne Reue” vor 3 Gründern im TGZ Karlsruhe. Der Veranstalter hatte lediglich einen Aushang gemacht. Das reicht in der Regel nicht, um Massen anzuziehen. 😮

Selbst mit meinen wachsenden guten Referenzen blieb es schwer, Vorträge halten zu dürfen. Ohne Buch und Blog war ich allerdings auf Vorträge angewiesen, um mich bekannt zu machen.

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Traum zu verkaufen

image Stellen Sie sich vor: Sie treffen einen Freund, den Sie lange nicht gesehen haben. Er erzählt Ihnen, dass er gerade das Geschäft seines Lebens gemacht hat. Durch den Verkauf seines vor vier Jahren gegründeten Unternehmens ist er nun vier Millionen Euro reicher!

“Reicher” ist hier der falsche Begriff. Denn in den letzten vier Jahren hat dieser Freund mehr oder weniger von der Hand in den Mund gelebt. Und jetzt konnte er Kasse machen.

Sie beglückwünschen also Ihren Freund. Wenn einer das verdient hat, dann er. Aber Sie merken: Ihr Gegenüber ist trotz seiner nun noblen Lebensumstände ziemlich schaumgebremst.

Was ist passiert? Das Unternehmern war lange Zeit sein Traum. Dafür hat er gearbeitet und dafür war ihm jedes Opfer recht.

Unbezahlbar wertvoll

Nach dem Verkauf merkt er, was er gegen das viele Geld eingetauscht hat: Den Sinn in seinem Leben. Fast jeder möchte ihn haben und nur wenigen gelingt es.

Aber wer schon jahrelang davon erfüllt war, für den ist es um ein Vielfaches härter plötzlich “ohne” da zu stehen als für den gewöhnlichen Suchenden.

Unklare Lage

War es die falsche Entscheidung? Woher sollen wir das wissen? Es hängt davon ab, ob ihm sein frugaler Lebensstil ohne Absicherung auf die Dauer nicht doch zu viel abverlangte.

Sicherer Schluss

Doch eines ist sicher: Der nun wohlhabende Freund hat jede Chance, sich einen neuen Sinn für sein Leben zu schaffen. Eigentlich hat er ja schon Übung darin. Und das nächste Mal kann er seinen Traum mit etwas mehr Stil umsetzen. 🙂

Weil wir es später besser wissen

Fotolia_10285498_S_Maßstab Erfolgreiche Unternehmer machen nicht alles selbst. Sie sind auf gute Dienstleister und Lieferanten angewiesen. Hier sind wir allerdings mit dem Grundproblem jeder Entscheidung konfrontiert. Wir brauchen Informationen, um unser Gegenüber als den richtigen oder falschen Partner identifizieren zu können.

Manche Entscheider lassen sich über potentielle Partner große Dossiers anlegen, in den es nicht nur ums Geschäftliche geht. Nach dem Motto: Wenn der Geschäftsführer eines Lieferanten bereits mehrere gescheiterte Ehen hinter sich hat, werden auch seine Geschäftsbeziehungen nicht harmonisch verlaufen.

Von derlei Methoden halte ich allerdings nicht viel. Schließlich möchte ich ja auch nicht, dass andere mich ausforschen. Auch wenn ich damit nur verhindern will, dass meine potentiellen Kunden vor Langeweile sterben. 🙂

Persönliche Informationsgrenzen

Welche und wie viele Informationen wir über Partner einholen, hängt allein von unseren Entscheidungskriterien ab. Wenn wir sie festlegen, sagen wir damit, dass außer diesen Kriterien nichts anderes eine Rolle spielt.

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Schlaflos im Bett

image Wichtige Entscheidungen rauben uns gerne einmal den Schlaf. Wir werfen uns hin und her. Was sollen wir nur tun? Wird das alles gut gehen oder stehen wir vor einer großen Fehlentscheidung? Die Unsicherheit über unsere Zukunft löst massiven Stress aus. Vielleicht sind wir aber auch selbst schuld daran?

Liegen Sie auch manchmal schlaflos im Bett und denken über eine wichtige Entscheidung nach? Welche Konsequenzen hat es, wenn Sie Weg  A nehmen (z.B. attraktiver Job in China), was passiert, wenn Sie sich für Weg B entscheiden (z.B. besserer Job als bisher in derselben Stadt)? Sollten wir nicht lieber alles so lassen, wie es ist?

Unserem Handeln eine Richtung geben

Mit unseren Entscheidungen geben wir unserem Handeln eine Richtung. Wir formen mit ihnen unsere Zukunft. Verständlich, dass wir Respekt davor haben.

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