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Freiheit findet im Kopf statt

image Wir leben in einer einzigartigen Zeit. Wir sind frei. Wir  kontrollieren unsere Volksvertreter. Informationen stehen uns in nahezu unbeschränkter Menge und Qualität zur Verfügung.

Unsere Geburt bestimmt nicht, was wir im Leben werden. Lesen, Schreiben, Höhere Mathematik, Fremdsprachen und Vieles mehr lernen wir kostenfrei in unseren Schulen.

Wir haben Email, Handy, Soziale Netzwerke und einen Technik-Wohlstand, den sich frühere Könige noch nicht einmal durch den Einsatz von Leibeigenen leisten konnten.

Gefangene ihrer Entscheidungen

Doch das sind nur die Nebenbedingungen unter denen wir leben. Was wir daraus machen, bleibt ganz allein uns selbst vorbehalten.

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Entscheider haben nichts zu bereuen

image Hin und wieder bereuen wir eine Entscheidung. Sei es, dass wir die Zukunft nicht richtig eingeschätzt haben oder eine viel bessere Chance übersehen haben.

Wie sollen wir damit umgehen? Ich könnte es mir jetzt leicht machen. Wer genau weiß, wo er in zehn Jahren stehen will, wird solche Reue nicht kennen.

Die Mehrheit der Menschheit weiß das allerdings nicht. Daher findet die Reue reiche Beute.

Reue ist sinnlos

Reue ist vermutlich nicht die richtige Einstellung zu den eigenen Entscheidungen.

Katholiken mögen das bestreiten, doch im Grunde tun wir uns nur selbst leid, weil wir das Falsche gemacht haben. Tragen andere einen Schaden davon, hilft ihnen unsere Reue auch nichts.

Wiedergutmachung

Wir können allerdings versuchen, es wieder gut zu machen. Auch das ist meistens Quatsch. Denn wir steigen niemals in den selben Fluss.

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Wie bewusste Entscheider Hindernisse beseitigen

image Wenn unsere Haare wachsen, kommt der Zeitpunkt, an dem wir anfangen, nicht mehr unserem Selbstbild zu entsprechen. Je früher wir dann einen Termin mit unserem bevorzugten Friseur haben, desto schneller werden wir uns wieder gut fühlen.

Genauso ist es auch mit unseren Gewohnheiten. Einige davon sind gut und wir sollten sie weiter pflegen, wie Verlässlichkeit oder Pünktlichkeit.

Andere dagegen stehen uns nicht gut. Wie Reizbarkeit oder wenn wir uns ständig selbst schlecht machen. Schnell entfernen wir uns von unserem Selbstbild und fühlen uns unwohl.

Manche lassen schlechte Gewohnheiten unkontrolliert wuchern. Doch das ist genauso attraktiv für unseren Erfolg, wie es Catweazle’s Haare sind.

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Ihr Plan

image “Pläne sind sinnlos, weil sie morgen schon überholt sind.” Diesen Satz höre ich oft und der zweite Teil stimmt. Ich halte Pläne trotzdem für sinnvoll.

Denn ohne Plan können wir nicht gestalten. Wir müssen dann immer auf geeignete Chancen warten, die selten so kommen, wie wir das gerne hätte.

Damit wir uns selbst in Bewegung setzen und etwas tun, braucht es drei Zutaten. Wir müssen unser Ziel kennen. Was wollen wir? Zudem brauchen wir zumindest einen guten Grund. Warum wollen wir das? Die letzte Zutat schließlich ist der Plan. Wie wollen wir das erreichen?

Mangelnde Erfahrung

Pläne sind oft deshalb so schnell überholt, weil es uns an Vorstellungskraft mangelt, unsere Umgebung einzuschätzen. Wie werden Mitarbeiter, Kunden, Wettbewerber agieren? Welche Reserven sollte ich in der Hinterhand behalten?

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Vom Serienversager zur Erfolgsikone

image In unserer Gesellschaft spielt das Alter eine wichtige Rolle. Haben wir es mit 40 nicht zu einer bestimmten Höhe auf der Karriereleiter geschafft, dann wird das auch nichts mehr. So jedenfalls ein weitverbreiteter Glaubenssatz.

Bunt und erfolglos

David Ogilvy war in seinem Leben Koch, Vertreter, Diplomat, Meinungsforscher und Bauer bevor er seine Werbeagentur im Alter von 39 Jahren gründete. Heute würden wir so etwas einen bunten Lebenslauf nennen.

Im Regelfall verbinden wir Erfolg mit einer gradlinigen Biographie. “Erfolg hinterlässt Spuren”, heißt immer so schön. Ogilvy war im Alter von 39 Jahren ein Versager. Nichts von dem, was er bis dahin angefangen hatte, zahlte sich für ihn aus. Nichts was er anfing, brachte er zu einem Ende.

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Der Anfang von allem

image Entscheidungen treffen ist eine Grundfertigkeit aller Menschen. Jeder kann es, jeder tut es und manche sind mit den Ergebnissen zufrieden. 🙂

Da wir so natürlich entscheiden, machen wir uns bei Schwierigkeiten und Widerständen kaum Gedanken über deren Ursachen.

Wenn es klemmt

Ich kann mich nicht zwischen den verschiedenen Jobangeboten entscheiden? Na ja, das ist ja auch schwer.

Meine Handlungsoptionen sind alle nicht das gelbe vom Ei? Na ja, das Leben ist schließlich kein Ponyhof.

Meine Mitarbeiter sabotieren mein Reorganisationsprojekt? Na ja, das war ja auch nicht anders zu erwarten.

Gründe liefern keine Resultate

Bei diesen Begründungen handelt es sich um Geschichten, mit denen wir dem eigentlichen Problem ausweichen. Tony Robbins hat einmal sinngemäß gesagt: Deine Gründe mögen gut und berechtigt sein, aber sie liefern keine Resultate.

Resultate bekommen wir nur, wenn wir die Dinge richtig anpacken und uns nicht mit elaborierten Entschuldigungen aufhalten.

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Die Essenz unserer Entscheidungen

image Mahatma Gandhi ist für viele von uns ein Vorbild. Denn er hat die Weltmacht Großbritannien allein durch passiven Widerstand in die Knie gezwungen.

Nur wenige wissen, dass Gandhi lange Jahre unter extremer Schüchternheit litt. So bekam er als junger Anwalt vor Gericht kein Wort über die Lippen.

Gandhis Familie hatte sich verschuldet, damit er in England Rechtswissenschaften studieren konnte. Seine Schüchternheit machte es ihm unmöglich, die Kredite zurückzuzahlen oder gar seine Familie zu unterstützen.

Seinen Lebensunterhalt verdiente er mehr schlecht als recht durch Hilfsarbeiten für andere Anwälte.

Etwas fehlt

Geht es nicht vielen uns genauso? Bringen wir nicht auch oft unsere Talente nicht richtig zum Vorschein, weil wir uns selbst in Ketten gelegt haben? Oft fehlt uns der Mut, auf den Vorstandsvorsitzenden unseres Unternehmens zuzugehen und ihm unsere Idee zu unterbreiten oder wir bleiben bei der Kundenpräsentation weit unter unseren Möglichkeiten, weil wir so nervös sind.

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Blickweite

imageWer ein Bild seiner Zukunft hat, gewinnt diese für sich. Wem es fehlt, stolpert  in sie hinein.

Das ist nicht neu. Schon in den 50er Jahre des letzten Jahrhunderts begannen Langfrist-Studien.

Deren Ergebnisse sind eindeutig. So zeigt eine 1953 initiierte Studie mit Yale-Absolventen, dass lediglich eine Minderheit von 3 Prozent  seine Ziele fixierte.

Zwanzig Jahre später stellte sich heraus, dass diese kleine Minderheit  finanziell erfolgreicher abgeschnitten hatte als die restlichen 97 Prozent der Absolventen zusammengenommen. 😮 Auch bei den nichtmessbaren Faktoren, wie subjektiv wahrgenommenem Glück stand die Minderheit an der Spitze.

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Die Erfolgsgeschichte einer Verlegenheitslösung

Die Entwicklung der Sternstunde für Unternehmer

image “Was würden Sie uns denn zahlen, wenn Sie Ihren Vortrag bei uns halten?” Mit dieser Frage war ich 2005 konfrontiert, als ich einen meiner Vorträge in einer kleinen Gemeinde nahe Mainz platzieren wollte.

Der Fragesteller war Wirtschaftsförderer und aus seiner Sicht machte sie Sinn. Denn er hätte seine Unternehmer und Selbständigen in den Gemeindesaal einladen müssen und das Gebäude an dem Abend länger offen halten müssen. Zu seinen Aufgaben gehörte es, das örtliche Gewerbegebiet zu vermarkten, aber Vorträge für die örtliche Wirtschaft hatte er nicht in seinem Programm. Die Kosten sollte daher der Referent tragen.

Aller Anfang ist schwer

2005 hatte ich mich gerade vor einem Jahr selbständig gemacht und hatte weder diesen Blog noch Bücher veröffentlicht. Auch wenn ich für meine Vorträge kein Geld verlangte, waren sie schwer zu platzieren.

Ich war zu unbekannt und die Veranstalter konnten nicht kalkulieren, wie gut meine Veranstaltungen besucht sein würden. Tatsächlich waren sie immer proppenvoll mit einer einzigen Ausnahme.

Einmal hielt ich meinen Vortrag “Entscheiden ohne Reue” vor 3 Gründern im TGZ Karlsruhe. Der Veranstalter hatte lediglich einen Aushang gemacht. Das reicht in der Regel nicht, um Massen anzuziehen. 😮

Selbst mit meinen wachsenden guten Referenzen blieb es schwer, Vorträge halten zu dürfen. Ohne Buch und Blog war ich allerdings auf Vorträge angewiesen, um mich bekannt zu machen.

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Jahr und Tag – Veränderungen ohne Datum

spring is coming

Wir verbinden mit dem Neuen Jahr gerne die Erwartung eines besseren Lebens. Nachdem wir Veränderungen im Alltag nicht geleistet haben, ist es gelinde gesagt erstaunlich, was wir aus dem Wechsel des Kalenderjahres ableiten. Trotzdem findet sich auch darin ein Körnchen Wahrheit.

“Im nächsten Jahr wird alles anders!” “Dieses Jahr wird mein Jahr!” “Mal sehen, was das neue Jahr uns bringen wird.” Mit diesen und anderen Aussprüchen begrüßen wir den Wechsel unseres Kalenders.

Die neue Jahreszahl ist für uns alle eine große Sache. Denn wann immer wir irgendwo ein Datum eintragen, wir müssen uns umstellen. Anstatt wie bisher 2009, müssen wir ab jetzt daran denken 2010 zu schreiben. Dabei handeln wir bewusst und konzentriert, weil sonst die 2009-Gewohnheit zuschlägt.

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