Beiträge

Leben Ahoy, Kapitän!

Captain, crew, weekend

90 Prozent aller Menschen wissen nicht, was sie wirklich wollen. Sie glauben, dass sie viel zu verlieren haben und sind doch nicht glücklich. Wenn ich wegen eines Entscheidungsproblems angesprochen werde, könnte ich quasi blind sagen: “Ihr Problem ist, Sie wissen nicht, wo Sie in zehn Jahren stehen wollen” und hätte meistens recht damit.

Wer des Teufels Advokat spielen will, könnte einwenden: Aber diese Leute haben doch ein ganz erfolgreiches Leben geführt, sie haben einiges erreicht!

Weiterlesen

Selbstdisziplin – gelebte Freiheit

© Mauro Saivezzo - Fotolia.com

Wir Deutschen haben es gut. Verglichen mit anderen Teilen der Welt genießen wir ein hohes Maß politischer und persönlicher Freiheit. Theoretisch könnten wir alles tun, was wir wollen.

Um so erstaunlicher finde ich, dass wir es oft genug nicht tun. Unsere Rechte sind in erster Linie ein Potenzial. Wir können sie ausschöpfen, wir müssen aber nicht.

Ungeliebte Selbstdisziplin

Freiheit und Selbstdisziplin sind die beiden Seiten einer Medaille. Menschen mit Selbstdisziplin machen sich häufig nicht beliebt, weil sie als ehrgeizig gelten. Streber eben.

Verpflichtung für uns selbst

Tatsächlich bedeutet Selbstdisziplin ja nichts anderes, als sich selbst und anderen gegenüber seine Versprechen einhalten zu können.

Was passiert, wenn ich diese Selbstdisziplin nicht leben möchte? Dann kommt der große Rechtfertigungsblues, warum ich nicht da bin, wo ich eigentlich hin gehöre. Die anderen sind schuld, weil sie mir keine Chancen gegeben haben oder meine Arbeit nicht zu schätzen wissen. 😮

Weiterlesen

Tagebuch mit einer Mindmap

© Maceo - Fotolia.com

In diesem Beitrag schreibe ich darüber, wie wir Mindmapping für unser Entscheider-Tagebuch einsetzen. Einerseits sparen wir so Zeit ein, andererseits nutzen wir die Fähigkeiten beider Gehirnhälften.

Wer Tagebuch führt, der gewinnt Klarheit und arbeitet bewusst an sich und seinen Zielen. Ich werde allerdings auch immer wieder von Menschen angesprochen, die den Zeitaufwand scheuen.

Es stimmt. Die fünf Fragen am Morgen kosten etwas Zeit. Wobei ich selten länger als eine Viertelstunde damit beschäftigt bin.

Anders ist das mit der Ventilfunktion. Wenn ich mich z.B. über jemanden geärgert habe oder eine Situation mich belastet, dann schreibe ich darüber.

Weiterlesen

Der einfachste Weg zum Erfolg

© Raoul Fesquet - Fotolia.com

“Was ist das Einfachste, das ich tun kann, um mein Leben ganz schnell zu verändern?”

Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir Wissen über alles schätzen. Einige von uns lesen jedes Buch, das sie in die Finger bekommen, besuchen Seminare und haben eigentlich auf alles eine Antwort.

Schauen wir uns allerdings an, wie sich das Wissen zu den eigenen Ergebnissen verhält, erleben wir oft genug ein krasses Missverhältnis.

Das Problem: Wissen nutzt nur dann etwas, wenn es angewandt wird.

Das Potenzial ist da, wir schöpfen es nur nicht aus.

Weiterlesen

Gründe liefern keine Resultate

Wann immer wir etwas tun oder nicht tun. Es gibt dafür einen Grund.

Eine TV-Reportage: Weil das Geld sehr knapp ist kauft die  Mutter einer vierköpfigen Familie vorwiegend Dosen und abgepackte Lebensmittel beim Discounter ein. Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe Fehlanzeige. Die Ernährung der Familie ist daher weder abwechslungsreich noch besonders ausgewogen.

Kein Geld

Der Grund dafür ist klar für die Mutter und Arzthelferin: Wenn sie mehr Geld zu Verfügung hätte, dann könnte sie ihre Familie auch gesünder ernähren.

Daraufhin macht das Fernsehteam ein Experiment mit der Familie. Ihr Lebensmittelbudget wird von 90 Euro auf 180 Euro verdoppelt. Das Ergebnis: Nach einer Woche hat die Familie viele teure Fertigpizzen und Süßigkeiten vertilgt. Frisches Obst und Gemüse dagegen blieben Mangelware.

Keine Zeit

“Das ist ja auch gar kein Wunder”, meint die Mutter und Arzthelferin. Frisches Gemüse schneiden und gesunde Mahlzeiten zuzubereiten kostet Zeit, die sie einfach nicht habe.

 

Keine Frage, es gibt wohl wichtige Gründe, warum die Mutter ihre Familie nicht gesund ernähren kann.

Keine Resultate

Allerdings werden diese Gründe die Kinder nicht gesünder machen und die Eltern werden dadurch nicht die gleiche Energie haben, die sie mit der richtigen Ernährung hätten.

Denn Gründe mögen immer gut sein, aber sie liefern keine Resultate.

Ohne Resultate brauchen wir Ablenkungen

Jeder von uns hat Gründe, warum er Lebensqualität nicht von sich selbst einfordert. “Keine Zeit” ist einer der am häufigsten und auch am besten akzeptierten Gründe.

Dabei wissen wir, dass nichts so gleich verteilt ist auf dieser Erde wie unsere Zeit. Jeder von uns hat jeden Tag 24 Stunden. Der Unterschied ist lediglich, wie wir sie investieren. Genau genommen, erklärt das alle Unterschiede zwischen den Menschen.

Es ist kein Zufall, dass diejenigen, die es bereits geschafft haben, z.B. kaum TV schauen oder sinnlos im Internet surfen. Viel zu schön ist das Leben, das sie heute leben. Sie müssen sich nicht ablenken.

“Das würde ich auch so machen, hätte ich ein Leben in Reichtum und Anerkennung”, mag der eine oder andere von uns denken. “Derweil brauche ich noch meine Ablenklungen vom trostlosen Alltag.” Gute Gründe möchte man denken

Gründe für herausragende Resultate und Erfolg

Leider funktioniert es genau anders herum. Nicht weil Erfolgreiche Geld haben, gibt es Qualität in ihren Leben. Sondern weil sie Qualität in ihrem Leben haben, erleben sie Reichtum und Erfolg.

Wir werden immer Gründe finden, warum wir dies oder jenes nicht tun können. Es liegt an uns, stattdessen Resultate zu liefern.

Was denken Sie?

Dieser Beitrag wird durch @Entscheidertipp via Twitter begleitet.

Mein Autorenexemplar: Die Entscheider-Bibel

Die Entscheider-Bibel Im Leben eines Autoren gibt es so einige Highlights. Unübertroffen ist jedoch der Moment, wenn man das eigene Werk erstmals in den Händen halten kann. 🙂

Offiziell erscheint die Entscheider-Bibel erst am 5. März. Aber ich habe mein Vorabexemplar bereits heute mit der Post bekommen. Der Verlag hat keine Kosten und Mühen gescheut und dem Cover eine Goldfolie spendiert, sowie ein sog. Kapitelbändchen in rot.

Mein Lektor Martin Janik wird nicht müde zu betonen, dass ich ein ausgesprochen hochwertiges Buch mit einem großen Lesernutzen geschaffen habe. Da wollte sich der Verlag dann wohl auch nicht lumpen lassen. 🙂

Die Entscheider-Bibel  Rückseite Mich jedenfalls freut es. Man möchte das Buch direkt in die Hand nehmen. Es hat eine geradezu magische Anziehungskraft. Ein Hoch auf den Carl Hanser Verlag! Als Autor kann ich nur mein Bestes geben, dass der Inhalt überzeugt, aber das Cover schafft im Buchladen oft erst das Interesse.

Na? Wollen Sie nicht auch so ein schönes Buch in den Händen halten? 🙂

Weitere Beiträge zur Entscheider-Bibel:

Ein kleiner Appetizer für das Frühjahr!

Gute Entscheider: Erfolg zu den eigenen Bedingungen

Es ist immer besser, ein guter Entscheider zu sein als ein schlechter. Das ist jedem klar. Aber warum eigentlich?

„Herr Lietz, irgendwie weiß ich ja, warum Entscheidungen wichtig sind. Aber es ist, wie die Frage, warum Wasser nass ist. Griffig sagen kann ich es nicht. Was sagt denn der Spezialist dazu? Warum sollte man ein guter Entscheider sein?“

Die Frage könnte wirklich im Buch der oft gestellten Fragen (FAQ) des Lebens stehen. Ja, warum machen wir uns so viel Mühe, gute Entscheidungen zu treffen? Weiterlesen

Wie Sie zu den Gewinnern der Krise gehören

 

Unternehmer.de hat wieder einen Artikel von mir veröffentlicht. „Der Gewinner der Krise ist …“ beschäftigt sich mit dem besonders spannenden Thema, wie Sie und ich zu den Gewinnern der Krise gehören könnten.

Ein schlimmer Finger?

Pfui! Wie kann er nur! Das werden vielleicht einige Leser jetzt denken. Wie kann er denn in einer Zeit wie dieser, in der Tausende ihren Job verlieren und sich die Lebensverhältnisse auf dem ganzen Globus zum schlechteren verändern ans Gewinnen denken? 😯

Weiterlesen

So nutzen Sie die Krise richtig!

Gute Nachrichten sind Mangelware. Geht es Ihnen in letzter Zeit auch so?

Seit Monaten schreien unsere Hauptmedien es immer wieder heraus: Es geht uns schlecht und es soll uns auch zukünftig nicht gut gehen.

Gestern beispielsweise kündigte das heute journal (ZDF) die Konjunkturprognose der EU für 2009 mit den Worten an „… wir sollen die Wirtschaftskrise nicht schlechter reden als sie ist, so lauten die Appelle, aber wir müssen die Zahlen der Wissenschaft so berichten …“.

Die meisten „News“ sind keine Nachrichten

Gute Nachrichten, wie etwa die Heldentat eines amerikanischen Piloten verschwinden schnell wieder aus dem Blickfeld. Wir dagegen werden geradezu bombardiert mit schlechten „Nachrichten“. Dabei sind es doch gar keine. Denn ist es wirklich etwas Neues, wenn die EU eine schlechte Prognose für das laufende Jahr abgibt?

Manche Entscheider mögen es ja nicht zugeben, aber ein Großteil unserer Entscheidungen wird durch unser Unterbewusstsein gesteuert. Die Bilder, die wir „sehen“, das was wir „hören“ ist die Realität, auch wenn wir uns intellektuell davon distanzieren mögen.

Negatives Mentaltraining

Die Elite des Sports macht sich diesen Umstand zu nutze. Beim Mentaltraining werden dem Unterbewusstsein Bilder zugeführt, die es nur in der Vorstellung des Sportlers gibt, doch bei Weltmeisterschaften oder bei Olympia werden sie dann Realität.

Die immer wieder gleichen „Nachrichten“ aus den Medien sorgen für ein negatives Mental-Training. Manch einer fühlt sich daher latent depressiv. Selbst beruflich und unternehmerisch erfolgreiche Menschen können sich dem nicht mehr entziehen, wie ich vermehrt aus den Gesprächen der letzten Zeit mitnehme.

Was können wir dagegen tun?

Weiterlesen

Alles hat eine Wirkung

© Emilia Stasiak - Fotolia.com

Als Entscheider haben wir es oft nicht leicht. Wenn wir etwas tun, erwarten wir Ergebnisse. Stellen sie sich nicht ein, müssen wir annehmen, dass entweder die Entscheidung nicht richtig war oder wir bei der Umsetzung gepfuscht haben.

Vielleicht ist es aber auch so, dass wir nicht wahrnehmen, was tatsächlich das Resultat ist.

Vor zwei Jahren habe ich auf der B2D-Messe in Darmstadt ausgestellt. Der Auftritt war ein großer Erfolg, denn viele Menschen, die noch nicht einmal geahnt haben, dass es einen Entscheidercoach gibt, haben so von mir erfahren. Auf dieser Messe habe ich auch etwas Geld in die Hand genommen, um einen Vortrag halten zu können.

Ja, das gibt’s auch. Heute bekomme ich Geld dafür, Vorträge zu halten. Damals noch hat es mich 150 Euro gekostet, dort sprechen zu dürfen.

Der Titel damals: „Zehn kleine  Entscheidungsfallen – Das Leben ist zu kurz für schlechte Entscheidungen“. Ich erwartete mir, meine Zuhörer aufzurütteln und den einen oder anderen Kunden darüber zu akquirieren. Kreativ war ich auch und habe eine Kundin gebeten, mich anzukündigen. Das hat sie auch phantastisch gemacht und  dabei den Begriff „Unternehmerflüsterer“ für mich geprägt. 🙂

Nach meiner damaligen Wahrnehmung brachte mein Vortrag mir im Nachgang noch mehr Aufmerksamkeit am Stand ein, mehr aber auch nicht. 😐

Gestern wurde ich gefragt, ob ich in 2009 auf einer großen Konferenz sprechen möchte. Das mache ich natürlich gerne und erkundigte mich dann auch, wie man denn auf mich gekommen sei. Wie sich herausstellt, hatte mich meine Gesprächpartnerin auf eben jener Messe gehört und fand meinen Vortrag so unterhaltsam und spritzig, dass sie mich unbedingt als Redner haben wollte! 😎

Das freut den Entscheidercoach, macht mich aber auch nachdenklich. Denn zwischen meinem Vortrag auf der Messe und der Konferenz im Herbst 2009 liegen mehr als drei Jahre!

Also lassen Sie sich nicht ins Boxhorn jagen. Alles was wir tun, hat eine Wirkung, aber vielleicht nicht immer gleich. 🙂