Spielball unserer Angst

Der SchreiAngst macht eng”, heißt es. Gerade für Entscheidungen trifft dieser Spruch zu. Manche Alterna­tiven könnten uns schneller zum Ziel führen. Doch wenn uns unsere Ängste dazwischen funken, ent­scheiden wir uns lieber für die risikoloseren Varianten.

Das “Risiko” findet allerdings eher im Kopf des Entscheiders statt. Möchte er sich beispielweise nicht bei der Kaltakquise oder in öffent­lichen Vorträgen blamieren, engt das seine Möglichkeiten zur Kundenakquise deutlich ein.

Was tun wir dann?

Es kommt darauf an. Auf der einen Seite stellen unsere Ängste ein selbstgeschaffenes Gefängnis dar. Auf der anderen Seite sollten wir uns nicht in Aktivitäten aufreiben, die nicht zu unseren persönlichen Talenten zählen.

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Aufgemerkt

imageVielleicht geht es Ihnen auch so? Sie haben sich kaum an eine Aufgabe gesetzt, schon unter­bricht eine E-Mail, eine SMS oder ein Anruf Ihre Konzentra­tion. Ein paar Momente küm­mern wir uns darum und kehren wieder zurück zu unserer ei­gentlichen Aufgabe. Nur Minuten später sorgt die nächste dring­liche Meldung für eine weitere Unterbrechung.

So geht es den ganzen Tag und an seinem Ende fühlen wir uns wie gerädert. Die Arbeit an unserem Projekt war wie ein ständiger Hindernislauf.

Dummheit ist der Unterbrechung Lohn

In zahlreichen Versuchen wurde nachgewiesen, dass die ständigen Unterbrechungen unseren effektiven IQ um 10 Punkte und mehr senken. Das ändert zwar nichts an unserer eigentlichen Intelligenz, aber bei der ständig unterbrochenen Arbeit stellen wir uns dümmer an als wir könnten.

Droge Unterbrechung

Allerdings gewöhnen wir uns an die vielen Unterbrechungen. Unsere Aufmerksamkeitsspanne ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Inzwischen brauchen wir die Unterbrechung. 😮

(Hier kommt die Unterbrechung des Artikels)

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Das Dreierpack

imageNicht jede Entscheidung, die wir treffen gefällt uns und nicht je­des Ergebnis, was sich daraus ergibt war so geplant. Das ist fast ein wenig rätselhaft. Denn wir sind natürliche Entschei­der. Jeden Tag treffen wir über 20.000 Entscheidungen, wie die Gehirnforschung herausgefun­den hat.

Bei soviel Übung sollte doch nichts mehr schief gehen, oder?

Tatsächlich treffen wir jedes Mal drei Entscheidungen. Die Entschei­dung, die wir treffen wollen, die Entscheidung, die wir glauben zu treffen und die Entscheidung, die wir tatsächlich treffen.

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Tragweite

Kanone Wir lernen aus unseren Fehlern. Fehler sind daher ein notwen­diger Teil unserer Entwick­lung. Das klingt gut. Was aber, wenn wir die falschen Dinge lernen?

Entscheidungen führen uns oft auf einen neuen Weg. Möglicherweise stellt sich der schnell als kostspielig heraus. Wir haben vielleicht den Lieferanten gewechselt und haben anschließend mit Qualitätsproble­men zu kämpfen. Anstatt einer Einsparung wachsen die Kosten erst einmal in den Himmel.

Eine neue Entscheidung

Die Lernerfahrung ist klar: »Never touch a running system!«

An dieser Stelle werden einige Entscheider aussteigen und den früheren (teureren) Lieferanten wieder ins Boot holen.

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Innere Inquisition

rote Ampel Ziele sind gut, eine langfristige Vision noch besser. Doch die Tatsache, dass rund 80 Prozent von uns keine klare Vor­stellung davon haben, wo wir in zehn Jah­ren stehen wollen spricht eine klare Spra­che.

Es scheint schwieriger zu sein, sich eine eigene Zukunft vorzustellen, als sich planlos durch das eigene Leben zu labo­rieren.

Ein Grund, warum es uns nicht gelungen ist, unser eigenes Zukunftsrätsel zu lösen: Selbstkritik.

Wir machen Fehler

Oft tun wir nicht, was wir tun sollten. Wir sind zum Beispiel träge und lesen im Internet Blogbeiträge, anstatt unsere Arbeit voran zu bringen. 😉 Wir stoßen vielleicht wichtige Menschen vor den Kopf, weil wir ungeduldig oder gar aggressiv sind. Oder wir lassen uns selbst herum schubsen und andere dürfen uns sagen, was wir zu tun haben.

Wann immer uns das bewusst wird, haben wir schnell ein schlechtes Gewissen. Wir werden unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Wir können es doch besser, oder? Warum machen wir es dann nicht?

Selbstvorwürfe

Eine gute Frage, doch damit halten wir uns natürlich nicht auf. Denn wir haben seit frühester Jugend gelernt, dass wir jetzt einen Schwall von Selbstvorwürfen brauchen.

»Armleuchter«, »faule Sau«, »rückgratlose Mickey Mouse« – so lauten die Ausdrücke und Bilder, mit denen wir uns auf den Pfad der Tugend zurückbringen wollen.

Mit dieser motivierenden Selbstansprache und und Bildern vor Augen entwickeln wir unser Zukunftsbild in den schönsten Farben. 😮

Natürlich kann das so nicht funktionieren. Wir sind, was wir über uns denken. Eine »rückgratlose Mickey Mouse« hat vermutlich ein trostlo­ses Zukunftsbild und kein motivierendes.

Perfektion ist langweilig

Schon in der Bibel steht: »Der Gerechte fällt sieben Mal am Tag und steht wieder auf.« In religiösen Fragen verstehen wir Menschen in der Regel keinen Spaß. Trotzdem finden wir diesen von allen Fehlern befreienden Spruch im oft dogmatischen Christentum.

Denn es ist überaus normal und menschlich, dass wir Fehler machen und wir nicht perfekt sind. Wenn schon ein Gott uns Fehler erlaubt, sollten wir vielleicht ähnlich großzügig sein, zumal es auch ziemlich langweilig wäre, perfekt zu sein. 🙂

Sei Du selbst

Wenn wir uns dagegen zugestehen, Fehler machen zu dürfen und akzeptieren, nicht perfekt zu sein, geben wir uns damit den Raum, wir selbst zu sein. Denn ansonsten sind wir ständig nur damit beschäftigt, Entschuldigungen zu suchen, warum wir nicht so sind, wie wir sein sollten.

Besser ist es doch, anzuerkennen, dass wir es besser machen könn­ten und es dann tun. Ohne Selbstvorwürfe, die bei Licht betrachtet nur unsere Zukunft zerstören und nichts bringen.

Was wir von Pipi Langstrumpf lernen

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Erfahrung macht klug heißt es. Das gilt natürlich auch für unsere Entscheidungen. Manches was wir ursprünglich gerne haben wollten, macht uns nicht halb so zufrieden, wie wir das vielleicht erwartet hatten.

So bringt der neue Job zwar mehr Geld, doch der Alltag ist ein ständiger Kampf gegen Windmühlen.

Die neuen Nachbarn nach dem Umzug sind die Hölle.

Das gerade gekaufte Luxusauto bringt uns auch nur von A nach B und vermittelt wegen seines Spritverbrauchs ein ständiges schlechtes Gewissen.

Negatives ist nicht positiv

Mit Erfahrung hätten wir die Fehler vermeiden können. Ältere Ent­scheider wissen deshalb sehr genau, was sie nicht möchten. Dennoch macht sie das nicht notwendigerweise zu zufriedeneren Entscheidern.

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Ein Care-Paket für den Entscheiderblog

Verschiedenes im Mai 001 Überraschungen bereichern das Leben. Das Innovationsportal Die-Erfinder.com von 3M hat mich gestern mit einem Care-Paket überrascht.

3M stellt Post- its und viele an­dere Büroprodukte her, die ich selbst täglich im Einsatz habe.

Daher habe ich mich wie ein Bürokönig gefreut, als ich mein Paket geöffnet habe.

Natürlich machen die Absender das nicht aus reiner Nächstenliebe. Vielmehr sollen themenaffine Blogger das Portal besuchen und darüber schreiben.

Was soll ich sagen? Es hat funktioniert! 😉

Die Idee stammt offensichtlich von einer Social Media Beratung. Die Beratung trommsdorff + drüner liegt schon richtig, wenn sie annimmt, dass 3M für viele Menschen ein Synonym für Innovation ist. Daher passt das Portal gewissermaßen wie die Faust aufs Auge.

Auch Entscheider sollten ihren Blick für Innovationen offen halten. Denn die Welt verändert sich ständig. Daher müssen wir auch ständig neue Optionen für unser Handeln schaffen.

Ich selbst arbeite dann gerne mit Post-its. Damit kann ich den Sachverhalt mit ein paar Stichworten darstellen und dann assoziativ Lösungen entwickeln. Die Klebezettel lassen sich jederzeit anders anordnen, was wie von selbst auch neue Ideen schafft.

Hier ein Beispiel für die Ausarbeitung meines letzten Vortrags.

Post it 001

Dem Wissen Taten folgen lassen

Bitte nicht Stören Seit frühester Jugend wird uns eingebläut, dass wir nach Wissen streben sollen. Denn es ist das Einzige was uns nie­mand nehmen kann.

Das stimmt und es ist beruhi­gend, dass wir nach einigen Jahren auf einem riesigen Wissensberg sitzen, oder?

Dabei geht es nicht nur um Fachwissen. Nein, wir haben auch z.B. gelernt, wie unser Unterbewusstsein funktioniert und wie wir eine Vision entwickeln, Ziele setzen und sie so attraktiv machen, dass wir sie auch erreichen. Wir kennen das 1×1 der Persönlichkeitsentwicklung.

Die Umsetzung fehlt

Das wissen wir alles. Doch Hand aufs Herz: Welchen Anteil unseres Wissens setzen wir in die Praxis um?

Wir wissen zum Beispiel, dass wir unsere Gedanken auf das zu erreichende Ziel fokussieren sollen. Denn unser Unterbewusstsein versteht das kleine Wörtchen “nicht” nicht.

Also: »Ich bewege mit dieser Rede mein Publikum.« Anstatt: »Hoffentlich merken die meine Nervosität nicht. Hoffentlich versage ich nicht!«

Einmischung unerwünscht

Weist uns dann auch noch jemand darauf hin, dass wir genau das falsch machen, was wir eigentlich vorleben sollten, dann gilt das alles für uns nicht mehr und der andere soll sich gefälligst um seinen Kram kümmern.

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Darauf kommt es an: Entscheidend besser!

scrabble »Du musst besser sein als die anderen!«

Wir glauben das oft. Aber ist das wirklich so? Jeder von uns ist mit einzigartigen Genen ausgestattet und mit ebenso einzigartigen Talenten. Es gibt bestimmt Menschen, die Vieles besser können als ich. Manch einer kann besser verkaufen, ein anderer schneller laufen, schneller rechnen, schneller denken, besser malen und sogar besser schreiben.

Nichts ist knapp

Das stört mich nicht. Darauf kommt es nicht an. Denn die oft zitierte Knappheit gibt es nicht. Wir stehen nicht in einem Wettbewerb.

Viele sagen Geld sei knapp. Aber wie knapp ist es wirklich, wenn wir uns die gewaltigen Summen ansehen, die in den letzten Jahren verfügbar waren, um die Wirtschaftskrise abzuwenden?

Wie knapp war es vorher, als einige Investmentbanker Milliarden mit Schrottpapieren verdienten? Es mag bei den einen oder anderen von uns knapp sein. Mehr aber auch nicht.

Um den Überfluss müssen wir nicht wetteifern

Wir leben im Überfluss. Das gilt für Geld, das gilt für Lebensmittel, für Immobilien und für Luxusgüter. Daher müssen wir auch nicht besser sein als andere. Es wird immer genug für alle da sein. Stattdessen sollten wir dafür sorgen, dass wir jeden Tag besser sind als zuvor.

Denn je wertvoller wir sind, desto mehr vom Überfluss kommt zu uns.

Unser Potenzial

In uns steckt viel mehr als wir uns bewusst sind. Daher machen wir auch so wenig daraus.

Wer stellt sich schon jeden Abend die Frage: »Was habe ich heute gelernt?«

Holen uns dagegen die Fehler der Vergangenheit ein, entwickeln wir uns weiter. Denn die Erfahrung ist schmerzhaft und unangenehm. Das wollen wir nicht noch einmal erleben.

Dabei könnten wir von jedem einzelnen Tag so viel lernen, wie aus unseren schlimmsten Fehlern. Mit dem Unterschied, dass wir uns damit an 365 Tagen im Jahr weiterentwickeln und nicht nur wenn wir wieder mal »Pech« hatten.

In diesem Gedanken habe ich mit Freunde eine neue Veranstaltung ins Leben gerufen. Ich nenne sie »Entscheidend besser!«

Nur eine Sache

Mit »Entscheidend besser!« wollen wir Sie halbjährlich aufrütteln. Mitunter werden wir Ihnen nicht viel Neues erzählen. Aber wir geben Ihnen gute Gründe zum Handeln. Sie erleben sich selbst in den Übungen vor Ort und in den Arbeitsaufgaben, die wir Ihnen nach Hause mitgeben.

Natürlich können Sie danach weiter machen wie bisher. Aber Sie könnten auch eine Sache verändern. Und diese eine Sache macht Sie entscheidend besser als zuvor. Sie werden den Unterschied merken.

Entscheidend besser! ist eine Abendveranstaltung, die am 15. Juni 2011 das erste Mal im KongressCenter im Kurhaus in Bad Homburg stattfinden wird. Hier geht es zur Event-Website.

Eine positive Erfahrung

Idee Glühbirne »Mach doch mal eine eigene Entschei­dercoach-Show!« Das höre ich nicht selten, wenn ich einen meiner großen Vorträge halte.

Die Idee hat etwas für sich, vor dem eigenen Publikum zu sprechen. Denn es gibt nichts Besseres, als Menschen mitzureißen, ihnen die Augen zu öff­nen und sie in Bewegung zu setzen.

Allerdings ist das Management einer eigenen Veranstaltung kein Pappenstiel. Wir brauchen einen Raum, ein Publikum, Organisation, Unterstützung, Vertrieb, Technik und Marketing.

Das liebe Geld

Das kostet alles Geld. Daher müssen wir Eintritt verlangen, um am Ende nicht das eigene Publikum gekauft zu haben. Doch genau an dieser kleinen Aufgabe entscheidet sich fast alles. Denn was bei einem Seminar mit 12 Teilnehmern noch einfach ist, wächst bei den 100 Zuhörern eines Vortragsabends zur Herkulesaufgabe.

Wie organisiere ich den Verkauf von Eintrittskarten? Ein Onlineshop ist ja schnell aufgesetzt, aber wie regelt sich die Bezahlung? Was passiert, wenn jemand seine Tickets innerhalb der 14-tägigen Wider­rufsfrist zurückgibt? Was passiert, wenn die Veranstaltung z.B. wegen Krankheit abgesagt werden muss?

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