Entscheiden in riskanten Zeiten

Die Wirtschaftskrise setzt uns Entscheidern zu. Denn zum einen hat kaum jemand von uns mit einem so schnellen Konjunktureinbruch gerechnet, zum anderen wissen wir auch nicht, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln wird.

In so unsicheren Zeiten läuft mein Geschäft bestens. Denn viele wollen jetzt weitere Fehler vermeiden. Allerdings verfüge ich über keine Kristallkugel. Die Zukunft kennt keiner und die Prognosen kann man in der Pfeife rauchen, wie wir auch hier nachlesen können.

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Wenn man alles falsch macht

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Ich habe gerade mal versucht, möglichst viel falsch zu machen, bei dem Entscheidertest, den ich mit dem manager magazin seinerzeit zum Start meines Entscheider-Buchs entwickelt habe. 😛

Entscheidertipp – Hilfe für den Alltag

Ab heute 12:00 Uhr beginnt ein kleines Experiment von meiner Seite. Mittels eines zeitgesteuerten Twitter-Tweets (was ist das? Info hier) versende ich kleine Coachingnachrichten über den Tag. Unterhalb der Suchbox auf der rechten Seite sehen Sie immer die aktuellen Entscheidertipps.

Wenn es Ihnen gefällt, können Sie dem Tweet ja folgen 🙂 Auch als RSS.

War das alles falsch? Oder ist es jetzt falsch?

Rezessionen sind Zeiten der Wahrheit. Schonungslos legen sie die Schwächen der Unternehmen offen. Bei einigen kommen diese aus der Vergangenheit, bei anderen werden sie gerade selbst gemacht. Doch der sogenannte starke Staat macht es nicht besser.

In den Nachrichten hören wir immer wieder von Unternehmen, die derzeit Mitarbeiter entlassen. Sogar Paradepferde unserer Wirtschaft, wie etwa SAP trennen sich von Mitarbeitern. Eher selten wird dagegen über die Budgetkürzungen berichtet, mit denen die Lieferanten konfrontiert sind. Es muss ja auch niemand erfahren, wenn ein Großunternehmen sein Werbe -und PR-Budget eindampft und die Weiterbildung der Mitarbeiter auf Sparflamme stellt.

Nein, ich habe hier kein bestimmtes Unternehmen vor Augen. Aber da ich von vielen Unternehmern hautnah mitbekomme, was derzeit passiert, bin ich ganz gut informiert. 🙂

Bei einigen der beschlossenen Maßnahmen könnten wir schon ins Grübeln kommen. Weiterlesen

Der Alltagsentscheider: Ablenkungen

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Ablenkungen gehören zu den größten Verschwendern in unserem Alltag. Wer sie bezwingt, spart also viel Zeit und Geld ein. Ein Fall für den Alltagsentscheider.

Soweit ich zurückdenken kann, führte mein Vater immer sein Zeitmanagement-Buch nach der Hirt-Methode. Nach seiner eigenen Angabe hat es ihn erfolgreich gemacht. Und ich glaube ihm das, denn ansonsten hätte er es jetzt mit fast 74 Jahren bestimmt längst beiseite gelegt.

Erfolgreiches Zeitmanagement ist die Kunst, Ablenkungen aus dem Weg zu gehen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dazu müssten wir natürlich zunächst wissen, was dieses Wesentliche ist. Denn es kommt wie immer darauf an, was wir erreichen wollen.

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Alles Neue im Februar

Ob das wohl alles gut geht? Das war mein erster Gedanke, als ich gesehen habe, was alles am Entscheiderblog über dieses Wochenende geändert wird.

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Gute Entscheider: Erfolg zu den eigenen Bedingungen

Es ist immer besser, ein guter Entscheider zu sein als ein schlechter. Das ist jedem klar. Aber warum eigentlich?

„Herr Lietz, irgendwie weiß ich ja, warum Entscheidungen wichtig sind. Aber es ist, wie die Frage, warum Wasser nass ist. Griffig sagen kann ich es nicht. Was sagt denn der Spezialist dazu? Warum sollte man ein guter Entscheider sein?“

Die Frage könnte wirklich im Buch der oft gestellten Fragen (FAQ) des Lebens stehen. Ja, warum machen wir uns so viel Mühe, gute Entscheidungen zu treffen? Weiterlesen

Ein Test, den Sie garantiert nicht bestehen!

Bin ich ein guter Entscheider? Oder bin ich es nicht? Diese Frage stellen wir uns meistens nur, wenn etwas gründlich daneben gegangen ist. Glücklicherweise passiert das nicht so häufig. Allerdings bleibt die Frage dann auch unbeantwortet.

Aber angenommen, Sie wollten es wirklich wissen. Dann wird Ihnen ein Psychotest vermutlich keine guten Antworten geben können. Denn sobald wir einen solchen Test ablegen, wollen wir natürlich auch die maximale Anzahl der Punkte erreichen. Mit anderen Worten, vermutlich handeln wir in freier Wildbahn anders, als wir im Test angeben.

Muss ich denn wissen, wie gut ich entscheide?

Diese Frage müssen Sie mit sich selbst ausmachen. Ich habe gelegentlich Kunden, die kratzt es überhaupt nicht, dass ein anderer für meine Coaching-Stunde einen ganzen Tag arbeiten müsste. Für diese Clientel brauche ich einen stärkeren Hebel zur Motivation. Denn sonst hapert es gerne mal mit der Umsetzung.

Wie motiviert sich jemand, der schon alles hat? Indem er sich zum Beispiel selbst vor Augen führt, wie weit er von seinem Idealbild entfernt ist. Genau dazu dient der Warum-Test.

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Wie Sie zu den Gewinnern der Krise gehören

 

Unternehmer.de hat wieder einen Artikel von mir veröffentlicht. „Der Gewinner der Krise ist …“ beschäftigt sich mit dem besonders spannenden Thema, wie Sie und ich zu den Gewinnern der Krise gehören könnten.

Ein schlimmer Finger?

Pfui! Wie kann er nur! Das werden vielleicht einige Leser jetzt denken. Wie kann er denn in einer Zeit wie dieser, in der Tausende ihren Job verlieren und sich die Lebensverhältnisse auf dem ganzen Globus zum schlechteren verändern ans Gewinnen denken? 😯

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Das war doch keine Absicht …

Emma Müller, die erfolgsverwöhnte Marketingchefin stellt das Vermarktungs-Konzept für die neue Kosmetikserie des Unternehmens vor. Schöne Menschen präsentieren in schwarzweiß die Verpackungen. Alles sieht sehr ästhetisch aus. Vertriebschef Bernd Martin kommentiert launig: „Das erinnert mich doch gleich an eine Serie von Anti-Aids Spots aus den 90ern.“ Nach ein paar vereinzelten Lachern kommt die Führungsmannschaft wieder zum Thema. Aber die Marketingchefin hat plötzlich keinen Boden mehr bei den Beteiligten. Die negative Assoziation lässt sich nicht mehr vertreiben.  Mit der Geschäftsführung im Rücken hätte das eigentlich eine Routinebesprechung für die routinierte Marketingverantwortliche sein sollen.

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