Sein oder nichts sein? Das ist die Frage für Schaeffler

Als im Sommer vergangenen Jahres die Bombe platzte, schien es der Coup des Jahrhunderts zu sein. Die Schaeffler-Gruppe – David – kauft den Goliath Conti. Schnell waren die Parallelen gezogen zu einem anderen kleinen Familienunternehmen, dass die ganz großen Trümpfe einer Übernahme bei VW spielt: PORSCHE unter seinem genialen Chef Wendelin Wiedeking.

Was war der Unterschied?

Aber Maria-Elisabeth Schaeffler und ihr Sohn Georg sind nicht die Porsche Familie und Jürgen Geißinger ist vermutlich auch kein geeigneter Vergleich für den PORSCHE Macher.

Trotzdem darf die Frage gestattet sein, was die beiden Übernahmen unterscheidet. Weiterlesen

Wie Sie zu den Gewinnern der Krise gehören

 

Unternehmer.de hat wieder einen Artikel von mir veröffentlicht. „Der Gewinner der Krise ist …“ beschäftigt sich mit dem besonders spannenden Thema, wie Sie und ich zu den Gewinnern der Krise gehören könnten.

Ein schlimmer Finger?

Pfui! Wie kann er nur! Das werden vielleicht einige Leser jetzt denken. Wie kann er denn in einer Zeit wie dieser, in der Tausende ihren Job verlieren und sich die Lebensverhältnisse auf dem ganzen Globus zum schlechteren verändern ans Gewinnen denken? 😯

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So nutzen Sie die Krise richtig!

Gute Nachrichten sind Mangelware. Geht es Ihnen in letzter Zeit auch so?

Seit Monaten schreien unsere Hauptmedien es immer wieder heraus: Es geht uns schlecht und es soll uns auch zukünftig nicht gut gehen.

Gestern beispielsweise kündigte das heute journal (ZDF) die Konjunkturprognose der EU für 2009 mit den Worten an „… wir sollen die Wirtschaftskrise nicht schlechter reden als sie ist, so lauten die Appelle, aber wir müssen die Zahlen der Wissenschaft so berichten …“.

Die meisten „News“ sind keine Nachrichten

Gute Nachrichten, wie etwa die Heldentat eines amerikanischen Piloten verschwinden schnell wieder aus dem Blickfeld. Wir dagegen werden geradezu bombardiert mit schlechten „Nachrichten“. Dabei sind es doch gar keine. Denn ist es wirklich etwas Neues, wenn die EU eine schlechte Prognose für das laufende Jahr abgibt?

Manche Entscheider mögen es ja nicht zugeben, aber ein Großteil unserer Entscheidungen wird durch unser Unterbewusstsein gesteuert. Die Bilder, die wir „sehen“, das was wir „hören“ ist die Realität, auch wenn wir uns intellektuell davon distanzieren mögen.

Negatives Mentaltraining

Die Elite des Sports macht sich diesen Umstand zu nutze. Beim Mentaltraining werden dem Unterbewusstsein Bilder zugeführt, die es nur in der Vorstellung des Sportlers gibt, doch bei Weltmeisterschaften oder bei Olympia werden sie dann Realität.

Die immer wieder gleichen „Nachrichten“ aus den Medien sorgen für ein negatives Mental-Training. Manch einer fühlt sich daher latent depressiv. Selbst beruflich und unternehmerisch erfolgreiche Menschen können sich dem nicht mehr entziehen, wie ich vermehrt aus den Gesprächen der letzten Zeit mitnehme.

Was können wir dagegen tun?

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Versenkt! Aber kein Treffer!

In „Wir retten keinen Musterknaben“ habe ich darüber geschrieben, dass eine kaum fassbare Summe an Geld ausgegeben wird, eine Wirtschaft zu retten, die unsere Welt mittelfristig in den Klimakollaps treibt.

Den einen oder anderen mag das empören. Doch sind wir als Privatentscheider wirklich besser? Wieviel Menschen rennen einem Menschen nach, der ihre Liebe gar nicht wert ist? Wie viele Führungskräfte halten an einem Job fest, der sie krank macht? Wie viele Unternehmer geben ihr letztes Hemd, um ein Unternehmen zu retten, das noch nicht mal eine mittelfristige Überlebenschance hat?

Wir halten gerne an dem Bekannten fest, egal wie schlecht es ist. Dabei können wir die Energie, die in solchen Situationen steckt nutzen, um endlich reinen Tisch zu machen.

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Wer mehr will, sagt „hier!“

© Philip Date - Fotolia.com

Die Zeit rennt mal wieder ohne Unterlass davon. Nur noch ein Monat, bis mein Seminar bei Management Circle stattfinden wird. Warum mir das noch einen Beitrag wert ist, nachdem ich ja schon einmal darüber geschrieben habe?

Nun, ich habe in den letzten Wochen intensiv an den Inhalten gearbeitet, meine Deadline für die Abgabe der Unterlagen für die Seminarteilnehmer war Montag.

Noch geheim!

Da war die letzte Woche noch einmal eine harte Zeit. Denn in dem Seminar sind teilweise Inhalte, die erst in meinem zweiten Buch im kommenden Frühjahr das Licht einer breiten Öffentlichkeit sehen werden. Auch Sie, meine werten Leser würden überrascht sein. 🙂

Mein Beitrag für die Entscheider-Praxis

Wenn Sie jetzt glauben, hier ginge es um Entscheidungsmethoden und all den ganzen Ballast, der den Weg in die Praxis nicht schafft, dann haben Sie sich geschnitten.

Denn mein Ansatz besteht ja darin, dass Sie sich nicht den linken Arm verdrehen müssen, während Sie auf dem rechten Bein balanzieren. Nein! Jeder von uns kann ja bereits entscheiden, aber wir müssen hin und wieder die Reihenfolge verändern, wie wir das machen.

Die richtige Zielgruppe

Bei einem Management Circle Seminar ist jedem klar, dass die Zielgruppe Führungskräfte und Manager sind. Daher gehen wir im Seminar auch über das Eingemachte hinaus. Ein kleiner Ausschnitt:

  • Wass erfolgreiche Entscheidungen ausmacht
  • Strategien, mit denen Wir garantiert allen Entscheidungsfallen aus dem Weg gehen
  • Sie Sandwich-Strategie: Wie Sie sich die Unterstützung nach oben und unten sichern
  • So identifizieren Sie erfolgreich Widerstände bereits vor Ihrer Entscheidung
  • So kommunizieren Sie klipp und klar unterschiedliche Entscheidungen
  • Wie Sie Fallstricke, Hindernisse und Hürden des Delegierens erkennen und umgehen
  • Mit dem Entscheidungskompass werden Sie künftig noch souveräner Entscheidungen treffen

Hier der Seminarflyer

Ich sage „hier!“ Wie komm‘ ich zum Seminar?

Sie merken, ich bin selbst ganz begeistert! Vielleicht wollen Sie ja auch kommen? Dann müssen Sie sich nur bei Management Circle bei einem der drei Termine anmelden. Ich jedenfalls freue mich darauf, Leser dieses Entscheiderblogs auch mal persönlich kennen zu lernen. 🙂

Ach so! Das war natürlich Eigenwerbung! Neutrale Beiträge gibt es dann morgen wieder. 😎

Nicht jedes Risiko ist es wert

„Mit Opportunitätskosten schläft es sich leichter als mit Verlusten“

Dr. Josef Ackermann auf dem BJU Unternehmertag am 28.02.2008 in Frankfurt. Als Fazit, warum die Deutsche Bank nicht mit in den Strudel der Wertberichtigungen in der vergangenen Finanzkrise gezogen wurde.

Ein Gespräch unter VIPs

© Klementiev - FOTOLIA 

Neulich in der VIP-Lounge am Flughafen.

Finnischer VIP: Hallo, Sie habe ich ja lange nicht mehr getroffen!

Chinesischer VIP: Das ist ja eine Überraschung! Wie geht es Ihnen?

Finnischer VIP: Ich würde gerne sagen, alles läuft wie geschmiert, aber die Sache in Westeuropa ist ein echtes Ärgernis.

Chinesischer VIP: Ja, ich komme gerade aus der Region. Wir schauen uns gerade verschiedene Standorte für unsere zukünftige europäische Zentrale an.

Finnischer VIP: Und wozu tendieren Sie?

Chinesischer VIP: Ach, wir sehen das ganz leidenschaftslos. Wichtig sind uns politische Stabilität und politische Zuverlässigkeit. Kapitalverkehrsbeschränkungen darf es natürlich nicht geben und das Transportwesen muss auch passen.

Finnischer VIP: Warum kommen Sie dann nicht nach Finnland?

Chinesischer VIP: Ja, bei Ihnen ist all das gegeben und hinzu kommt noch ein Bildungswesen, das ich für ein europäisches Land bewundernswert halte. Ihre Mitarbeiter sind wirklich gut ausgebildet.

Aber was ich Sie noch fragen wollte, müssen Sie jetzt tatsächlich die gewährten Subventionen zurück zahlen?

Finnischer VIP: Na ja, das glaube ich eigentlich nicht. Sollte es so sein, wird das alles eine riesengroße Fehlentscheidung sein. Das würde ich gerne vermeiden.

Chinesischer VIP: Eine Fehlentscheidung? Die 47 Millionen Euro werden Sie doch vermutlich über die nächsten 3 Jahre in Rumänien wieder einsparen können, oder?

Finnischer VIP: Ja, aber das meine ich nicht. Schauen Sie sich doch einmal an, was in dem Land gerade vor sich geht. Sie haben zwar politische Stabilität, auch wenn das Parteiensystem  derzeit auf der linken Seite zersplittert, aber Sie haben keine Zuverlässigkeit. Wo kommen wir denn dahin, dass unser Engagement jahrelang in Ordnung ist und keiner über die Subventionskriterien spricht. Aber in dem Moment, in dem wir eine unternehmerische Entscheidung treffen, haben wir das Land betrogen. Ich denke, ein Betrug setzt voraus, dass wir etwas verheimlicht haben. Aber wir spielen die ganze Zeit mit offenen Karten.

Die Fehlentscheidung war es, überhaupt dort ein Werk zu bauen. Wenn die Politik einem solche Klötze vor die Beine wirft, dann ist das vom Prinzip her, als gäbe es Kapitalverkehrsbeschränkungen.

Chinesischer VIP: Und die Mitarbeiter mucken auch auf, wie ich gehört habe?

Finnischer VIP: Damit hatten wir gerechnet und das ist auch absolut nachvollziehbar. Sie müssen ja eine gewisse Gegenmacht aufbauen, um bessere Konditionen für sich herauszuhandeln. Der politische Aufruf dagegen, unsere Produkte zu boykottieren gehört in eine andere Welt.

Chinesischer VIP: Ich glaube, wir sollten unseren Standort lieber nicht dort aufbauen. Die kaufen unsere Produkte, egal ob wir unseren Sitz dort haben oder nicht. Sollten wir aber irgendwann umziehen wollen, dann würden wir vielleicht auch so an den Pranger gestellt. Das ist ja ein enormes Risiko!

Finnischer VIP: Jetzt verstehen Sie, warum es eine Fehlentscheidung für uns war, in dem Land zu investieren! Dazu wird es auf der Hauptversammlung bestimmt einige sehr unangenehme Fragen geben!

Den Fleck aus der weissen Weste geschnitten?

© Ludovic Lan - FOTOLIAGestern gab Daimler-Chrysler bekannt, dass es aus ist mit dem Partner Chrysler. Die Eheleute lassen sich scheiden und die reiche schwäbische Dame ändert daher auch schnell wieder ihren Namen in Daimler AG.

Das Ende verkündet ausgerechnet ein Manager, der ohne Chrysler wahrscheinlich nie an die Spitze des stuttgarter Konzerns gekommen wäre. Zetsche, der Sanierer sagt good bye zu seinem Meisterstück. Vor 9 Jahren war der amerikanische Autobauer den Schwaben noch 36 Millarden US Dollar wert, heute zahlt die Investmentfirma Cerberus schlappe 5,5 Milliarden Euro – ein Schnäppchen?

Zunächst ist natürlich nicht einzusehen, warum Cerberus mit dem Unternehmen mehr Erfolg haben sollte als Daimler. Chryslers Misere beruht im Wesentlichen auf einer verfehlten Modellpolitik. Zudem passen die Spritfresser heute selbst in den USA nicht mehr ins Bild. Nun ist die Modellpolitik eines Autobauers nicht eine Frage von ein oder zwei Jahren. Autos werden über einen langen Zeitraum geplant und auf den Weg gebracht. Daher ist das heutige Management von Chrysler nicht verantwortlich. Das zeigt sich auch daran, dass Cerberus den US-Chef Tom LaSorda im Amt lassen möchte.

Die Entscheidung zum Verkauf der amerikanischen Tochter wird von der Börse gefeiert. Als Börsianer möchte man lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Insbesondere fürchtete man die Pensionsverpflichtungen der Amerikaner gegenüber ihren Mitarbeitern in Höhe von 18 Milliarden US Dollar. Diese schwebten seit dem Chrysler-Sturzflug über dem Konzern wie ein Damokles-Schwert.

Die Risiken sind raus, also kaufen alle wieder Daimler-Aktien. Trotzdem muss die Entscheidung aus Unternehmenssicht nicht richtig gewesen sein. Denn warum sollte ein erfahrener Autobauer ein Unternehmen wie Chrysler nicht sanieren und danach zu einem günstigeren Kurs verkaufen können?

Ganz einfach, weil es Jahre dauert, die Modellpalette umzustellen und niemand weiß, ob man dann den Geschmack der Amerikaner treffen wird.

Gleichzeitig steht das große Konsumfest der Amerikaner vor dem Ende. Durch einen Boom auf den Immobilienmarkt haben viele Amerikaner auf dem Papier viel Geld gewonnen. Bei historisch niedrigen Hypothekenzinsen haben sie diesen Mehrwert beliehen und sich dafür neue Autos gekauft. Inzwischen gehen die Immobilienpreise zurück und die Zinsen nehmen wieder zu. Daher muss der Durchschnittsamerikaner den Gürtel enger schnallen. Daimler müsste also auf Jahre hinaus die amerikanische Tochter alimentieren mit ungewissem Ausgang. 🙁

Aufgrund der Verantwortung, die Dieter Zetsche für die Chrysler-Problematik möglicherweise trägt, hätte man auf die Idee kommen können, da schneidet jemand einen großen Fleck aus seiner weißen Weste. Sieht man allerdings die wirtschaftlichen Vorgaben, muss die Verkaufsentscheidung als richtig bewertet werden.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass der Daimler-Chef lieber saniert als verkauft hätte, sich aber den wirtschaftlichen Notwendigkeiten beugen musste. Als Manager ist er den Kapitaleignern gegenüber verantwortlich. Vielleicht hätte er als Unternehmer den riskanteren, aber befriedigenderen Weg gewählt. 🙂

Und Cerberus? Der Höllenhund wird bei Chrysler durch die verschiedenen Etagen und Fabriken wandeln und ohne politische Rücksichtnahmen dem Unternehmen die Profitabilität einprügeln. Denn ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert. 😐 Mit anderen Worten, die Beteiligungsgesellschaft hat bessere Chancen die Sanierung voranzutreiben, weil sie auf nichts Rücksicht nehmen muss.

Mehr dazu in:

FAZ-Net: Der Mercedes-Stern steht wieder im Mittelpunkt
FAZ-Net: Ein Höllenhund vor den Toren
Manager-Magazin: Chrysler-Verkauf – Problem Pensionskasse erledigt

Die Vielzahl der Möglichkeiten

© boldman - FOTOLIA

Meine treuen Leser wissen, dass ich immer wieder darüber schreibe, wie wichtig es ist, dass wir als Entscheider eine unternehmerische Vision haben. Meiner Ansicht nach ist es heute der Regelfall, dass diese Vision noch entwickelt werden muss. Man fragt sich allerdings, woran mag es denn liegen, dass so wenige Menschen ein klares Zukunftsbild haben?

Die Süddeutsche Zeitung ist dieser Frage in Ihrer Online-Community „jetzt.de“ nachgegangen und fördert Interessantes zutage. Danach ist es die große Anzahl der uns gebotenen Möglichkeiten, die uns den Blick für die Zukunft verstellt. In einer normalen Entscheidungssituation hätte ich dann von der Angebotsfalle gesprochen. Für das Fehlen eines langfristigen Zielbilds hätte ich diesen Aspekt bisher nicht verantwortlich gemacht. Allerdings bezieht sich diese Aussage auf Studenten, also eine Zielgruppe, die über weniger Lebenserfahrung verfügt als meine Coachees. Daher lassen sich dort die Effekte unverfälscht beobachten.

„Die Gespräche, die wir hier erleben sind schon fast skurril“, sagt Holger Habenicht. Er leitet in Hannover bei der Agentur für Arbeit das Team akademische Berufe und erlebt in den Beratungsgesprächen Menschen an der Schwelle. An der Schwelle von der Schule zum Studium und an der Schwelle von der Ausbildung zum Beruf.

Dabei fragt Habenicht seine Klienten: „Wohin soll ich Sie vermitteln?“ Und die Antwort lautet oft: „Weiß ich nicht.“ Viele verstehen ihre Ausbildung mehr als das Wahren denn als das Wahrnehmen von Möglichkeiten.

Demnach fehlt es den jungen Leuten an einem Selbstbild und in der Folge an der Sicherheit, zu erkennen, was das Richtige für sie ist.

Meine Erfahrung sieht ähnlich aus. Viele Menschen sind sich ihrer eigenen beruflichen Mission nicht bewusst, also was ihre Aufgabe im Markt ist. Selbst wenn sie das wissen, fehlt es ein Stück weit an der Vorstellungskraft, wie eine potentielle Zukunft aussieht.

Das ist eigentlich nicht weiter dramatisch. Denn keiner von uns kann wissen, wie genau seine Zukunft in zehn Jahren aussieht. Leider wollen die meisten dann aber ein so genaues Bild davon entwerfen, als wollten Sie es in Stein meißeln. Dafür gibt es einen einfacheren Weg, über den ich bereits mehrfach geschrieben habe.

Wie sieht Ihre eigene unternehmerische Vision aus?

Entscheidungscoaching auf dem Papier

© matttilda - FOTOLIAAls Entscheider müssen wir in der Lage sein, unter Umständen schnell und unabhängig zu handeln.

So praktisch es sein mag, den Hörer abzunehmen und mit dem Entscheidungserfolg Coach alles zu lösen, so nötig ist es auch, im Alltag allein zurecht zu kommen.

Der wichtigste Tipp an dieser Stelle: Entscheidungen fallen immer schriftlich. Die meisten Menschen würden um 80% bessere Entscheidungen treffen, wenn Sie ihre Entscheidungen schriftlich durchdenken würden.

Hier ein zehn Punkte Plan für Ihre guten Entscheidungen:

  1. Die Entscheidungs-Situation
    Was ist das Ziel Ihrer Entscheidung?
    Was ist der Entscheidungsauslöser (Chance/Problem)? – ist die Entscheidung notwendig?
    Inspirierende Frage: Wie schaffe ich dass…/Wie erreiche ich, dass…
  2. Entscheidungskriterien ermitteln und gewichten
  3. Alternativen entwickeln, die Ihre Anforderungen (gew. Entscheidungskriterien) erfüllen können
  4. Grober Umsetzungsplan für jede Alternativen entwickeln und potentiell von der Entscheidung Betroffene ermitteln
  5. Gemeinsame Interessen mit den Betroffenen herausarbeiten und Gesprächs-Strategie festlegen
  6. Gespräche mit potentiell Betroffenen führen und Unterstützung sichern
  7. Entscheidung treffen
  8. Umsetzungsplan verfeinern und mit der Umsetzung beginnen
  9. Erfolgskontrolle Ihrer Entscheidung nach 1 Monat, nach 3 Monaten, nach 6 Monaten bzw. nach einem Jahr
  10. Was haben Sie aus dieser Entscheidung und ihren Konsequenzen gelernt?

Wie Sie sehen können, arbeite ich mit diesem Zehn Punkte Plan auf einer Metaebene. Ich treffe keine Aussage, welche konkrete Entscheidungsmethodik Sie anwenden sollen. Ich will an dieser Stelle nur von einer Pro-und-Contra- oder Vorteil-Nachteil-Methode abraten. Da diese selten zu guten Entscheidungen führt. 🙂