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Schach dem Entscheider!

Fotolia_466112_S_Schach_am_Zug Mein Vater brachte mir das Schachspielen mit 4 Jahren bei. Überflüssig zu sagen, dass ich damals jede einzelne Partie verlor. Das machte zwar keinen Spaß, aber ich habe natürlich auch jedes Mal etwas dazu gelernt.

Trotzdem wollte ich immer wieder spielen. Was trieb mich zu diesem Masochismus?

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So haben Sie genügend Zeit für Entscheidungen

Alarm

“Ich brauche mehr Zeit. So kann ich diese Entscheidung nicht treffen”.

Dieser Satz könnte von vielen Menschen stammen. Zeit scheint immer knapp zu sein.

Vor ein paar Tagen habe ich noch darüber geschrieben, wie der PC unsere Arbeit revolutioniert hat. Allerdings hat er auch unsere Kommunikation beschleunigt. Und das heißt auch, die Anforderungen an unsere Reaktionsgeschwindigkeit sind gestiegen.

Somit haben wir oftmals wenig Zeit, um eine gute Entscheidung zu treffen. Wenn es schon schnell gehen soll, dann sollten wir allerdings auch unsere kostbare Ressource richtig einsetzen.

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Die Antwortmaschine

Imindmap Die Welt dreht sich ständig weiter. Während wir an unserer Karriere arbeiten, unseren Körper in Schuss halten und unsere sozialen Beziehungen vertiefen, kommen Fragen und Chancen auf uns zu, mit denen wir gar nicht gerechnet haben.

Angenommen, wie aus dem Nichts taucht ein potentieller Kunde auf und möchte Ihnen gerne einen Auftrag geben. Aufträge haben wir alle gern. Denn zum einen beschäftigt uns das und zum anderen bringt es passenderweise Geld in die Kasse.

Also sagen wir “ja” zu dem Kunden, solange wir Kapazitäten frei haben und wenn nicht, lassen wir ihn eine Nummer für die Warteschlange ziehen?

(K)Eine leichte Frage

Moment! Werden Sie jetzt vielleicht denken. Das hängt doch davon ab, ob wir den Auftrag ausführen können und natürlich ob wir das überhaupt wollen.

Letzteres will der Dagobert Duck in uns nicht gehört haben. Aber wir leben nicht in Entenhausen und wer jeden Auftrag annimmt, wird früher oder später seine Arbeitsfreude auf dem Sisyphos-Friedhof begraben müssen.

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So bringen Niederlagen wirklich etwas

© Galina Barskaya - Fotolia.com
Wer hat hier die Verantwortung?

Jeder von uns kassiert hin und wieder eine Niederlage. Manche gestehen sich das ein, andere nicht. Wer scheitert hat allerdings die Chance es beim nächsten Mal besser zu machen. Allerdings wird diese Chance häufig leichtfertig vertan.

“Ich hatte mit meinem Unternehmen keine Chance! Die Umstände waren gegen mich und vor allen Dingen haben meine Mitarbeiter einen Bockmist nach dem anderen verzapft.” So der Unternehmer Gerd Mann* nachdem er gescheitert ist.

Verantwortungslos?

Wir leben in einer vielschichtigen Welt. Wenige Dinge lassen sich nur auf eine Ursache zurückführen. Wenn wir es also brauchen, können wir die Verantwortung für ein Ergebnis immer außerhalb finden.

Das klingt dann meist so: “Natürlich trage ich für die Misere eine Mitschuld. Ich habe mich ja schließlich geradezu fahrlässig von meinen Mitarbeitern täuschen lassen.”

Das klingt doch eigentlich so, als ob Mann zumindest einen Teil der Verantwortung übernimmt. Aber der Ex-Unternehmer ist natürlich nicht auf den Kopf gefallen. Damit die Selbsttäuschung funktioniert, übernimmt er nobel, wie er ist eine Teilschuld. Seine Verantwortung sei es, dass er sich habe täuschen lassen.

Entschuldigungen helfen uns nicht weiter

Was ist denn das für eine Verantwortung? Er hat also das Beste in den Menschen vermutet und die so geehrten Mitarbeiter haben sein Vertrauen missbraucht? Die Welt ist wirklich schlecht. 😯

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So sichern Sie sich Gestaltungsspielräume für die Zukunft

© Tracy Martinez - Fotolia.com “Verdammt! Ich kann nichts mehr daran ändern! Morgen darf ich Insolvenz anmelden.” So oder so ähnlich erleben viele Entscheider einen besonders traurigen Moment.

Wenn wir keine Wahl mehr haben, sind wir auch keine Entscheider mehr. Wir sind dann nur noch Akteur auf einem vorgezeichnetem Weg. Die alten Germanen glaubten daran, dass die Nornen in Nürnberg ihren Schicksalsfaden spinnen und das Schicksal daher unausweichlich sei.

Heute sitzt dort die Bundesagentur für Arbeit und bestimmt das Schicksal Millionen Arbeitsloser. Es scheint also etwas dran zu sein mit den Schicksalsgöttinnen.

Der Raum in dem gespielt wird

Aber zurück zum Thema. Was öffnet uns denn Gestaltungsspielräume? Geld mag uns als erstes in den Sinn kommen. Da jeder Geld haben will, können wir es einsetzen, um neue Handlungsoptionen zu bekommen.

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Das macht Entscheider erfolgreich

© Irochka - Fotolia.com

Jeder Mensch ist darauf aus, Erfolg zu haben. Allerdings ist Erfolg für jeden etwas anderes. Ich habe vor einiger Zeit einmal gelesen: “Erfolg ist all das Gute, das aus unseren Handlungen erfolgt.”

Ohne entschlossenes Handeln – kein Erfolg

Ohne unser Handeln gibt es also keinen Erfolg, egal ob sich dieser in Karriere, Familie, Spiritualität, Prominenz oder anderem äußert.

Ohne Entscheidung – kein Erfolg

Der regelmäßige Leser dieses Blogs kennt es: “Entscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln”. Ohne Entscheidungen handeln wir nicht. Weiterlesen

Gewissensentscheidung

Ein Leser meines aktuellen Buches “Die Entscheider-Bibel” schreibt mir: “… Eine Frage blieb mir jedoch bei der Lektüre noch offen: Ich höre häufig von Gewissensentscheidungen. Darüber habe ich jetzt nichts gelesen – oder habe ich da etwas überlesen?”

Fotolia_10285498_S_Maßstab Gewissensentscheidungen führen uns in der Regel in ein Dilemma. Vielleicht sind Sie ihrem persönlichen Traum, an dessen Verwirklichung Sie schon viele Jahre arbeiten sehr nahe gekommen. Denn Ihr Chef ist in einen Bestechungsskandal verwirklicht. Der Mehrheitsgesellschafter hat Sie wissen lassen, dass Sie die logische Nachfolge sind. Durch Zufall finden Sie einen Beweis, dass Ihr Chef weder von der Bestechung wissen konnte, geschweige denn daran beteiligt war.

Auf der einen Seite ist das DIE Chance. Sie müssen lediglich warten und den Beweis erst dann “finden”, wenn Sie bereits den Platz Ihres Chefs eingenommen haben. Er würde Ihnen sogar dankbar sein, dass Sie seinen Namen reinwaschen. Gleichzeitig hätten Sie die Traumposition, auf die Sie seit Jahren scharf sind. Weiterlesen

Die Vergangenheit ist ein schlechter Lehrer

 

lonely wolfWie werden Sie ein besserer Entscheider?

“Ich lerne aus meinen Entscheidungen” Das würden vermutlich die Meisten sagen. Das klingt vernünftig. Denn im am Ende sind wir ja alle schlauer. Was einst Zukunft war und im Nebel lag, ist jetzt für alle offen zu sehen.

Wirklich?

In der Gegenwart sind wir mit zahlreichen Ereignissen konfrontiert. Wer kann da schon sagen, das ist auf die Entscheidung X zurückzuführen? Selbst wenn wir spezifisch danach schauen, ist es bestenfalls schwierig. Wir könnten zum Beispiel im Rahmen einer Entscheidung planen: In einem halben Jahr sehen wir nach, wie sich unsere Marketing-Maßnahme ausgewirkt hat.

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Mein Autorenexemplar: Die Entscheider-Bibel

Die Entscheider-Bibel Im Leben eines Autoren gibt es so einige Highlights. Unübertroffen ist jedoch der Moment, wenn man das eigene Werk erstmals in den Händen halten kann. 🙂

Offiziell erscheint die Entscheider-Bibel erst am 5. März. Aber ich habe mein Vorabexemplar bereits heute mit der Post bekommen. Der Verlag hat keine Kosten und Mühen gescheut und dem Cover eine Goldfolie spendiert, sowie ein sog. Kapitelbändchen in rot.

Mein Lektor Martin Janik wird nicht müde zu betonen, dass ich ein ausgesprochen hochwertiges Buch mit einem großen Lesernutzen geschaffen habe. Da wollte sich der Verlag dann wohl auch nicht lumpen lassen. 🙂

Die Entscheider-Bibel  Rückseite Mich jedenfalls freut es. Man möchte das Buch direkt in die Hand nehmen. Es hat eine geradezu magische Anziehungskraft. Ein Hoch auf den Carl Hanser Verlag! Als Autor kann ich nur mein Bestes geben, dass der Inhalt überzeugt, aber das Cover schafft im Buchladen oft erst das Interesse.

Na? Wollen Sie nicht auch so ein schönes Buch in den Händen halten? 🙂

Weitere Beiträge zur Entscheider-Bibel:

Ein kleiner Appetizer für das Frühjahr!

Der Weg, das Ziel und der Sinn

ink176820600607.pngEntscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln, daher brauchen wir Ziele. Sonst können wir keine sinnvollen Entscheidungen treffen. Viele Menschen sehen das anders, insbesondere bei langfristigen Zielen.

„Nein! ich will mich nicht festlegen! Da könnten mir ja die besten Chancen durch die Lappen gehen“. So Frank Reichel*, ein Unternehmer, auf die Frage, ob er denn wüsste, wo er in zehn Jahren stehen will.

Ziele sind Mist

Also: Ziele sind Mist, weil Sie den Blick für Chancen verstellen. So hatte ich das bisher gar nicht betrachtet… 😉 Weiterlesen