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Der ultimative Preis

image Als ich den Betrag „Die Logik des Erfolgs“ schrieb, wurde mir selbst klar, wie viel uns unser kleines schnuckeliges Mittel­klas­se­da­sein kostet.

Jeder hat dabei natürlich einen anderen Aus­gangspunkt.

Wenn unser Selbstvertrauen gerade am Boden liegt, kostet uns das mehr, als wenn wir noch keine klare Vorstellung von unserer Zukunft haben.

Fehlende Klarheit in der einen oder anderen Ent­schei­dungs­situation ist zwar nicht schön, solange wir aber wissen, was wir langfristig erreichen wollen, lässt sich das ausgleichen.

Schaffen wir es nicht, unsere Gestaltungsmacht in Lösungen umzusetzen, hilft es uns wenig, dass wir eigentlich wissen, was wir wollen. Denn wir bekommen es nicht.

Engpässe sind unvermeidlich

Alles hängt zusammen und baut aufeinander auf. So kann es leicht passieren, dass wir den einen oder anderen Engpass entwickeln und uns nicht darüber im Klaren sind.

Wir leben dann unter unseren Möglichkeiten und wissen nicht so recht warum.

Wir können allerdings eine Vorstellung davon bekommen, wenn wir genauer hinschauen.
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Die Logik des Erfolgs

Wegweiser Erfolg Der Mensch ist das einzige Wesen auf diesem Planeten, das sich seine Lebensumstände nach seinen eigenen Ideen formt. Einige machen das ausgesprochen gut, andere dagegen sind Teil der Idee eines anderen.

Der gesellschaftliche und technische Fort­schritt bringt es mit sich, dass wir fast unabhängig von unserer Geburt alles erreichen können.

Selbstvertrauen

Dieses “Alles” bestimmen wir durch unserer Vertrauen in uns selbst. Wie vieles andere auch, lernen wir das schon in unserer Kindheit. Da unser Selbst die wichtigste Ressource ist, mit der wir arbeiten, bestimmt unser Vertrauen darin, das Maximum, was wir erreichen können.

Es ist wie mit einem Auto. Trauen wir ihm nicht zu, dass es schneller als 80 Km pro Stunde sicher fahren kann, werden wir auch auf der Autobahn selten schneller sein. Auch wenn der Hersteller es für 180 Stundenkilometer ausgelegt hat.

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Erfolgreiche setzen sich nie zur Ruhe

image “Meine Vision ist es, dass ich mich in 5 Jahren zur Ruhe setzen kann und nie mehr arbeiten muss”, so der Schweizer Unternehmer Frank Meyer.

Leider läuft es bei ihm nicht ganz so, als dass er darauf hoffen könnte, seine Vision tatsächlich umzusetzen. Das muss uns nicht wundern.

Denn was hat Meyer tatsächlich gesagt? Er will nie wieder arbeiten!

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Unser einzigartiger Auftrag

image Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Menschen und ihren Entscheidungen. Ich habe dabei kleine und große Menschen, dicke und dünne, extrovertierte und introvertierte Menschen kennengelernt. Menschen mit großem Ego und manche mit fast keinem.

Ein Sache war aber immer hervorstechend.

Einige sahen sich selbst als etwas Besonderes an. Sie trauten sich zu, ein besseres Leben zu haben und wussten nur noch nicht, wie dieses bessere Leben aussah.

Alles was sie anfingen wurde ein Erfolg. Sie fühlten sich davon zwar selten erfüllt, aber zumindest mussten sie sich um Geld keine Sorgen machen.

Viele andere aber waren mutlos, glaubten nicht an sich selbst und steckten irgendwie im Leben fest. Die persönlichen Pleiten wiederholten sich ständig und verschütteten damit das eigene Selbstwertgefühl immer tiefer.

So überzeugen wir jeden

Ganz egal, ob wir nun die eigene Vision umsetzen wollen oder an der Kopie eines Wohlstands im Mittelstand arbeiten. Wir brauchen Selbstvertrauen, um Erfolg zu haben.

Wir können niemandem etwas geben, was wir nicht haben. Daher können wir auch niemanden von uns selbst überzeugen,  wenn wir von uns selbst nicht überzeugt sind.

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Entscheider haben nichts zu bereuen

image Hin und wieder bereuen wir eine Entscheidung. Sei es, dass wir die Zukunft nicht richtig eingeschätzt haben oder eine viel bessere Chance übersehen haben.

Wie sollen wir damit umgehen? Ich könnte es mir jetzt leicht machen. Wer genau weiß, wo er in zehn Jahren stehen will, wird solche Reue nicht kennen.

Die Mehrheit der Menschheit weiß das allerdings nicht. Daher findet die Reue reiche Beute.

Reue ist sinnlos

Reue ist vermutlich nicht die richtige Einstellung zu den eigenen Entscheidungen.

Katholiken mögen das bestreiten, doch im Grunde tun wir uns nur selbst leid, weil wir das Falsche gemacht haben. Tragen andere einen Schaden davon, hilft ihnen unsere Reue auch nichts.

Wiedergutmachung

Wir können allerdings versuchen, es wieder gut zu machen. Auch das ist meistens Quatsch. Denn wir steigen niemals in den selben Fluss.

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Ihr Plan

image “Pläne sind sinnlos, weil sie morgen schon überholt sind.” Diesen Satz höre ich oft und der zweite Teil stimmt. Ich halte Pläne trotzdem für sinnvoll.

Denn ohne Plan können wir nicht gestalten. Wir müssen dann immer auf geeignete Chancen warten, die selten so kommen, wie wir das gerne hätte.

Damit wir uns selbst in Bewegung setzen und etwas tun, braucht es drei Zutaten. Wir müssen unser Ziel kennen. Was wollen wir? Zudem brauchen wir zumindest einen guten Grund. Warum wollen wir das? Die letzte Zutat schließlich ist der Plan. Wie wollen wir das erreichen?

Mangelnde Erfahrung

Pläne sind oft deshalb so schnell überholt, weil es uns an Vorstellungskraft mangelt, unsere Umgebung einzuschätzen. Wie werden Mitarbeiter, Kunden, Wettbewerber agieren? Welche Reserven sollte ich in der Hinterhand behalten?

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In jeder Hinsicht zufrieden

image Entscheidungen geben unserem Handeln eine Richtung. Mit unseren Entscheidungen setzen wir die Ursachen für alles.

Denken wir das konsequent weiter, führt uns das zu einer Wahrheit, die wir vielleicht gar nicht wissen wollen.

Sind wir mit zufrieden können wir uns zurücklehnen. Sind wir es nicht, sollten wir zukünftig bessere Entscheidungen treffen.

Das tut weh

“Klar, der Mann ist Entscheidercoach, der muss den Finger in die Wunde legen, um seine Leistungen zu verkaufen.” Mag sein. Wenn ich keine Öffentlichkeitsarbeit für meine Arbeit machen würde, gäbe es diesen Blog nicht und damit rund 620 Beiträge über bessere Entscheidungen weniger.

Auch das war einmal eine Entscheidung, die ich bis heute jederzeit wieder so treffen würde, wie ich durch meinen unentwegten Einsatz für Ihren Erfolg immer wieder beweise.

In der eigenen Hand

Doch darum geht es nicht. Jeder von uns hat es in Hand, sein Schicksal selbst zu bestimmen. Die Voraussetzung dafür: Wir müssen wissen, was wir überhaupt wollen.

Ansonsten können wir zwar konstatieren, dass uns das Hier und Jetzt nicht zusagt, aber ändern können wir es nicht. Denn ziellos durch die Gegend irren – das hatten wir schon.

Gut für uns

Tun wir uns heute doch einmal etwas Gutes und erarbeiten uns das Bild einer vielversprechenden Zukunft. Denn wir haben sie uns verdient.

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Vom Serienversager zur Erfolgsikone

image In unserer Gesellschaft spielt das Alter eine wichtige Rolle. Haben wir es mit 40 nicht zu einer bestimmten Höhe auf der Karriereleiter geschafft, dann wird das auch nichts mehr. So jedenfalls ein weitverbreiteter Glaubenssatz.

Bunt und erfolglos

David Ogilvy war in seinem Leben Koch, Vertreter, Diplomat, Meinungsforscher und Bauer bevor er seine Werbeagentur im Alter von 39 Jahren gründete. Heute würden wir so etwas einen bunten Lebenslauf nennen.

Im Regelfall verbinden wir Erfolg mit einer gradlinigen Biographie. “Erfolg hinterlässt Spuren”, heißt immer so schön. Ogilvy war im Alter von 39 Jahren ein Versager. Nichts von dem, was er bis dahin angefangen hatte, zahlte sich für ihn aus. Nichts was er anfing, brachte er zu einem Ende.

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Auf lange Sicht Harmonie

image Über lange Zeit waren japanische Unternehmen und ihre Produktions- und Managementmethoden das Maß aller Dinge. In den letzten Jahren hat sich das relativiert. Wir können trotzdem von ihnen lernen, wie wir Konflikte für unsere Entscheidungen vermeiden.

Zur Zeit stehen japanische Unternehmen wegen des Toyota Debakels nicht hoch im Kurs. Aber die Entscheidungskultur des Lands der aufgehenden Sonne ist interessant für uns.

Konsens

Wenn in japanischen Unternehmen eine größere Entscheidung zu treffen ist, schenken seine Chefs den Mitarbeitern ein besonders offenes Ohr. Jeder der etwas dazu sagen will, wird auch gehört. Am Ende entscheidet der Chef sich dann für eine Lösung, die den Konsens am besten abbildet.

Hundert Jahre

Möglicherweise ist das kurzfristig nicht die beste Alternative. Doch japanische Unternehmen denken viel langfristiger als ihre westlichen Konkurrenten. Teilweise gibt es dort Hundert-Jahre-Masterpläne. Das ist uns fremd. Welcher westliche Unternehmer denkt schon über seinen eigenen Tod hinaus?

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Entscheidungen im Schlaf treffen

image Bevor wir uns beschweren, sollen wir zunächst eine Nacht darüber schlafen. So eine alte Preußische Offiziersregel. Sie scheint sinnvoll zu sein. Denn als ich vor vielen Jahren meinen Wehrdienst ableistete, galt diese Regel immer noch.

Der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper sagt dazu: “Wenn wir ein Verhalten langfristig beobachten können, muss es rational sein.” (rationale Rekonstruktion).

Erst einmal abkühlen

Die grundsätzliche Idee dahinter: Wenn wir uns gerade ärgern, können wir keinen guten Entscheidungen treffen. Vielleicht verstehen wir am nächsten Tag die Handlungsweise des anderen besser, über den wir uns beschweren wollten.

Auch der Volksmund empfiehlt Bei Entscheidungen, erst einmal eine Nacht darüber zu schlafen. Wenn uns Emotionen wie Ärger, Wut oder Angst überfluten dürfte das unseren Entscheidungen nicht förderlich sein. Da ist es sicher empfehlenswert, zunächst einmal Abstand zu schaffen.

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