Das war die Aufschwung Messe 2009

Professor Faltin in Aktion Die Aufschwung Messe 2009 war eine Messe der Rekorde für die Veranstalter. Ich glaube, mit einem solchen Ansturm hatte wohl niemand gerechnet.

Das Kongressprogramm war gespickt mit interessanten Themen.

Beides zusammen führte dazu, dass ich genau drei Vorträge in den beiden Tagen gesehen habe: Meine beiden eigenen und einen sehr spannenden Beitrag von Alexander Süßel über Innovationsmanagement.

Ich bin allerdings auch selbst schuld, denn ich habe so interessante Gespräche in der Bloggerlounge geführt, dass ich immer erst kurz vor Beginn der eigentlichen Vorträge zu dem jeweiligen Saal kam. In weiser Voraussicht hat Burkhard Schneider die Firma Exxplain die spannendsten Vorträge auf Video aufzeichnen lassen, so dass ich mir die DVD jetzt noch nachträglich bestellen kann. Also: Doch nichts verpasst!

Ein Highlight war zweifelsohne die Bloggersprechstunde mit Professor Faltin, Autor des Bestsellers Kopf schlägt Kapital. Seine Hauptthese: Unternehmer sollten nicht im sondern am Unternehmen arbeiten. Für das rein Operative gibt es immer Spezialisten, die das gerne übernehmen und dabei sogar besser sind, als der Unternehmer selbst.

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Die nächste Rezension der Entscheider-Bibel

Ich weiß, ich weiß. Das interessiert Sie nicht so sehr. Aber es gibt schon die zweite bombige Rezension meines neuen Buches. 🙂

http://www.mittelstanddirekt.de/c197/m201/um246/d221/default.html

Die erste Rezension der Entscheider-Bibel

Die Entscheider-Bibel ist kaum erhältlich, da gibt es auch schon die erste Rezension! Business-on.de, das regionale Wirtschaftsportal hat sich damit den ersten Platz gesichert. 🙂

Die Freiheit zum "Nein-sagen"

Freitag und Samstag war Aufschwung-Messe in  Frankfurt. Die Messe wird von einem interessanten Kongress-Programm begleitet. Ich habe meinen Vortrag „Vorsicht Entscheidungsfalle! Unternehmer sind zu gut, um in diese Falle zu tappen“ an beiden Tagen gehalten und hatte jeweils ein tolles Publikum.

Ich finde es bei Vorträgen immer wieder spannend, welcher Dialog sich mit den Teilnehmern entwickelt. So meldete sich ein angehender Unternehmer bei dem Thema „Fehlentscheidung“ zu Wort. Manchmal würde sich eine schlechte Alternative später genau als die richtige Alternative erweisen, meinte er.

Das stimmt natürlich. Keiner kann in die Zukunft sehen und wissen, was noch alles passieren wird. So könnten wir einen unwirtschaftlichen Auftrag annehmen, ohne dass Kunde ein langfristiges Interesse an einer Zusammenarbeit hat.

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Machtlos und kein Raum zum Spielen

Die meisten Entscheider wissen, dass Gestaltungsspielräume Entscheidungen erleichtern.

Solche Räume tun sich auf, weil wir beispielsweise über die richtigen Kontakte verfügen, das nötige Kleingeld haben oder einfach den richtigen Pass. Weitaus weniger Menschen machen sich bewusst, dass unsere heutigen Entscheidungen die zukünftigen Gestaltungsspielräume schaffen.

Das durfte gestern auch meine Frau erleben. Sie ist „Director“ bei einer internationalen PR-Agentur in Frankfurt. Sie reist daher auch hin und wieder ins Ausland. Obwohl wir seit 12 Jahren verheiratet sind, hat sie ihre südafrikanische Staatsbürgerschaft behalten.

Im Schengen-Bereich der EU behindert sie das nicht, weil sie aufgrund ihrer permanenten Aufenthaltserlaubnis frei reisen kann. Für die USA braucht sie ein Visum, wie wir Deutsche ja auch. Also kein Thema.

Gestern wollte Sie zu einem Seminar nach London fliegen und stellte fest, wie klein Gestaltungsspielräume trotz Top-Kontakten werden können. Denn England nimmt nicht an Schengen teil. Bisher konnte sie dort ohne Probleme einreisen, weil Südafrika zum Commonwealth – dem Verbund der früheren Kolonien- gehört. Zum 3. März haben die Engländer das jedoch geändert. Südafrikaner brauchen jetzt ein Visum.

Also stand meine Frau am Frankfurter Flughafen und Lufthansa wollte sie nicht mitnehmen. In England bemühten sich viele nette Menschen, das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Am Ende blieben die Beamten von „Border Control“ völlig unbeeindruckt bei ihrem „no exceptions“ – keine Ausnahmen. Meine Frau hatte also keinen Spielraum, die Dinge in der Gegenwart zu verändern. Weiterlesen

Der Alltagsentscheider: Arbeitspausen

alltagentscheider_titelVor zwei Wochen haben wir uns im Alltagsentscheider mit Geschäftsreisen befasst. Diese Woche wollen wir uns ansehen, was wir tun, wenn wir „offiziell“ nichts tun: unsere Arbeitspausen.

Eine Studie hat 2007 herausgefunden, dass sich viele Mitarbeiter in Büros  neben der Mittagspause noch ca. 40 Minuten Extrapause gönnen.

Die Controller werden jetzt vermutlich gleich die Excel-Tabelle anwerfen und ausrechnen, wieviele Mitarbeiter sich ohne diese Zusatzpausen einsparen ließen. Weiterlesen

Ein Urteil mit Folgen

© dwphotos - FOTOLIAEin Urteil spaltet die Republik. Laut dem letztinstanzlichen Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg soll  die Kassiererin Barbara E. zwei Pfandbons im Wert von Euro 1,30 unterschlagen haben.

Viele regen sich darüber auf. Denn das Urteil gegen die Kassiererin erscheint maßlos hart, angesichts gierig verspekulierter Bankenmilliarden oder der zumwinkelschen Steuerhinterziehung, die nahezu straflos bleiben. 

Mit dem Finger zeigen: Der falsche Reflex

Man kann das so sehen. Letztlich müssten es die Aktionäre der Banken sein, die ihre Vorstände zur Rechenschaft ziehen oder dafür sorgen, dass riskante Geschäftsstrategien nicht durch hohe Boni goutiert werden. Das Problem ist hier doch vielmehr, dass der Staat den Dingen nicht ihren natürlichen Lauf lässt. Weil kein Politiker risikieren will, dass viele Tausend Arbeitsplätze verloren gehen, rettet er jede noch so verrottete Bank vor dem Bankrott. 😮 Denn die Kreditklemme würde möglicherweise schlimmere Folgen haben. Weiterlesen

Mein Autorenexemplar: Die Entscheider-Bibel

Die Entscheider-Bibel Im Leben eines Autoren gibt es so einige Highlights. Unübertroffen ist jedoch der Moment, wenn man das eigene Werk erstmals in den Händen halten kann. 🙂

Offiziell erscheint die Entscheider-Bibel erst am 5. März. Aber ich habe mein Vorabexemplar bereits heute mit der Post bekommen. Der Verlag hat keine Kosten und Mühen gescheut und dem Cover eine Goldfolie spendiert, sowie ein sog. Kapitelbändchen in rot.

Mein Lektor Martin Janik wird nicht müde zu betonen, dass ich ein ausgesprochen hochwertiges Buch mit einem großen Lesernutzen geschaffen habe. Da wollte sich der Verlag dann wohl auch nicht lumpen lassen. 🙂

Die Entscheider-Bibel  Rückseite Mich jedenfalls freut es. Man möchte das Buch direkt in die Hand nehmen. Es hat eine geradezu magische Anziehungskraft. Ein Hoch auf den Carl Hanser Verlag! Als Autor kann ich nur mein Bestes geben, dass der Inhalt überzeugt, aber das Cover schafft im Buchladen oft erst das Interesse.

Na? Wollen Sie nicht auch so ein schönes Buch in den Händen halten? 🙂

Weitere Beiträge zur Entscheider-Bibel:

Ein kleiner Appetizer für das Frühjahr!

Wahnwitzig Präsentieren mit Prezi

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Ich habe gerade viel Spaß mit einem neuen (online) Präsentationsprogramm aus Ungarn.

Anders als in Powerpoint gibt es hier keine Slides (engl. Dia), sondern alle Informationen befinden sich auf einer großen Arbeitsfläche. Damit das funktioniert, beherrscht PREZI unendliches Zoomen. Das geht so weit, das ich in meinem ersten Test die Definition für einen Fachausdruck im Punkt eines Ausrufezeichens unterbringen konnte. Um dies dem Zuschauer zu zeigen, macht Prezi einige wahnwitzige Kamerafahrten, die selbst Hollywood wohl gerne hätte. 🙂 Weiterlesen

Entscheidungsrelevante Information

Nach Einschätzung von Vorstand und Aufsichtsrat besitzt die HRE-Aktie gegenwärtig einen inneren Wert, der deutlich über dem Angebotspreis von 22,50 Euro je Aktie liegt.

Der Aktionär Online am 23. Mai 2008

Das kann man wohl laut sagen. Denn dem Bundesfinanzminister ist das Institut bereits 102 Mrd Euro an Hilfen wert gewesen. Also viel mehr als zum Einstieg von J.C. Flowers, als die gesamte Bank mit ca. 4.6 Mrd Euro bewertet war. 🙂 Aber wie wir jetzt wissen, ist das erst der Anfang. Denn mit der Verstaatlichung schmeißt Steinbrück dem schlechten Geld noch das gute hinterher. 😡