Das Entscheider-Buch – 15 Entscheidungsfallen und wie man sie vermeidet

Das Entscheider-BuchEndlich! Es ist soweit! Der von mir lang erwartete Moment ist da. Mein erstes Buch ist ab heute offiziell erhältlich. Ebenso die Website zum Buch. Wir Autoren müssen sehr langfristig denken, denn für viele ist das Erscheinungsdatum unseres Werkes bei Abschluss unserer Verträge mehr als ein Jahr entfernt. So lange musste ich zwar nicht warten, aber von dem Entschluss, mein Buch zu schreiben, bis zum heutigen Erscheinen verging tatsächlich über ein Jahr.

Nun gut, dass ich einen richtig guten Tag habe, können Sie sich sicher vorstellen. Aber was bringt Ihnen das Buch?

Entscheidungen sind verantwortlich dafür, wie gut wir unsere geschäftlichen und privaten Chancen nutzen. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie hätten besseres verdient, Sie könnten noch mehr aus Ihrem Leben machen, dann sind Ihre persönlichen Entscheidungen der Schlüssel zum Glück. Weiterlesen

Buchrezension: Das professionelle 1×1 des Networkings

1×1 des professionellen NetworkingsAls Entscheider habe ich immer wieder eine große Herausforderung, ich brauche Menschen, die mich bei der Umsetzung unterstützen. Dann kommt es gut, wenn ich über ein lebendiges Netzwerk an Kontakten verfüge.

Ich kenne viele Menschen, die schon einen Networking-Ratgeber gelesen haben. Mein Eindruck: Die darin enthaltenen Sozialtechniken eignen sie sich zwar an, aber damit sind sie noch immer keine Netzwerker. So habe ich beispielsweise Referenten in meinem Netzwerk, die zwar gerne einen Vortrag bei einer Sternstunde für Unternehmer halten und mich auch danach fragen, aber niemals selbst einen Termin dafür akquiriert haben. Andere Referenten sorgen dagegen bereits für den dritten Termin in Folge!

Ich bin daher eigentlich nicht so gut auf die Ratgeber zum Thema Netzwerken zu sprechen. Andreas Heuberger, professioneller Networker mit tausenden von Kontakten schien wohl ähnlich zu denken und hat einen meinen Ansicht nach sehr ungewöhlichen Ratgeber übers Netzwerken geschaffen. Anders als die übliche Literatur darüber ist dieses Buch sehr persönlich gehalten.

Der Leser muss, will er ein besserer Networker sein, sich auch ein Stück weit mit der Person des Autors auseinandersetzen. Im ersten Moment hat das bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Denn für einen Ratgeber ist damit mehr Fleisch in dem Buch, als ich als Leser eigentlich haben will. Aber im nächsten Moment macht es Sinn. Zum einen ist Netzwerken ein sehr persönliches Geschäft, zum anderen vermittelt der Autor ja seine persönlichen Erfahrungen.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich als Leser hier nicht mit einer Sammlung von Sozialtechniken konfrontiert werde. Heuberger geht es vielmehr darum aufzuzeigen, dass Networking eine Geisteshaltung ist, die ich nicht vorspielen kann, sondern entweder lebe oder sein lassen muss (und dann natürlich kein erfolgreicher Netzwerker sein kann).

Jeder Topf braucht seinen Deckel, so beschäftigt sich das Buch mit traditionellen bis zu modernen Netzwerken. Der Leser erfährt, worauf er achten muss und wie er unternehmerisch kalkulieren kann, um für sich erfolgsversprechende Netzwerke zu finden.

Natürlich fehlen bei Heuberger auch nicht die Hinweise darauf, wie ich sinnvollerweise zu meinen Kontakten komme, wie sich sie pflege und wie ich von ihnen die Gefallen erhalten, die meinen Zielsetzungen nützlich sind. Dabei geht er soweit in die Grundlagen, dass er beispielsweise auch dem angehenden Netzwerker empfiehlt, mit welcher Grußformel seine Email abzuschließen ist.

In dieser Liebe zum Detail und zu den Grundlagen sehe ich auch meinen einzigen Kritikpunkt. Denn Andreas Heuberger schreibt dieses Buch, belesen wie er ist, für Menschen, die selbst einen gewissen Bildungsgrad haben und die sich durch das eine oder andere Fremdwort nicht schrecken lassen. Für diese dürften manche seiner Ratschläge daher banal erscheinen. Allerdings ist auch das echte 1×1 in der Schule banal.

Ich halte das professinelle 1×1 für ein sehr empfehlenswertes Buch, weil der Leser hier erstmals die Chance hat, über die üblichen Sozialtechniken hinauszuwachsen. Wer die üblichen Ratgeber über hat und sich nicht scheut, an sich selbst zu arbeiten, kann von diesem ungewöhnlichen Buch substantiell profitieren.

Für Sie gelesen – frisch aus der Blogroll

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Grundsätzlich lesen Sie hier im Excellence-Blog nur originäre Inhalte. Allerdings habe ich meine Blogroll nicht aus Jux und Dollerei. Daher schreibe ich in der Rubrik „frisch aus der Blogroll“ über andere spannende Beiträge aus der Blogosphäre.

Jochen Mai beschäftigt sich in der Karrierebibel, wie man am besten auf eine Prüfung lernt. Das ist für die meisten eher passé und auch wieder nicht. Denn wir bilden uns ständig weiter und hin und wieder macht es sich ja gut, ein Zertifikat nachweisen zu können. Auch wenn man über derlei Eitelkeiten hinaus ist, will man das einmal Gelernte auch im richtigen Moment parat haben, das ist dann eine Lebensprüfung. 🙂

Joachim Zischke schreibt in seinem Dialogus Blog über Ideenfindung. Ich habe im Excellence-Blog bestimmt auch schon ein Dutzend Artikel darüber geschrieben. Allerdings erreichen mich immer wieder verzweifelte Anrufe, wo der Entscheider eher ein Kreativitätsproblem denn ein echtes Entscheidungsproblem hat. Also definitiv lesen!

Elke Fleing schreibt in Selbst und Ständig, genauso wie Marcel Widmer im Jobblog über das Arbeiten zuhause und das oft leidige Thema Selbstdisziplin. Marcel hat es ein wenig einfacher, weil er sich selbst aus einem Artikel in der Publikation heute-online zitieren kann, meine Gratulation! 🙂

Blogtechnisch sind wir leider immer noch im Sommerloch, so dass es das für heute auch schon war. 🙁 Aber vielleicht kennen Sie noch aktuelle Beiträge, die Leser des Excellence-Blog unbedingt kennen müssen. Dann tun Sie uns was Gutes und weisen im Kommentar darauf hin. 🙂

Entscheidungserfolg – eine klare Zielsetzung

Ziel BriefmarkeTeil II meiner Beitrags-Serie über erfolgreiches Entscheiden.

Jede Entscheidung gibt meinem Leben und/oder meinem Unternehmen eine Richtung. Ich kann das nicht verhindern. Denn unterschiedliche Alternativen, die zur Wahl stehen führen auch in unterschiedliche Richtungen.

Ziele haben einen Zeithorizont. Das heißt, es gibt kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Wenn ich mich in der Mittagspause auf den Weg mache, etwas gegen ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend zu tun, will ich vermutlich meinen Hunger mit etwas essbarem bekämpfen. Das ist ein sehr kurzfristiges Ziel. Als potentiell passende Lösungen kommt alles von der Schweinhaxe bis zum probiotischen Salat in Frage. Wenn der Hunger schon am Wüten ist, eher das Erste denn das Zweite. 🙂

Würde meine Wahl sich verändern, wenn ich ein Ziel mit einem längeren Zeithorizont verfolge?

Angenommen, ich möchte über die nächsten 3 Monate 10 Kilo abnehmen. Dann würde ich mich Weiterlesen

Entscheidungserfolg – sieben Schrauben musst Du drehen

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Teil I meiner Beitrags-Serie über erfolgreiches Entscheiden. 

40 Prozent aller Ehen werden geschieden, etwa genauso erfolgreich sind internationale Großfusionen und beinahe 70 Prozent der Menschen bereuen Ihre Berufswahl. 3000 Jahre nach König Salomon, der durch sein bekanntes Urteil immer noch in aller Munde (oder zumindest in der Bibel) ist, treffen wir Menschen immer noch Entscheidungen, deren Ergebnis wir im nachhinein nicht gewollt haben. Dabei lernen wir doch seit frühester Kindheit Entscheidungen zu treffen. Warum geht das so häufig völlig daneben?

Wenn wir heute über Entscheidungen sprechen, dann ist der Begriff so klar, dass sich niemand mehr Gedanken macht, was dahinter steckt. Denn jedes Kind weiß, was das Ergebnis ist: Meistens eine Maßnahme, die umgesetzt wird.

Fragt man Zeitgenossen, was denn bei einer Entscheidung passiert, so wird häufig eine Situation beschrieben, bei der wir unter verschiedenen Möglichkeiten eine Wahl treffen müssen. In der Tat würden die meisten Menschen das als die klassische Entscheidungssituation abnicken.

Will man jetzt also eine erfolgreiche Entscheidung treffen, muss man nur die beste Alternative wählen. Ein Kinderspiel also. Da kann man nicht viel falsch machen, oder? 🙂

Mir greift das etwas zu kurz. Denn der Entscheider hätte danach lediglich eine einzige Stellschraube mit der er den Erfolg seiner Entscheidungen beeinflussen kann, den Bewertungsmaßstab, den er auf die vorliegenden Alternativen anwendet. Das ist ein zu simples Bild, das gerade viele Betriebs- und Volkswirte aus den akademischen Modellen (Betrachtungen „unter ceteris paribus“) mitbringen.

Meines Erachtens ist die Aufgabe des Entscheiders etwas aufregender. Denn was ist der Auslöser für eine Entscheidung? Entweder handelt es sich um ein zu lösenden Problem, das den Weg zu einem Ziel versperrt oder eine zu nutzende Chance, um ein gesetztes Ziel schneller zu erreichen. Andere Gründe gibt es nicht.

Damit ist auch klar, dass jede Entscheidung ein übergeordnetes Ziel hat und daher auch immer richtungsbestimmend ist.

Wenn wir ein Problem lösen, stellen wir Anforderungen daran, die unserem eigenen Bedarf entsprechen. Der Fachmann nennt diese Anforderungen Entscheidungskriterien. Diese Bedarfsbezogenheit heißt letztlich auch, dass die zur Bewertung der Wahlmöglichkeiten herangezogenen Kriterien immer subjektiv sind und sich von Entscheider zu Entscheider unterscheiden werden. Da nicht jede Anforderung gleich wichtig ist, muss ich sie als Entscheider zudem gewichten.

Doch damit nicht genug. Denn es ist natürlich auch die Aufgabe des Entscheiders, geeignete Alternativen zu schaffen, aus denen er am Ende die relativ beste auswählt.

Das alles hilft wenig, wenn er nicht gleichzeitig darauf achtet, dass er bei der Umsetzung der Entscheidung auf die größtmögliche Unterstützung seiner Umgebung setzen kann.

Ein Entscheider hat also erheblich mehr Stellschrauben, die über seinen Erfolg oder Misserfolg entscheiden, als nur seinen Bewertungsmaßstab.

Hier noch einmal die Checkliste dazu:

  1. Klare Zielsetzung?
  2. Problem oder Chance als Entscheidungsauslöser erkannt?
  3. Eigener Bedarf geklärt?
  4. Praktikable Entscheidungskriterien entwickelt?
  5. Gewichtung entspricht der eigenen Nutzenvorstellung?
  6. Attraktive Alternativen entwickelt?
  7. Unterstützung für die Umsetzung?

Tun Sie sich einen Gefallen und aktzeptieren Sie meine sieben Stellschrauben für erfolgreiche Entscheidungen nicht einfach kritiklos. Probieren Sie sie an einer beliebigen Entscheidung aus. Würde das Ergebnis davon profitieren?

Ich weiß, Sie haben keine Zeit, das zu tun. Aber bedenken Sie, jede schlechte Entscheidung ist wie ein Bumerrang und wird uns in der Zukunft in der einen oder anderen Form Zeit kosten. Heute gut entschieden heißt, morgen mehr Zeit für die Familie oder was immer sie gerne machen zu haben. 🙂

Teil II der Serie wird sich intensiver mit der Frage der richtigen Zielsetzung in Entscheidungen beschäftigen.

Chapeau! Der weiß genau, was er will

Gerade lese ich bei Robert Basic, wie er sich sein ultimatives Surf-Terminal für unterwegs vorstellt. Seine Anforderungen sind naturgemäß sehr technischer Natur. Dennoch ist es ein Beispiel, wie man zuerst seinen Bedarf definiert und sich erst danach am Markt umsieht. Leider zeigt das bekannte Angebot hier noch große Lücken. Hoffentlich sieht die namenlose chinesische Firma das, die sein Gerät schon längst produziert. 🙂

siehe auch: Das Spiegelbild von the Long Tail

Entscheidungsfindung ohne Entscheidung

© sadik ucok - Fotolia.com„Wie geht es Ihnen?“

„Ich bin im Stress, ich musste heute früh bereits drei Probleme lösen. Erst kündigt ein Mitarbeiter aus heiterem Himmel, dann hat ein Lieferant aufgrund von Lieferschwierigkeiten einen Auftrag nicht angenommen und schließlich stellte sich noch heraus, dass unser Messestand auf der XY-Messe völlig falsch steht.“

„Respekt, da mussten Sie eine Menge wichtiger Entscheidungen in kurzer Zeit treffen!“

„Nein, Entscheidungen waren das nicht, ich habe einfach schnelle Lösungen für meine Probleme gefunden“…

So geht es vielen. Ein Problem taucht auf, eine schnelle Lösung muss her. Den wenigsten ist klar, dass Sie dabei eine Entscheidung treffen. Denn in der Kürze der Zeit entwickelt niemand mehr als eine Alternative und so gibt es nach Ansicht der gestressten Manager gar keine Entscheidung, schließlich hatten sie keine Wahl. 🙂

Es kann sein, dass die Lösungen, für die ich mich dann entscheide wirklich gut sind. Da ich das aber nur im Vergleich zu anderen Lösungsalternativen beurteilen kann, weiß ich es als Entscheider nicht. Und wieder schlägt die Wahllosfalle zu! 😈

Für viele Entscheider, die mitten im Geschehen stehen liegt die Herausforderung darin, überhaupt erst einmal zu erkennen, dass sie eine Entscheidungssituation vor sich haben. 😮

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Keine Entscheidung ohne Willenskraft

© Zlatko Kostic - FOTOLIAWer etwas entscheiden will, der muss auch etwas erreichen wollen. Das ist untrennbar miteinander verbunden. Menschen, bei denen dieser Wille erloschen ist, werden deshalb das, was der Volksmund als „entscheidungsschwach“ einordnet.

Vor einigen Jahren habe ich mit ein paar Freunden eine personal development-Gruppe geleitet. Dabei organisierten wir interessante Referenten für die Gruppentreffen, die alle 4 Wochen stattfanden. Damals war mir das sehr wichtig und so gab es die eine oder andere inspirierende Debatte über die Programm-Organisation. Bis ich für mich feststellte, dass ich nicht mehr dahinter stand.

Ab dem Zeitpunkt zuckte ich mit den Schultern und mir war beinahe alles recht, was die anderen vorschlugen. Ich habe mich dann aus der Organisation zurückgezogen und heute gibt es die Gruppe nicht mehr. Eigentlich schade 🙁

Die wichtige Erkenntnis ist für mich: Meine Entscheidungsstärke war in dem Moment weg, in dem ich mich innerlich zurückgezogen hatte. Ähnliches beobachte ich auch in meiner täglichen Praxis. Entscheidungen kann ich nur treffen, wenn ich auch ein Interesse für die Sache habe. Scheidende Mitarbeiter mit Entscheidungskompetenzen sind daher für die Unternehmen eine große Bürde. 😮

Kennen Sie Beispiele dafür aus Ihrem eigenen Erfahrungsbereich?

Das Schicksal schmieden

© 3pod - FOTOLIA„Im Moment der Entscheidung schmieden wir unser Schicksal.“

Ein schönes Bonmot, das ich frei nach Tony Robbins übersetzt habe. Doch wie zutreffend ist das wirklich? Schließlich gibt es zahlreiche Einflüsse, die wir zum Zeitpunkt der Entscheidung vielleicht nicht kennen.

Bestes Beispiel ist die Wahl des Ehepartners. Menschen verändern sich mit der Zeit und plötzlich passt das Ganze nicht mehr. Vielleicht ist sie verschwendungssüchtig und er trinkt nach Feierabend über den Durst und ist ein Kandidat für einen Herzkasper bei nächster Gelegenheit. 😮

In Deutschland werden laut Statistik 40% aller geschlossenen Ehen wieder geschieden. Weil die Betroffenen feststellen, dass ihre einmal getroffene Entscheidung nicht dem entspricht, was sie eigentlich wollten. Das ist erstaunlich, da die wenigsten davon einen Ehevertrag aufweisen. Diese Entscheidung kostet den solventeren der beiden Partner doch viel Geld und den anderen zumindest Lebenszeit.

Wenn also über ein Drittel der Menschen in unserem Wirtschaftswunderland eine derart wichtige Entscheidung gerne mal in den Sand setzen, was sagt das wohl über Entscheider in Unternehmen aus? Das fragte ich letztens einen schwäbischen Unternehmer.

Der meinte mit einem feinen Lächeln (nach drei gescheiterten Ehen): „Was se Zhaus glernt han, des müsset se in der Firma nimmer versaubeutln“ – Was Sie Zuhause gelernt haben, das müssen Sie im Unternehmen nicht mehr falsch machen.

Wie aufmerksam von seinen Mitarbeitern! 🙂

Gut vorbereitet in den Klima-Wandel

© Orhan Veli - Fotolia.com

Seit Monaten überschlagen sich die Medien mit den Gefahren des Klima-Wandels. Eine Majorität prophezeit uns eine düstere Zukunft und es gibt natürlich auch noch eine Minderheit, die den Klima-Wandel als großen Schwindel bezeichnet.

Ganz unabhängig davon, ob er tatsächlich kommt, ist es natürlich ein Segen, dass inzwischen wohl die Ganze Welt das eine oder andere unternimmt, um die Umwelt zu entlasten.

Aber zurück zu den düsteren Prognosen. Durch die Erwärmung sollen demnach die Polkappen schmelzen und viel fruchtbares Land im Meer versinken, während der Klimawandel viele heute landwirtschaftlich genutzte Gebiete vesteppen läßt, weil sie buchstäblich austrocknen werden. 😮

Die Folge: Eine wachsende Weltbevölkerung sieht sich einem stetig schrumpfenden Nahrungsangebot gegenüber. Gleichzeitig schwinden auch Rohstoffe und fossile Energieträger (das ist allerdings keine Auswirkung des Klimawandels).

Bei funktionierenden Märkten führt das zu stark steigenden Preisen von Agrarprodukten (Hunger) und Rohstoffen (Arbeitslosigkeit). Wenn allerdings diese Güter gehortet werden aus Gründen einer Abschottungspolitik, kann das im schlimmsten Fall zu Kriegen führen. 😈

Ich bin kein Freund von Katastrophenszenarien, daher will ich nicht in das vielstimmige Konzert der Medien einstimmen. Allerdings stellt sich doch die Frage, wie wir als einzelne Entscheider mit dem potentiellen Risiko umgehen. Risiken enthalten auch immer Chancen, wenn wir rechtzeitig richtig investieren.

Wahrscheinlich haben Sie bereits über einschlägige Wertpapiere in Rohstoffe investiert und denken vielleich auch darüber nach, in sog. soft commodities (Agrarprodukte) zu investieren. Das mag in den auf uns zukommenden Szenarien vermögenssteigernd sein und ist sicher die richtige Strategie, wenn alle Märkte weiter funktionieren. Dann werden Sie keinen Hunger leiden, wenn die Preise steigen, denn Sie haben ja Geld. Anders sieht es aus, wenn es zu Rationierungen kommt. Dann hilft Ihnen Ihr Geld leider auch nichts mehr. Denn selbst ein Hunderteuroschein hat einen erschreckend geringen Nährwert. 😯

Nein, im Falle des Falles werden Bauern in fruchtbaren Gebieten wohlhabend, wenn nicht reich werden. Eigentümer von Schrebergärten, auf denen Sie ihren Eigenbedarf anbauen gehören zu den Glücklichen und wir Geistesarbeiter und Dienstleister schauen derweil in die Röhre! 😮

Gehe ich jetzt los, um mir einen Schrebergarten oder ein Bauerngut zu kaufen? Nö, warten wir mal ab, was die Zeit so bringt. 😉