Öfter mal was Neues – BarCamp Frankfurt

barcamp.GIF

Wie schreibt man über etwas, das man nicht kennt?

Ich hatte mehrfach bei Robert Basic über mir völlig unbekannte sogenannte BarCamp-Veranstaltungen gelesen. Dabei handelt es sich um eine sog. Un-Konferenz. Quasi das Gegenkonzept zu einer Konferenz. In einem BarCamp gibt es keine Konsumenten, sondern alle sind Macher und tragen mit ihrem Wissen und Fähigkeiten bei. Das Programm wird ad hoc während des BarCamps entwickelt.

Von außen kann man das durchaus verstehen, aber mir fehlt die Erfahrung. Daher habe ich mich kurzer Hand beim BarCamp in Frankfurt angemeldet. Es sieht zwar so aus, als würden vor allen Dingen IT-Themen die Oberhand haben, aber ich werde schon ein paar Sessions finden, bei denen ich mitreden kann. 🙂

Mein Interesse ist ohnehin ein anderes. Ich möchte einfach wissen, ob und wie eine derart strukturlose Veranstaltung funktionieren kann. 🙂 Ich bin gespannt!

Die Vielzahl der Möglichkeiten

© boldman - FOTOLIA

Meine treuen Leser wissen, dass ich immer wieder darüber schreibe, wie wichtig es ist, dass wir als Entscheider eine unternehmerische Vision haben. Meiner Ansicht nach ist es heute der Regelfall, dass diese Vision noch entwickelt werden muss. Man fragt sich allerdings, woran mag es denn liegen, dass so wenige Menschen ein klares Zukunftsbild haben?

Die Süddeutsche Zeitung ist dieser Frage in Ihrer Online-Community „jetzt.de“ nachgegangen und fördert Interessantes zutage. Danach ist es die große Anzahl der uns gebotenen Möglichkeiten, die uns den Blick für die Zukunft verstellt. In einer normalen Entscheidungssituation hätte ich dann von der Angebotsfalle gesprochen. Für das Fehlen eines langfristigen Zielbilds hätte ich diesen Aspekt bisher nicht verantwortlich gemacht. Allerdings bezieht sich diese Aussage auf Studenten, also eine Zielgruppe, die über weniger Lebenserfahrung verfügt als meine Coachees. Daher lassen sich dort die Effekte unverfälscht beobachten.

„Die Gespräche, die wir hier erleben sind schon fast skurril“, sagt Holger Habenicht. Er leitet in Hannover bei der Agentur für Arbeit das Team akademische Berufe und erlebt in den Beratungsgesprächen Menschen an der Schwelle. An der Schwelle von der Schule zum Studium und an der Schwelle von der Ausbildung zum Beruf.

Dabei fragt Habenicht seine Klienten: „Wohin soll ich Sie vermitteln?“ Und die Antwort lautet oft: „Weiß ich nicht.“ Viele verstehen ihre Ausbildung mehr als das Wahren denn als das Wahrnehmen von Möglichkeiten.

Demnach fehlt es den jungen Leuten an einem Selbstbild und in der Folge an der Sicherheit, zu erkennen, was das Richtige für sie ist.

Meine Erfahrung sieht ähnlich aus. Viele Menschen sind sich ihrer eigenen beruflichen Mission nicht bewusst, also was ihre Aufgabe im Markt ist. Selbst wenn sie das wissen, fehlt es ein Stück weit an der Vorstellungskraft, wie eine potentielle Zukunft aussieht.

Das ist eigentlich nicht weiter dramatisch. Denn keiner von uns kann wissen, wie genau seine Zukunft in zehn Jahren aussieht. Leider wollen die meisten dann aber ein so genaues Bild davon entwerfen, als wollten Sie es in Stein meißeln. Dafür gibt es einen einfacheren Weg, über den ich bereits mehrfach geschrieben habe.

Wie sieht Ihre eigene unternehmerische Vision aus?

Entscheidungscoaching auf dem Papier

© matttilda - FOTOLIAAls Entscheider müssen wir in der Lage sein, unter Umständen schnell und unabhängig zu handeln.

So praktisch es sein mag, den Hörer abzunehmen und mit dem Entscheidungserfolg Coach alles zu lösen, so nötig ist es auch, im Alltag allein zurecht zu kommen.

Der wichtigste Tipp an dieser Stelle: Entscheidungen fallen immer schriftlich. Die meisten Menschen würden um 80% bessere Entscheidungen treffen, wenn Sie ihre Entscheidungen schriftlich durchdenken würden.

Hier ein zehn Punkte Plan für Ihre guten Entscheidungen:

  1. Die Entscheidungs-Situation
    Was ist das Ziel Ihrer Entscheidung?
    Was ist der Entscheidungsauslöser (Chance/Problem)? – ist die Entscheidung notwendig?
    Inspirierende Frage: Wie schaffe ich dass…/Wie erreiche ich, dass…
  2. Entscheidungskriterien ermitteln und gewichten
  3. Alternativen entwickeln, die Ihre Anforderungen (gew. Entscheidungskriterien) erfüllen können
  4. Grober Umsetzungsplan für jede Alternativen entwickeln und potentiell von der Entscheidung Betroffene ermitteln
  5. Gemeinsame Interessen mit den Betroffenen herausarbeiten und Gesprächs-Strategie festlegen
  6. Gespräche mit potentiell Betroffenen führen und Unterstützung sichern
  7. Entscheidung treffen
  8. Umsetzungsplan verfeinern und mit der Umsetzung beginnen
  9. Erfolgskontrolle Ihrer Entscheidung nach 1 Monat, nach 3 Monaten, nach 6 Monaten bzw. nach einem Jahr
  10. Was haben Sie aus dieser Entscheidung und ihren Konsequenzen gelernt?

Wie Sie sehen können, arbeite ich mit diesem Zehn Punkte Plan auf einer Metaebene. Ich treffe keine Aussage, welche konkrete Entscheidungsmethodik Sie anwenden sollen. Ich will an dieser Stelle nur von einer Pro-und-Contra- oder Vorteil-Nachteil-Methode abraten. Da diese selten zu guten Entscheidungen führt. 🙂

Entscheidungsfindung auf Deutsch

© Carole Gomez - FOTOLIAIrgendwann in einer Entscheidung, muss ich doch die Vor- und Nachteile der Alternativen gegeneinander abwägen!

So ein Unternehmer in einem sehr angenehmen Gespräch gestern nach unserer Sternstunde für Unternehmer im Forum Aschaffenburg. Die Vorteil-Nachteil-Falle schlägt also wieder zu. An dem Beispiel kann man sehr gut sehen, dass auch wirklich schlaue Leute hin und wieder in Entscheidungsfallen tappen. Meine klassische Definition einer Entscheidungsfalle: Ein Entscheidungsfehler, den der Entscheider nicht als solchen erkennt und daher immer wieder machen wird.

Was ist so schlimm daran, die Vor- und Nachteile seiner Alternativen gegeneinander abzuwägen?

  1. Ein Konstruktionsfehler
    Die Entscheidung beginnt sozusagen vor vollendeten Tatsachen. Der Entscheider hat bereits Alternativen und soll jetzt sagen, welche davon die beste ist. Jeder Depp kann in dieser Situation eine Entscheidung treffen, aber selbst ein Überflieger wird keine gute Entscheidung treffen können. Denn für den Entscheidungsprozess fehlt die Bedarfsermittlung, also was der Entscheider tatsächlich will.
  2. Ein Kuckucksei
    Mit jedem Vor- oder Nachteil, den der Entscheider findet, bildet er ganz unkritisch Entscheidungskriterien. Meine regelmäßigen Leser wissen es bereits: Entscheidungskriterien sind die Währung, mit denen ich meine Alternativen bewerte. Daher sollte ich bei ihrer Definition so vorsichtig und verantwortungsbewusst damit umgehen, wie ehedem die Bundesbank.
  3. Mangel passender Alternativen
    Die Vorteil-Nachteil-Methode sieht keine Alternativenschöpfung vor. Ich gehe ja von den vorhandenen Alternativen aus und vergleiche diese auf Grundlage derer Vor- und Nachteile. Im Grunde ist das auch nachvollziehbar. Meine Entscheidungskriterien geben ja meinen Bedarf wieder. Wenn ich diese nicht bewusst gebildet habe, dann kann ich auch keine neuen bedarfsorientierten Alternativen schaffen.
  4. Keine Priorisierung
    Die Urform der Vorteil-Nachteil-Methode sieht keinerlei Priorisierung der gefundenen Vor-und Nachteile vor. Das heißt, am Ende gewinnt die Alternative, die die meisten Vorteile auf sich vereinen kann. Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Möglichkeit, aus einer Reihe von Menschen Ihren Lebenspartner auszuwählen. Vorteile, die Sie finden konnten sind unter anderem tolles Aussehen, Intelligenz, Stil, Humor, Geld, Liebe, usw. Eine Kandidatin, kann die meisten dieser Kriterien auf sich versammeln. Für eine andere spricht lediglich ein Vorteil, Sie lieben sie. Nach der Vorteil-Nachteil-Methode würden Sie daher diejenige heiraten, die besser aussieht, mehr Stil und mehr Geld. 😯 Es ist zwar schade, dass Sie auf die Liebe verzichten müssen, aber man kann ja nicht alles haben! 😛

Mein Tipp: Nur weil viele Menschen eine Methode anwenden und glauben, dabei gut zu fahren, muss sie noch lange nicht gut sein!

Mehr zum Thema Entscheidungsfallen:

Alles gesunder Menschenverstand
Sie haben keine Wahl
Woran scheitern Entscheidungen als Erstes?
Die Entscheidungsfalle

Die Macht des Augenblicks

© Rilo Naumann - FOTOLIAHaben Sie sich schon einmal gewundert, warum manche Unternehmen ihre Entscheidungen so lahmarschig lustlos umsetzen?

Ich nicht! Denn schauen Sie sich das Gegenteil an. Da ist ein junger kreativer Unternehmer, hat eine phantastische Idee und setzt Sie sehr zeitnah um, solange noch die Begeisterung dafür vorhanden ist. 🙂

Das Gegenbild: Jemand im Unternehmen hat eine tolle, begeisternde Idee. Die wird erst einmal zwischen verschiedenen Vorgesetzten herumgereicht. Dann wird ein Gremium gebildet, das alle zwei Monate tagt und nach nur 15 Monaten ist die Entscheidung gefallen. 🙂

Der Ideengeber ist längt mit etwas anderem befasst, der Markt hat sich weiter entwickelt und die Idee ist gar nicht mehr so kreativ und neu. Diejenigen, die sie umsetzen wollen sind ohnehin nicht so begeistert und so kommt, was kommen muss. Die gute Idee landet auf dem Schrotthaufen der Erfolglosigkeit. 😯

Daher sollten wir uns genau überlegen, welchen Entscheidungen wir eine gewisse Reifungszeit einräumen und bei welchen Entscheidungen wir alles tun, um die Macht des Augenblicks zu nutzen. Der Amerikaner nennt das Momentum, was so viel wie Wucht, Schwungkraft heißt.

Was können wir dafür tun, um Entscheidungen über innovative Ideen schnell zu treffen?

  1. Wir haben einen unternehmerische Vision, die Idee sollte dazu passen
  2. Wir haben einen festen Satz von Entscheidungskriterien für innovative Ideen
  3. Wir treffen die Entscheidung über die Umsetzung spätestens 4 Wochen, nachdem ein Idee entwickelt worden ist
  4. Jede Entscheidung wird genau dokumentiert und in regelmäßigen Abständen ein Fazit gezogen, wie gut die Entscheidungen für das Unternehmen waren.
  5. Derjenige, der die größte Begeisterung für die Idee hat, wird auch mit der Umsetzung betraut
  6. Wir lernen aus unseren Entscheidungen und werden mit jedem Mal besser.

Das könnte eigentlich eine Anleitung für Innovationsmanagement sein, aber es ist nur ein Plädoyer für angemessene Entscheidungszeiten. 😛

Schwierige Entscheidung unter guten Vorzeichen

© Arnaud Weisser - FOTOLIANormalerweise sehen wir uns mit Entscheidungsalternativen konfrontiert, die wir uns zwar vorstellen können, aber nicht erfahren haben.

Einen ganz anderen Fall habe ich gestern von dem Spezialisten für Erfolgsgastronomie Hans-Wilhelm Weitzel-Oeth kennen gelernt. Für die Nicht-Insider unter meinen Lesern, der Name von Herrn Weitzel-Oeth ist eng mit der Spitzengastronomie in Bad Homburg verbunden. 🙂
Er hatte gleichzeitig das 15 Punkte Restaurant Oberle’s, das Chalet am Römerbrunnen und das Bar-Brasserie-Café OD-ODAL in Bad Homburg zum Erfolg geführt.

Irgendwann stellte er fest, dass ihm neben seinem Beruf keine Zeit mehr für Privates blieb. Mit anderen Worten seine Work-Life-Balance war „unbalanced“. Mit dem gleichen Mut, den er als Unternehmer besessen hatte, alle drei Lokale zu den ersten Häusern am Platz zu machen, traf er eine konsequente Entscheidung.

Er trennte sich zum Leidwesen der Anhänger der „höheren Küche“ vom Oberles und wenig später vom Chalet am Römerbrunnen und konzentrierte sich fortan auf das Konzept, was ihm bei moderatem Arbeitseinsatz die besten Umsätze bringt, das OD-ODAL.

Ich finde diese Entscheidung deshalb bemerkenswert, weil Herr Weitzel-Oeth die Alternativen so genau kannte, von denen er sich am Ende trennte. Er wußte, dass er sich von zwei großen Umsatzbringern verabschiedete. Aber er hatte durch Erfahrungslernen eine neue Erkenntnis gewonnen: Geld ist nicht alles.

Das neue Wertekonzept ließ ihn seine früheren Entscheidungen neu evaluieren.

Das OD-ODAL läuft fast von selbst, deshalb gibt er seine Erfahrung an weniger glückliche Gastronomen als Berater „mit dem goldenen Händchen“ weiter.

Falls Sie eine notleidende Gastronomie kennen oder jemanden kennen, der einen erfolgreichen Laden aufbauen will, habe ich hier die Kontaktinfos von Herrn Weitzel-Oeth. Man weiß ja nie! 🙂

Risiko nach einer Entscheidung

© 3pod - FOTOLIA„Meine Entscheidung steht fest, jetzt geht es los!“

So denken viele Entscheider, die sich viel Zeit genommen haben und nach einer schwierigen Gewissensforschung endlich zu einem Entschluss gelangt sind.

Doch halt! Da fehlt was!

Gerade wenn Sie viel Zeit in eine Entscheidung investiert haben, ist es sinnvoll noch ein letztes Mal über die gewählte Alternative zu schauen. Welche Risiken Sie dabei betrachten müssen, hängt von Ihrem verwendeten Entscheidungsverfahren ab.

Kepner-Tregoe hat allerdings fünf Fragen parat, die auch bei einer Wurstel-Methode noch helfen werden:

Weiterlesen

Einen ganzen Pitcher bei Subway

Copyright Istockphoto.com

Wenn ein großes Unternehmen sich eine Werbe- oder PR-Agentur engagieren möchte, dann gibt es in der Regel einen Pitch.

Das ist so etwas ähnliches, wie eine Ausschreibung, nur dass nicht nur nach dem Preis sondern auch auf Basis der Kreativität entschieden werden soll.

Der Prozess wird immer wieder kritisiert, weil die pitchenden Agenturen ihre Ideen fast gratis (manchmal gibt es eine kleine Teilnahmeentschädigung) präsentieren.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele dieser Ideen dann in der letztendlich realisierten Kampagne auftauchen, obwohl eine ganz andere Agentur gewählt wurde.

Allerdings haben die Firmen sonst keinen großen Nutzen daraus. Die Franchise-Kette Subway ist da wohl etwas innovativer als andere und macht ein virales Marketingmedium zum Gegenstand des Pitches. Die Agenturen sollen einen Videoclip produzieren, der sich immer weiter verbreitet. Das Thema: Die Agentur und natürlich die Subway-Erfahrung. So gut hat wohl noch kein Unternehmen seine pitchenden Agenturen ausgenutzt 🙂 Hier der Clip bei YouTube


Via Basic-Blog

Das Schweigen und ein Buch

Sie, mein lieber Leser werden sich wahrscheinlich gewundert haben, warum so lange nichts von mir zu lesen war. Eigentlich hätte ich meinen Blog auch gerne weitergeführt. Aber nachdem Sie den ganzen Tag an Ihrem Buch geschrieben haben, würden Sie auch nicht mehr viel für Ihren Blog rausquetschen können.

Dabei ist das Ganze wie eine Zeitreise durch meine ganzen Coachingfälle. Die darf ich natürlich im Interesse meiner Kunden nicht in der Originalform erzählen. Daher verfremde ich sie so, dass noch nicht einmal die Akteure sie wiedererkennen würden.

Gut so, werden meine Kunden sagen und ich muss eben sehen, wie ich die gleiche Authentizität und Geschlossenheit für meine Beispiele bekomme, wie die Originale sie hatten.

Bisher geht das ganz gut. Allerdings habe ich jetzt einen Fall, wo ich darüber schreibe, wie attraktive Entscheidungsalternativen geschaffen werden. Das ist immer ein kreativer Prozess und im Normalfall ist es meine Aufgabe, meine Kunden zu den kreativen Einfällen zu bewegen. Nur jetzt bin ich dran und ich habe leider keinen Entscheidungserfolg Coach. 🙁

Bevor Sie jetzt aber Ihre Runde Mitleid mit einem ostentativen „OHHHHHHHH“ mitteilen, sollten Sie wissen, dass es schon ein tolles Gefühl ist, ein Buch über seine eigene Expertise zu schreiben. 🙂 Das Einzige, was ich derzeit vermisse sind meine Kunden. Denn seit einigen Wochen konzentriere ich mich vollständig auf mein Buch. Es soll ja richtig gut werden!
So gut, dass Sie es am Ende vielleicht auch kaufen 😛

Volle Kraft voraus!

Copyright Istockphoto.com
„Was muss denn alles in einer unternehmerischen Vision enthalten sein?“

Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt. Darin schwingt die Befürchtung mit, dass es wie in der Schule nur eine richtige Lösung gibt.

In der Vergangenheit bin ich dabei so vorgegangen, dass wir alles aufgenommen haben, was der Unternehmer sich vorstellen kann. Das führt dazu, dass jeder seine individuelle Vision hat. Bei dem einen sind finanzielle Ziele enthalten, beim anderen mehr Ziele der persönlichen Fortentwicklung durch den Aufbau des Unternehmens.

Wichtig ist nur, dass die unternehmerische Vision für ihren Schöpfer motivierend ist und er sich vorstellen kann, wie er sie umsetzt.

Vielleicht denken Sie jetzt, kein Problem, meine Vision ist der große Lottogewinn und meine Umsetzung ist der Kauf eines Lottoscheins. 😛

So soll es natürlich nicht laufen. Die Umsetzung darf fordernd sein, aber Sie muss weitestgehend im Kontrollbereich des visionären Unternehmers liegen. Wenn Sie z.B. der innovativste Betrieb in Ihrer Branche sein wollen, dann sollten Sie sich vielleicht überlegen, wie Sie sich im Bereich Innovationsmanagement weiterbilden können und dafür terminierte Teilziele in Ihrem Umsetzungsplan festlegen.

Eine unternehmerische Vision geht zwangsläufig nur bis zum Rand Ihres Vorstellungsvermögens. Das macht aber nichts, denn auch so haben Sie Ihre Richtung. Im Laufe der Umsetzung erweitert sich auch Ihre Vorstellungsvermögen und Sie erweitern und konkretisieren Ihre Vision.

Struktur einer unternehmerischen Vision

Manchmal ist es vielleicht schwierig, eine Vision ohne eine Struktur zu bilden. Daher habe ich Ihnen hier eine Struktur-Mindmap beigelegt. 🙂