Später ist zu spät

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Margit Finster ärgert sich. Gerade erst ist sie mit ihrer Internet-Seite online gegangen. Sie hat viel Geld für das tolle Design investiert, aber kein Kunde verirrt sich auf ihre Seiten. Auch die teure Werbung fruchtet nicht. Denn die Konkurrenz ist hier erheblich mächtiger als in ihrer kleinen Stadt.

Ein schleichender Prozess

Viele Jahre hat sie Finanzanlagen verkauft, ohne dass sie einen Internetauftritt brauchte. Aber die Kunden haben heute nicht nur viele Alternativen, sie können sogar die Produkte online vergleichen. Wer nicht online ist, wird nicht gefunden und büßt sogar Reputation ein. So verabschiedete sich ein langjähriger Kunde von ihr mit den Worten: “Sie sind ja nicht einmal online”.

Jede Chance verpassen wir nur einmal

Sie wünschte sich, es wäre wieder 1996 und sie hätte sich damals eine erste Website programmieren lassen. Zu der Zeit fand sie das teuer und überflüssig. Doch heute sieht sie das in einem ganz anderen Licht.

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Bewusstlose Ideenfindung

© jeff Metzger - Fotolia.com Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bekomme die besten Ideen meistens dann, wenn ich gerade nicht an das zu lösende Problem denke.  Also beim  Zähne Putzen, Rasieren, Joggen und so weiter.

Der Grund dafür ist ganz einfach. Unser Gehirn hat keinen Ausknopf. daher produziert es am laufenden Band Lösungen.

Die Ratio als Bremser

Unser Verstand, auf den wir oft so stolz sind, macht aber tatsächlich Pause. So kommt es, dass unsere Ratio einmal nicht unsere Kreativität mundtot macht und wir plötzlich innovativ sind.

Eigentlich ist das schade. Denn erfüllender wäre es doch, wenn wir bewusst an etwas arbeiten und gute Ideen gezielt entwickeln. So aber müssen wir eben warten, bis der Verstand einmal kurz wegsieht und die Ideen an ihm vorbeimogeln. 😮

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Innovative Ergebnisse ohne Kreativität

In welchem Schnellrestaurant sind die Gäste am kreativsten? Das klingt wie eine Scherzfrage. Denn Kreativität ist nicht  unser erster Gedanke, wenn wir an Schnellrestaurants denken.

Tatsächlich lebt eine Imbisskette seit ihrer Gründung genau dieses Konzept. Bei Subway “erfinden” die Gäste mit jeder Bestellung individuelle Gerichte.

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So sichern Sie sich Gestaltungsspielräume für die Zukunft

© Tracy Martinez - Fotolia.com “Verdammt! Ich kann nichts mehr daran ändern! Morgen darf ich Insolvenz anmelden.” So oder so ähnlich erleben viele Entscheider einen besonders traurigen Moment.

Wenn wir keine Wahl mehr haben, sind wir auch keine Entscheider mehr. Wir sind dann nur noch Akteur auf einem vorgezeichnetem Weg. Die alten Germanen glaubten daran, dass die Nornen in Nürnberg ihren Schicksalsfaden spinnen und das Schicksal daher unausweichlich sei.

Heute sitzt dort die Bundesagentur für Arbeit und bestimmt das Schicksal Millionen Arbeitsloser. Es scheint also etwas dran zu sein mit den Schicksalsgöttinnen.

Der Raum in dem gespielt wird

Aber zurück zum Thema. Was öffnet uns denn Gestaltungsspielräume? Geld mag uns als erstes in den Sinn kommen. Da jeder Geld haben will, können wir es einsetzen, um neue Handlungsoptionen zu bekommen.

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Wer ist ein Experte über sich selbst?

SpiegelEin neues Auto steht an, eine neue Anlage, ein neues Laptop oder manchmal nur ein neuer Staubsauger. Je größer die Investition, desto intensiver investieren sich Entscheider in das ihnen fremde Thema.

Richtig so! Möchte man meinen. Tatsächlich beschäftigen sie sich aber mit dem falschen Thema.

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Die Vergangenheit ist ein schlechter Lehrer

 

lonely wolfWie werden Sie ein besserer Entscheider?

“Ich lerne aus meinen Entscheidungen” Das würden vermutlich die Meisten sagen. Das klingt vernünftig. Denn im am Ende sind wir ja alle schlauer. Was einst Zukunft war und im Nebel lag, ist jetzt für alle offen zu sehen.

Wirklich?

In der Gegenwart sind wir mit zahlreichen Ereignissen konfrontiert. Wer kann da schon sagen, das ist auf die Entscheidung X zurückzuführen? Selbst wenn wir spezifisch danach schauen, ist es bestenfalls schwierig. Wir könnten zum Beispiel im Rahmen einer Entscheidung planen: In einem halben Jahr sehen wir nach, wie sich unsere Marketing-Maßnahme ausgewirkt hat.

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Meine Serie in manager magazin II

In meinem zweiten Beitrag für das Entscheider-ABC auf manager magazin.de  geht es um das heißeste Eisen, das ein Unternehmer  heute anpacken kann: Unabhängig finanzieren.

Lesen Sie, was Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten, wenn Sie neue Vorhaben finanzieren wollen, ohne dabei Ihre unternehmerische Freiheit zu verlieren.

Der Alltagsentscheider: Oh mein Gott! Noch ein Meeting!

alltagentscheider_titelIn diese Woche beschäftigt sich der Alltagsentscheider mit einem beinharten Thema. Der Verschwendung durch Meetings.

„Herr Schneider ist in einem Meeting, können Sie später noch einmal anrufen?“ Egal ob Herr Schneider tatsächlich in einem Meeting ist oder nicht. Jeder Anrufer weiß, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es stimmt.

Denn Meetings sind die moderne Form des Lagerfeuers der Jäger und Nomaden. Je größer das Meeting, desto irrelevanter wird es für den eigentlichen Arbeitsauftrag. Denn jeder hat das eine oder andere noch nicht abgearbeitete Kommunikationsbedürfnis. Gleichzeitig wissen fleißige Mitarbeiter, wer nicht „visibel“ ist, hat auch keine Karriere. Es soll durchaus Manager geben, die sich daher vollständig auf „Visibilität“ konzentriert haben und das mit dem Fleiß den anderen überlassen haben. 😯

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Wie Sie zu den Gewinnern der Krise gehören

 

Unternehmer.de hat wieder einen Artikel von mir veröffentlicht. „Der Gewinner der Krise ist …“ beschäftigt sich mit dem besonders spannenden Thema, wie Sie und ich zu den Gewinnern der Krise gehören könnten.

Ein schlimmer Finger?

Pfui! Wie kann er nur! Das werden vielleicht einige Leser jetzt denken. Wie kann er denn in einer Zeit wie dieser, in der Tausende ihren Job verlieren und sich die Lebensverhältnisse auf dem ganzen Globus zum schlechteren verändern ans Gewinnen denken? 😯

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Wann ist der „heiße Abbruch“ eine gute Idee?

Die Welt auf dem Tablett

Immer wieder sitzen Entscheider vor ihren Alternativen, wie das Kaninchen vor der Schlange. Einige sagen sich, „eine Alternative ist immer besser als gar keine Entscheidung treffen.“ Sie lassen ihre inneren Widerstände links liegen und entscheiden einfach.

Ist die Entscheidung dann gut oder ist sie schlecht? Das kann Ihnen weder ich, noch einer der Entscheider sagen. Denn das ist das Grundproblem. Wir wissen nicht, was das sichere Ergebnis ist und selbst wenn wir es wüßten, fehlt uns die Perspektive, es für uns einzuordnen.

Eine einfache Frage, oder?

„Das ist doch einfach!“ Weiterlesen