Frisch aus der Blogroll: Alles über Glück

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Grundsätzlich lesen Sie hier im Excellence-Blog nur originäre Inhalte. Allerdings habe ich meine Blogroll nicht aus Jux und Dollerei. Daher schreibe ich in der Rubrik “frisch aus der Blogroll” über andere spannende Beiträge aus der Blogosphäre.

Es ist merkwürdig, auch ohne Nachrichten-Hintergrund gibt es manchmal Themen, über die alle Blogger gleichzeitig schreiben.

So schreibt Jörg Weisner in Job & Joy über Glück, was vielleicht auch nicht verwunderlich ist, da das Thema sein persönliches Anliegen ist.

Über Glück geht es auch bei Jochen Mai in der Karrierebibel. Seine These: Erflolg macht nicht glücklich, aber glückliche Menschen sind erfolgreicher.

Mittelbar geht es auch bei Vorsicht Persönlichkeitsentwicklung um Glück. Roland Kopp-Wichmann schreibt darüber, wie uns der Wunsch nach Perfektion das Glück raubt, weil wir uns über Erfolge nicht mehr freuen können. Er empfiehlt, sich auch einmal zu sagen „ich muss nicht perfekt sein“. Bei der Gelegenheit möchte ich den Blogautoren dazu beglückwünschen, den störenden Eingangstext entfernt zu haben. 🙂

Abgerundet wird das Ganze durch einen Videospot, dessen Sinn derzeit heiß diskutiert wird und den ich bei Selbst und Ständig gefunden habe.

Ich bin mir sicher, Sie werden heute einen glücklichen Tag haben! 🙂

Eine schöne Erfahrung

Meinen Lesern dürfte nicht entgangen sein, dass mein Buch inzwischen erschienen ist. Heute hatte ich endlich die Gelegenheit, in Frankfurt eine große Thalia-Buchhandlung zu besuchen. Tatsächlich wollte ich einen Wanderführer für den Lahn-Höhenwanderweg kaufen. Leider erfolglos. 🙁

Meine Frau fragte mich dann, ob denn mein Buch schon in den Läden sein könnte. Eigentlich schon, dachte ich mir und riskierte einen Blick bei den Management-Büchern. Aber so sehr ich auch suchte, ich konnte nichts finden. Ein wenig enttäuscht wollte ich das Geschäft schon verlassen, als ich bemerkte, dass ein Stapel Bücher auf einem einzelnen Buch mit weißem Umschlag stand. Und tatsächlich, da war es, mein erstes Buch! In den wenigen Tagen hatte sich ein ganzer Stapel davon abverkauft, so dass nur noch ein einziges Exemplar übrig geblieben war. Ich verließ das Geschäft als ein sehr glücklicher und stolzer Autor! 🙂

Jochen Mai hat das Buch auch gelesen und ein Interview mit mir dazu geführt. Wie das Ganze ausgegangen ist, lesen Sie in der Karrierebibel.

Abstimmung über die Gewinner des Summer Citation Contest 2007

Summer Citation Contest 2007 Der Summer Citation Contest 2007 ist abgeschlossen. Jetzt müssen die Gewinner ermittelt werden. Am liebsten hätte ich über die einzelnen Zitat abstimmen lassen, aber die Technik lässt keine so langen Texte zu. 🙁

wie dem auch immer hier können Sie Ihre Stimme abgeben und weiter unten im Text finden Sie die Zitate und Ihre Autoren, über die sie abstimmen. Ich bin gespannt, wer das Rennen macht. 🙂
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Das sind die beigesteuerten Zitate: Weiterlesen

Entscheidungserfolg – ein überzeugender Auslöser

© Stephen Coburn - FOTOLIATeil III meiner Beitrags-Serie über erfolgreiches Entscheiden. 

Warum treffen wir eine Entscheidung? Um eine Entscheidung zu treffen, könnte ich jetzt leichthin sagen. Aber es gibt immer einen Grund. Die Frage ist nur, ob wir uns damit identifizieren können oder nicht. Ich nenne diesen Grund den Entscheidungsauslöser. Über den habe ich bereits in Teil I dieser Serie geschrieben:

„Entweder handelt es sich um ein zu lösenden Problem, das den Weg zu einem Ziel versperrt oder eine zu nutzende Chance, um ein gesetztes Ziel schneller zu erreichen. Andere Gründe gibt es nicht.“

Welche Rolle Ziele bei unseren Entscheidungen spielen, haben wir ja bereits in Teil II der Serie untersucht. Eine fast ebenso wichtige Rolle spielt aber der Auslöser unserer Entscheidung.

Zum einen muss ich natürlich wissen, dass meine Entscheidung einen Sinn hat, bezogen auf mein Ziel. Aber es gibt noch einen anderen Faktor, der nicht zu vernachlässigen ist. Ich brauche Gründe, damit ich mich für eine Entscheidung interessiere.

Stellen Sie sich mal vor, Sie müssten eine Entscheidung darüber treffen welcher Brotzeitlieferant in Ihrer Firma seine Waren verkaufen darf. Wenn Sie selbst zu den potentiellen Kunden gehören, haben Sie ein vitales Interesse an dieser Entscheidung. Wenn nicht, könnten Sie der Meinung sein, dass diese Entscheidung so ziemlich das unwichtigste ist, was ein Unternehmer oder Manager entscheiden kann. Doch weit gefehlt. Denn wenn Ihre Mitarbeiter sich ständig über den Lieferanten ärgern müssen, dann übertragen Sie das mit der Zeit auf ihren Chef.

Einer der Erfolgsfaktoren von Google liegt darin, dass alle Mitarbeiter freies Frühstück, Mittagessen und Abendessen bekommen. Zusätzlich gibt es in den Teeküchen der Abteilungen viele Snacks und freie Getränke. Bei Microsoft würden sie einiges mehr verdienen, aber Googles Rundumversorgung sorgt bei den Mitarbeitern für eine wesentlich bessere Stimmung als es ein höherer Gehaltscheck tun würde. 😮

Plötzlich wird aus der unwichtigen Entscheidung die Gleichung:
„Qualität des Brotzeitlieferanten = Mitarbeiterzufriedenheit“.

Spannend ist auch, dass wir als Entscheider dieses Interesse wirklich brauchen, denn wenn das fehlt, werden wir entscheidungsschwach. Denken Sie nur einmal an Entscheider, die wissen, dass Sie nur noch kurze Zeit in der gegenwärtigen Position arbeiten. Das ist für alle Mitarbeiter, Partner und Kollegen eine echte Belastung. Warum wohl dreht der neue Entscheider dann so viele Entscheidungen seines Vorgängers zurück?

Wir brauchen für unsere Entscheidungen ein Motiv und das liefern wir uns, wenn wir über den Entscheidungauslöser nachdenken. 🙂

Also fragen wir uns vor jeder Entscheidung: Warum? Dieses Warum sollte für Sie absolut überzeugend sein. Was andere darüber denken ist nicht wichtig, denn Sie müssen Ihr eigenes Motiv finden. 😮

In Teil IV meiner Serie über Entscheidungserfolg geht es um unseren individuellen Bedarf, den wir im Rahmen unserer Entscheidungen erarbeiten.

Dumme Entscheidungen

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In meinem Buch habe ich einige Entscheider der Vergangenheit und Ihre Entscheidungsgeschichten recherchiert. Darunter auch die von Präsedent Kennedy und die Invasion in der Schweinebucht. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich dann doch dagegen entschieden, diese Episode aufzunehmen, denn sie passt nicht zu den 15 Entscheidungfallen, über die das Buch ja gehen sollte. 🙂

Für alle, die mit der Geschichte nicht so vertraut sind, hier der Gang der Ereignisse in wenigen Sätzen:

Nachdem Kennedy 1961 von Dwight D. Eisenhower die Präsidentschaft übernommen hatte, trat er eine schwere Erbschaft an. Er wußte es nur noch nicht. Denn der Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten CIA hatte mit Kenntnis von Eisenhower die Invasion von Kuba vorbereitet. Dazu wurde eine Truppe von Exilkubanern in Guatémala trainiert, die formal eine Gegenrevolution mit Unterstützung der US-Streitkräfte durchführen sollten. 

Kennedy war gerade frisch im Amt und wollte sich natürlich profilieren, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Daher zerpflückte er den sorgsam vorbereiteten Plan der Geheimdienste, um sicher zu stellen, dass der Militärschlag für die Welt wie ein Bürgerkrieg der Kubaner aussah. Dummerweise war die Aktion nicht so geheim, wie man dachte und Castro bekam Wind davon. 😮

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END – Der Altmeister des Vertriebs im Seminar

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Ich hatte gestern das große Vergnügen, Erich Norbert Detroy (END) im Seminar zu erleben. Wenn echte Meister ihr Können zum Besten geben, dann sollte man sich zurücklehnen und genießen.

Sein Thema „sich in Preisverhandlungen durchsetzen“ war für mich extrem spannend. Nicht, weil ich Probleme mit meinen Preisen hätte 🙂 , sondern weil es bei Verhandlungen ja auch um Entscheidungen geht. Entscheidungen, die man gemeinsam mit einem Partner trifft, obwohl es Interessen-Differenzen gibt. 😮

Was kann ich aus dem Eintages-Seminar für mich mitnehmen? Nach END habe ich bei Preisverhandlungen immer zwei Aspekte, um die ich mich kümmern kann. Den Preis, den der Kunde zahlen muss und der Wert, den ich ihn dafür biete. Naturgemäß steckt hinter dem Wert ein Bewußtwerdungsprozess. Das heißt, wenn ich als Verkäufer dem Kunden den Wert nicht vermitteln kann, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als im Preis nachzugeben.

Anderer Schluss: Wenn ein Kunde verhandelt, sollte man alles entkräften, was der Kunde sagt, um den Wert nach unten zu reden. Das ist psychologisch wichtig, denn wir Menschen wollen glaubwürdig sein und suchen später nach dem Kauf die Bestätigung für die Mängel, die wir uns zunächst einmal nur erdacht haben, um den Preis zu drücken.

Verhandlungen sind ein Geben und Nehmen, daher sollte der Verkäufer Weiterlesen

Das Entscheider-Buch – 15 Entscheidungsfallen und wie man sie vermeidet

Das Entscheider-BuchEndlich! Es ist soweit! Der von mir lang erwartete Moment ist da. Mein erstes Buch ist ab heute offiziell erhältlich. Ebenso die Website zum Buch. Wir Autoren müssen sehr langfristig denken, denn für viele ist das Erscheinungsdatum unseres Werkes bei Abschluss unserer Verträge mehr als ein Jahr entfernt. So lange musste ich zwar nicht warten, aber von dem Entschluss, mein Buch zu schreiben, bis zum heutigen Erscheinen verging tatsächlich über ein Jahr.

Nun gut, dass ich einen richtig guten Tag habe, können Sie sich sicher vorstellen. Aber was bringt Ihnen das Buch?

Entscheidungen sind verantwortlich dafür, wie gut wir unsere geschäftlichen und privaten Chancen nutzen. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie hätten besseres verdient, Sie könnten noch mehr aus Ihrem Leben machen, dann sind Ihre persönlichen Entscheidungen der Schlüssel zum Glück. Weiterlesen

Buchrezension: Das professionelle 1×1 des Networkings

1×1 des professionellen NetworkingsAls Entscheider habe ich immer wieder eine große Herausforderung, ich brauche Menschen, die mich bei der Umsetzung unterstützen. Dann kommt es gut, wenn ich über ein lebendiges Netzwerk an Kontakten verfüge.

Ich kenne viele Menschen, die schon einen Networking-Ratgeber gelesen haben. Mein Eindruck: Die darin enthaltenen Sozialtechniken eignen sie sich zwar an, aber damit sind sie noch immer keine Netzwerker. So habe ich beispielsweise Referenten in meinem Netzwerk, die zwar gerne einen Vortrag bei einer Sternstunde für Unternehmer halten und mich auch danach fragen, aber niemals selbst einen Termin dafür akquiriert haben. Andere Referenten sorgen dagegen bereits für den dritten Termin in Folge!

Ich bin daher eigentlich nicht so gut auf die Ratgeber zum Thema Netzwerken zu sprechen. Andreas Heuberger, professioneller Networker mit tausenden von Kontakten schien wohl ähnlich zu denken und hat einen meinen Ansicht nach sehr ungewöhlichen Ratgeber übers Netzwerken geschaffen. Anders als die übliche Literatur darüber ist dieses Buch sehr persönlich gehalten.

Der Leser muss, will er ein besserer Networker sein, sich auch ein Stück weit mit der Person des Autors auseinandersetzen. Im ersten Moment hat das bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Denn für einen Ratgeber ist damit mehr Fleisch in dem Buch, als ich als Leser eigentlich haben will. Aber im nächsten Moment macht es Sinn. Zum einen ist Netzwerken ein sehr persönliches Geschäft, zum anderen vermittelt der Autor ja seine persönlichen Erfahrungen.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich als Leser hier nicht mit einer Sammlung von Sozialtechniken konfrontiert werde. Heuberger geht es vielmehr darum aufzuzeigen, dass Networking eine Geisteshaltung ist, die ich nicht vorspielen kann, sondern entweder lebe oder sein lassen muss (und dann natürlich kein erfolgreicher Netzwerker sein kann).

Jeder Topf braucht seinen Deckel, so beschäftigt sich das Buch mit traditionellen bis zu modernen Netzwerken. Der Leser erfährt, worauf er achten muss und wie er unternehmerisch kalkulieren kann, um für sich erfolgsversprechende Netzwerke zu finden.

Natürlich fehlen bei Heuberger auch nicht die Hinweise darauf, wie ich sinnvollerweise zu meinen Kontakten komme, wie sich sie pflege und wie ich von ihnen die Gefallen erhalten, die meinen Zielsetzungen nützlich sind. Dabei geht er soweit in die Grundlagen, dass er beispielsweise auch dem angehenden Netzwerker empfiehlt, mit welcher Grußformel seine Email abzuschließen ist.

In dieser Liebe zum Detail und zu den Grundlagen sehe ich auch meinen einzigen Kritikpunkt. Denn Andreas Heuberger schreibt dieses Buch, belesen wie er ist, für Menschen, die selbst einen gewissen Bildungsgrad haben und die sich durch das eine oder andere Fremdwort nicht schrecken lassen. Für diese dürften manche seiner Ratschläge daher banal erscheinen. Allerdings ist auch das echte 1×1 in der Schule banal.

Ich halte das professinelle 1×1 für ein sehr empfehlenswertes Buch, weil der Leser hier erstmals die Chance hat, über die üblichen Sozialtechniken hinauszuwachsen. Wer die üblichen Ratgeber über hat und sich nicht scheut, an sich selbst zu arbeiten, kann von diesem ungewöhnlichen Buch substantiell profitieren.

Für Sie gelesen – frisch aus der Blogroll

© Jennie Book - Fotolia.com

Grundsätzlich lesen Sie hier im Excellence-Blog nur originäre Inhalte. Allerdings habe ich meine Blogroll nicht aus Jux und Dollerei. Daher schreibe ich in der Rubrik „frisch aus der Blogroll“ über andere spannende Beiträge aus der Blogosphäre.

Jochen Mai beschäftigt sich in der Karrierebibel, wie man am besten auf eine Prüfung lernt. Das ist für die meisten eher passé und auch wieder nicht. Denn wir bilden uns ständig weiter und hin und wieder macht es sich ja gut, ein Zertifikat nachweisen zu können. Auch wenn man über derlei Eitelkeiten hinaus ist, will man das einmal Gelernte auch im richtigen Moment parat haben, das ist dann eine Lebensprüfung. 🙂

Joachim Zischke schreibt in seinem Dialogus Blog über Ideenfindung. Ich habe im Excellence-Blog bestimmt auch schon ein Dutzend Artikel darüber geschrieben. Allerdings erreichen mich immer wieder verzweifelte Anrufe, wo der Entscheider eher ein Kreativitätsproblem denn ein echtes Entscheidungsproblem hat. Also definitiv lesen!

Elke Fleing schreibt in Selbst und Ständig, genauso wie Marcel Widmer im Jobblog über das Arbeiten zuhause und das oft leidige Thema Selbstdisziplin. Marcel hat es ein wenig einfacher, weil er sich selbst aus einem Artikel in der Publikation heute-online zitieren kann, meine Gratulation! 🙂

Blogtechnisch sind wir leider immer noch im Sommerloch, so dass es das für heute auch schon war. 🙁 Aber vielleicht kennen Sie noch aktuelle Beiträge, die Leser des Excellence-Blog unbedingt kennen müssen. Dann tun Sie uns was Gutes und weisen im Kommentar darauf hin. 🙂

Entscheidungserfolg – eine klare Zielsetzung

Ziel BriefmarkeTeil II meiner Beitrags-Serie über erfolgreiches Entscheiden.

Jede Entscheidung gibt meinem Leben und/oder meinem Unternehmen eine Richtung. Ich kann das nicht verhindern. Denn unterschiedliche Alternativen, die zur Wahl stehen führen auch in unterschiedliche Richtungen.

Ziele haben einen Zeithorizont. Das heißt, es gibt kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Wenn ich mich in der Mittagspause auf den Weg mache, etwas gegen ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend zu tun, will ich vermutlich meinen Hunger mit etwas essbarem bekämpfen. Das ist ein sehr kurzfristiges Ziel. Als potentiell passende Lösungen kommt alles von der Schweinhaxe bis zum probiotischen Salat in Frage. Wenn der Hunger schon am Wüten ist, eher das Erste denn das Zweite. 🙂

Würde meine Wahl sich verändern, wenn ich ein Ziel mit einem längeren Zeithorizont verfolge?

Angenommen, ich möchte über die nächsten 3 Monate 10 Kilo abnehmen. Dann würde ich mich Weiterlesen